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Polaris

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4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
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  Song Länge Preis    
Wiedergabe   1. Deep Unknown 4:28 EUR 0,89
Wiedergabe   2. Falling Star 4:33 EUR 0,89
Wiedergabe   3. King Of Nothing 6:41 EUR 0,89
Wiedergabe   4. Blind 5:25 EUR 0,89
Wiedergabe   5. Winter Skies 5:50 EUR 0,89
Wiedergabe   6. Forever Is Today 4:40 EUR 0,89
Wiedergabe   7. Higher We Go 3:47 EUR 0,89
Wiedergabe   8. Somehow Precious 5:37 EUR 0,89
Wiedergabe   9. Emancipation Suite Part I: Dusk 6:57 EUR 0,89
Wiedergabe 10. Emancipation Suite Part II: Dawn 3:38 EUR 0,89
Wiedergabe 11. When Mountains Fall 3:13 EUR 0,89
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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Lange war nicht klar, ob dieses Album jemals das Licht der Welt erblicken würde, noch weniger ersichtlich war, unter welchem Line-Up das passieren sollte, oder gar unter dem bekannten Bandnamen. STRATOVARIUS haben in den letzten 6 Jahren so einiges durchmachen müssen. Schuld daran waren einige Probleme und Nervenzusammenbrüche des Songwriters Timo Tolkki, der mal den Sänger rausgeworfen hat, dann mal die Band einfach auflösen wollte und dann doch nicht. Aber das russische Teddybären-Geschäft, von dem Drummer Jörg Michael im Interview gesprochen hat, gibt es zum Glück (noch) nicht. Genauer auf die Geschichte einzugehen würde wohl den Rahmen sprengen, darum verweise ich auf genanntes Interview, wo ich mit Jörg die letzten Jahre Revue passieren ließ.

Im Jahr 2009 ist es nun endlich soweit. Das STRATOVARIUS Logo prangt auf einer CD, die das bis Dato schönste Cover der Bandgeschichte ziert, doch ist man mehr als gespannt wie sich das im musikalischen Bereich verhält, denn das letzte selbstbetitelte Werk war eher enttäuschend ausgefallen. Mit neuem Gitarristen, Matias Kupiainen, der in Finnland als Shootingstar gilt, wurde ein neuer, absolut ambitionierter Axtmann gefunden, der super in das Bild der Truppe passt und mehr als frischen Wind bringt. Der Wind ist frisch, aber dennoch weht er aus der Vergangenheit, aus weit zurückliegender Vergangenheit. Nur ein Wort: "Visions" - die Jungs haben es wirklich geschafft, das Gefühl, die Intensität und auch die Spielfreude dieses Meilensteins in Sachen Power Metal wieder aufleben zu lassen, aber es weiters auch geschafft sich extrem weiterzuentwickeln. "Deep Unknown" vom Neuzugang geschrieben, ist ein schönes Beispiel dafür, denn STRATOVARIUS hat seine progressive Seite wiedergefunden. Einen sofort zündenden Hit wie "Hunting High And Low" sucht man vergebens, aber auf die Idee diesen zu suchen, kommt man bei dem starken Material einfach nicht. Verträumte Melodien, starke Riffs (!), ja die Finnen können wieder richtig schöne Riffs spielen, die sich gegen Anders Johannson's Keyboards behaupten, die aber nicht minder gut gelungen sind. Gerade diese klingen wieder etwas sphärischer, womöglich stellenweise sogar spaciger, wie in guten alten Zeiten. Und ja, Jörg hat seine Doublebass endlich wieder "montiert". Diesen Umstand hat es zum Beispiel "Blind" zu verdanken, dass der Track richtig schön abgeht.

Als richtige Überraschung hat sich Lauri Porra entwickelt, der das gesamte Konzept, die meisten Songs und einige Texte zu dem Album entworfen hat und mit seinem Bassspiel sowieso keinem mehr etwas beweisen muss. Und der letzte im Reigen, Timo Kotipelto singt entspannt und klingt befreit wie lange nicht mehr. Man sieht und hört, dass die Jungs froh sind, die Querelen und Streitereien hinter sich zu haben und einfach das zu machen, was ihnen Freude bereitet ' Musik! Man möchte fast meinen, dass der Ausstieg von Tolkki das Beste war, was ihnen noch hätte passieren können, so sehr ich auch seine Werke bewundere. Die Power-Ballade "Winter Skies" zeigt ihrer heimatliche Verbundenheit und lässt einen schön in eine andere verträumte Welt eintauchen, während die Up-Tempo Hymne "Higher We Go" durch starke Hooklines sich dann doch als kleiner Hit entpuppt, der sich sicher einen festen Platz in zukünftigen Live-Sets sichern wird. Nach der zweiteiligen, monumentalen "Emancipation Suite" gibt es noch die wundervoll, berührende Ballade "When Mountains Fall". Kotipelto gibt alles und berührt einem mit seiner Stimme, während Matias auf der Akustik-Gitarre eine schöne Melodie spielt und Anders' Keyboard nach Grammophon Sound klingt. Ein schöner Abschluss, der aber Hunger nach mehr macht, den ich sogleich mit der "Repeat"-Taste stille.

