Jugenderinnerungen wurden wach. Schade nur, dass es die Serie nicht auf Deutsch gibt. Ohne sprachliche Anknüpfungspunkte an das, was ich als Vierzehn-, Fünfzehnjährige im Fernsehen gesehen hatte, wäre es mir schwer gefallen, der Handlung zu folgen, vor allem, wenn schnell und geschäftlich geredet wird. Ansonsten: tolle Landschaftsaufnahmen, spannende, weil gebrochene Charaktere (bis auf Demelza, die ziemlich langweilig ist), very british unter Verschluss gehaltene Gefühle, was Kitsch ausschließt und ein für die siebziger Jahre erstaunlich komplexes Handlungsgewebe. Für den, der sprachlich mithalten kann, klasse Dialoge, anders als heute, wo Musik und Dekor alles überlagern, sich kaum noch Figuren entwickeln und die Storyline eher statisch ist.