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Polen 1939: Kriegskalkül, Vorbereitung, Vollzug Gebundene Ausgabe

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3944422376
  • ISBN-13: 978-3944422374
  • Größe und/oder Gewicht: 11,1 x 1,5 x 16 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (10 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 189.550 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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54 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rezensent aus Koenigswinter am 17. Januar 2014
so nennt der Autor auf Seite 79 die Komplizenschaft der Kriegstreiber in England, Russland und von jenseits des Atlantik, deren gemeinsames Ziel die Anzettelung eines Weltkriegs war, wenn auch aus verschiedenen Motiven.

Polen war dabei die Rolle des Brandstifters zugedacht, fuer die es durch seine agressiven Absichten zur Eroberung deutschen Gebiets geradezu praedstiniert war. In einer Denkschrift des polnischen Aussenministeriums z.B. war schon 1931 die Oder-Neisse Grenze als Ziel der polnischen Expansion genannt worden (Seite 41). Der polnische Generalstabsoffizier Henryk Baginski vertrat oeffentlich die Ansicht, dass Preussen ausradiert werden muesse, und die deutsche Hauptstadt muesse nach Franfurt verlegt werden, da Berlin auf slawischem Land stehe, Seite 42.

Parallel dazu wurde die deutsche Minderheit in Polen systematisch terrorisiert, nachdem das Minderheitenschutzabkommens mit dem Voelkerbund einfach gekuendigt wurde. Der polnische Premier Wladyslaw Sikorski forderte schon 1923, die Entgermanisierung mit allen Mittels voranzutreiben; als Mittel wurden dafuer Enteignung und die Entlassung der Angehoerigen der deutschen Minderheit vorgeschlagen und die Schliessung deutscher Schulen, Seite 24 und 39. Die "deutschen Parasiten" seien aus Masuren zu entfernen erfaehrt man auf Seite 34.

Bei dieser Ausgangslage war es ein Leichtes, Polen durch die Zusicherung von Beistand zu immer agressiverem Verhalten zu bewegen. Genau das war die Absicht der britischen Garantiezusage vom Maerz 1939, und nachdem auch der sowjetische Aussenminister im Mai 1939 Polen volle Unterstuetzung zugesagt hatte, war jeder Versuch einer friedlichen Beilegung von Interessenkonflikten, wie sie von Deutsachland immer wieder vorgeschlagen wurden, von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
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104 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von P. Schmitz am 1. Oktober 2013
Daß jener Krieg, der uns auch heute noch so präsent ist, und dessen Auswirkungen auch das Leben in unseren Tagen noch entscheidend bestimmen, viele Väter hatte, ist schon einmal irgendwo bemerkt worden.

Stefan Scheil widmet sich in dieser Abhandlung nun der Rolle, die Polen beim Zustandekommen dieser Katastrophe gespielt hat. Er teilt seine Arbeit in vier Abschnitte:

Zuerst beleuchtet Scheil den aufkommenden polnischen Nationalismus in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts, als sich Polen noch unter russischer Herrschaft befand, und die Entwicklung dieser Bewegung bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges.

Ein weiteres Kapitel ist der Zeit des Weltkrieges gewidmet, der für die Polen die Gelegenheit zur Unabhängigkeit bot.

Dann stellt Scheil die Zwischenkriegszeit dar, als Polen Großmacht sein wollte und sich darauf einließ, mit den ganz Großen um seinen Platz an der Sonne zu pokern.

Der letzte Abschnitt beschäftigt sich dann mit der Rolle Polens und seinen Kriegszielen während des Zweiten Weltkrieges, aus dem es als einer der großen Verlierer hervorgehen sollte.

Schon zu Beginn seiner Abhandlung stellt Scheil klar, daß er nicht die Alleinverantwortung für den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs oder auch nur des deutsch-polnischen Krieges auf Polens Seite sieht, denn „Die Ära der Weltkriege kennt keine Alleinverantwortungsszenarien.“ Hier geht es lediglich um die Rolle, die Polen beim Zustandekommen des Krieges gespielt hat.
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36 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Thomas Dunskus am 20. April 2014
Dieses kleine Buch behandelt die Außenpolitik Polens in den Jahren zwischen dem Ende des Ersten und dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs und betritt somit ein historisches Gebiet, das bislang stark vernachlässigt wurde. Lediglich Norman Davies hat einiges dazu gesagt.

Polen hatte nach den drei Teilungen gegen Ende des 18. Jhs. aufgehört, als selbständiger Staat zu existieren; Rußland hatte sich zwei Drittel des Landes einverleibt, Preußen und Oesterreich je ein Sechstel. Beim Wiener Kongress, 1815, spielte die polnische Frage keine Rolle. Während sich die in Preußen und Oesterreich eingegliederten Polen mit der Lage der Dinge im wesentlichen abfanden, revoltierten die polnischen Einwohner Rußlands immer wieder, letztmalig im Jahre 1863; die Aufstände wurden jedoch jedesmal niedergeschlagen.

Scheil beschreibt, dass sich insbesondere an dieser letzten Niederlage der Traum von einer Auferstehung Groß-Polens unter den Polen entzündete, eines Landes, dessen Grenzen – in ihren extremsten Ansprüchen – vom Rhein bis Moskau reichen sollten, weil man in diesem Raum ein früheres slawisches Reich sah, das im Laufe der Jahrhunderte von den Deutschen im Westen und den Russen im Osten erobert worden war.

Den politischen Aktivisten war klar, dass ein solches Polen nicht auf friedlichem Wege erschaffen werden konnte, sondern dass dies nur auf dem Schlachtfeld zu realisieren war und insofern war die Krise des Ersten Weltkriegs für diese geistigen Führer ein eher willkommenes Ereignis. Es erlaubte den polnischen Soldaten, Erfahrungen zu sammeln, die dann, nach dem Ende der Schlacht, gegen den Sieger genutzt werden konnten.
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