STRATOVARIUS sind wieder da, und wie sie das sind. Zurück zu den Stärken alter Tage, aber dann doch drei Schritte nach vorne. Durch die wiedergefundene leicht progressive Seite der Finnen, zündet das Album erst vollends nach ein paar Durchläufen, dafür sind Abnutzungserscheinungen auch nach Wochen nicht zu finden. Uneingeschränkte Kaufempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Alexander Hoefer TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD|Von Amazon bestätigter Kauf
Lange Zeit war es ungewiss, ob der musikalische Stern der Finnischen Band Stratovarius weiter leuchten oder untergehen wird. Nach dem sehr zwiespältigen Doppel-Album - Elements 1 und 2 - das 2003 zeitlich versetzt erschien, kam es zu heftigen Streitereien und Zerwürfnissen innerhalb der Band, bei denen der damalige, und psychisch sehr schwer angeschlagene Band-Leader Timo Tolkki den Sänger Timo Kotipelto und den Schlagzeuger Jörg Michael nach angeblich vielen unrühmlichen verbalen und tätlichen Attacken feuerte, und sich gleich darauf als Ersatz die finnische Sängerin Katriina Wiiala sowie Anders Johansson, den Bruder von Keyboarder Jens Johansson, als Schlagzeuger mit ins Boot holte. Da aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen aber noch die Live-Konzerte der Elements-Tour zu Ende gespielt werden mussten, kam es auf diesen Events weiter zu sehr starken Spannungen und Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Musikern. Der traurige Tiefpunkt war erreicht, als ein Fan bei einem Live-Konzert auf die Bühne stieg, und dem Gitarristen Timo Tolkki ein Messer in den Bauch rammte.

Der einige Monate nach der Messerattacke wieder genesene Tolkki rappelte sich zwar noch einmal auf, beseitigte in diesem Zusammenhang seine persönlichen Zerwürfnisse mit Timo Kotipelto und Jörg Michael, und die Band spielte 2005 ihr letztes gemeinsames Studio-Album ein, dem sie schlicht den Namen - Stratovarius - gaben. Das Album vereinigte zwar ein paar schöne Songs miteinander, konnte aber bei Weitem nicht mehr an die alte funkensprühende Stratovarius-Atmosphäre herankommen. Als sich dann 2006 der Bassist Jari Kainulainen zurückzog, und Tolkki 2008 das Ende von Stratovarius verkündete, drohte der nördliche Metallstern tatsächlich vollständig unterzugehen.

Da die verbleibenden Mitglieder aber unbedingt unter dem Namen Stratovarius weitermachen wollten, und Tolkki nichts dagegen hatte, weil er mit Revolution Renaissance eine neue Band gründete, übertrug er ihnen die Namensrechte. Somit ist Stratovarius heute eine der ganz wenigen Bands im Rockgeschäft, in der kein einziges Gründungsmitglied mehr dabei ist. In der neuen Besetzung, zu der sich neben dem bereits schon 2006 eingestiegenen Bassist, auch der junge Gitarrist Mathis Kupiainen gesellte, spielten die Finnen mit - Polaris - ein neues Album ein, auf dam sie den nördlichen Polarstern im wahrsten Sinne des Wortes in einem ganz tollen, um nicht zu sagen, völlig neuen musikalischen Licht erstrahlen lassen. Neben dem markanten Sound der Band, dessen früherer Bombast merklich zurückgefahren wurde, glänzt - Polaris - mit elf großartigen und stilistisch sehr abwechslungsreichen Songs, sowie perfekten Melodien und exzellenten Tempowechseln zwischen ruhigen und schnellen Passagen. Auch die alte, positiv knisternde Spannung, die ich vor allem von den Alben - Episode, Visions, Destiny - oder - Infinite - her kenne, zieht auf - Polaris - wieder wie ein roter Faden durch das komplette Album. Die Musik wirkt dabei unglaublich frisch und in sich geschlossen wie eine Einheit. Auch die neuen Soundelemente entwickeln sich nach mehrmaligem Hören zu einem absoluten Ohrenschmaus, besonders in dem zweigeteilten Song - Emancipation Suite.

Fazit: Stratovarius haben nach einer ganz entsetzlichen Zeit mit - Polaris - wieder auf den richtigen musikalischen Weg zurückgefunden, den sie von mir aus die nächsten Jahre sehr gerne weitergehen dürfen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Unerwartetes Comeback 15. September 2009
Von Child in time TOP 500 REZENSENT
Format:Audio CD
Nach den ganzen Streitigkeiten um den Ausstieg und der Auflösung der Gruppe von Timo Tolkki, war man doch einigermaßen überrascht, dass Stratovarius, auch ohne ihren Gitarristen und Mastermind, unter ihrem alten Namen ein neues Album veröffentlichen. Eingespielt wurde "Polaris" durch den neuen Gitarristen Matis Kupiainen. Dazu die `alten` Mitglieder Timo Kotipelto (Vocals), Jörg Michael (Drums), Lauri Porra (Bass) und Jens Johansson (Keyboards). Das Album erschien im Frühsommer 2009.

Es hat sich nicht viel verändert bei Stratovarius. Die Gruppe ist sofort als solche zu erkennen. Aber der Keyboarder Jens Johansson kann sich mehr entfalten und hat größeren Anteil an den Songs, als noch unter Tolkki. Die beiden ersten Songs `Deep unknown` und `Falling star` sind o.k., aber nichts besonderes. Mit `King of nothing` folgt ein erstes highlight. Auch `Higher we go` und die zweiteilige `Emancipation suite` gefallen mir sehr gut. Die Halbballade `Winter skies` finde ich dagegen nicht so gelungen. `When mountains fall` ist aber eine schöne Ballade zum Abschluß, auf welcher Timo Kotipelto sehr schön singt. Auch Matis Kupiainen kann die Lücke seines Vorgängers gut ausfüllen. Der Mann hat Potenzial. Und Jens Johansson kann und darf diesmal einige schöne Soli beisteuern. Auf dieser Edition gibt es nochmal `Deep unknown` in einer anderen Fassung, welche dem Stück keine besonderen Impulse gibt.

"Polaris" ist ganz deutlich Stratovarius. Die Fans, die einen Richtungswechsel erwartet haben, werden vielleicht enttäuscht. Mir gefällt das Album, aber der ganz große Hammer fehlt leider. Daher 4 Sterne für "Polaris". Ich bin gespannt, wie es mit der Gruppe weitergeht.
Timo Tolkki will übrigens die ur-Stratovarius `wiederbeleben`, es bleibt also spannend.
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Die neuesten Kundenrezensionen
Der neue (Nord)Stern am Stratohimmel heißt POLARIS!
Lange habe ich darauf gewartet,diese Rezension zu schreiben. Stratovarius' Polaris war bisher mein Lieblingsalbum. Doch ich wollte noch das neue Elysium (2011) abwarten. Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Mister Morpheus veröffentlicht
Sie sind wieder da !!!
Und wie !!!

Was für ein BRETT ... was für eine GRANATE ... was für ein KRACHER ... das sind STRATOVARIUS at it's best !!!

Zugegeben ... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2009 von Joshua_ex
Das beste Album seit Jahren!
Und es gibt sie doch noch! Nach langem rechtlichen Hin und Her haben sich die verbliebenen Stratovarius- Mitglieder durchgesetzt und dürfen nun auch ohne Timo Tolkki unter... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. September 2009 von Y. Bernhard
Unerwartetes Comeback
Nach den ganzen Streitigkeiten um den Ausstieg und der Auflösung der Gruppe von Timo Tolkki, war man doch einigermaßen überrascht, dass Stratovarius, auch ohne... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. September 2009 von Child in time
Altes und Neues in Bestform!
Endlich! Nach langem Warten und Bangen dürfen wir nun endlich eine weitere Stratovarius CD in unser Regal stellen. Und das lohnt sich auch! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. August 2009 von Lars Eggers
Es geht auch ohne Tollki
Eigentlich hatte ich nicht mehr damit gerechnet, dass die Multikulti Truppe Stratovarius noch mal ein Album mit neuen Songs veröffentlicht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. August 2009 von RJ
Wo waren Stratovarius die letzten 6 Jahre?
Nach dem Rohrkrepierer-Album "Stratovarius" aus dem Jahre 2005, welches als Comeback-Album angepriesen wurde und der doch recht langen Zeitspanne, die seit "Elements" vergangen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. August 2009 von S. Schäfer
POLARIS: The best return of Stratovarius
Polaris is the best way that Stratovarius had to return to the scene. It`s a good album, with fast rhythms, sticky don`t miss Timo Tolkki, but there is a change in the sound of... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. August 2009 von Alberto Cuya
Ordenlich produziert, aber kein großes "Aha".
Eingeschworene Stratovarius-Fans werden mich dafür vierteilen, aber ich muß ehrlich sagen, daß mich das Album nicht überzeugt hat. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. August 2009 von S. Frank
Hab mir von Stratovarius mehr erhofft
Ich mache es kurz. Wenn man die Klassiker von besagter Band hört, kommt man aus dem Staunen über solches Melodiegefühl nicht mehr raus. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2009 von Mirko Jahnke
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