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Polar Star. Ein Arkadi-Renko-Roman
 
 
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Polar Star. Ein Arkadi-Renko-Roman [Taschenbuch]

Martin Cruz-Smith , Gertrud Theiss
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 392 Seiten
  • Verlag: Goldmann (13. Dezember 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442446619
  • ISBN-13: 978-3442446612
  • Größe und/oder Gewicht: 18,3 x 11,6 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 124.318 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der ehemalige Chef der Moskauer Kriminalpolizei, Arkadi Renko, ist aus dem Exil in sein Heimatland zurückgekehrt. Doch wegen mangelnder Linientreue und Fluchthilfe für einen Dissidenten wird er nicht nur vom Dienst suspendiert und von der Partei ausgeschlossen, sondern in eine psychiatrische Klinik gesteckt. Nach gelungener Flucht nach Sibirien, wo er sich von Job zu Job hangelt, heuert er schließlich auf einem sowjetischen Fabrikschiff in der Fischverarbeitung an. Die »Polar Star« ist Teil eines ungewöhnlichen Joint Venture: Monatelang folgt sie nun schon amerikanischen Fangbooten in Gewässern zwischen Alaska und Sibirien, der Beringstraße und den Aleuten. Dabei liefern die Sowjets die Verarbeitungsschiffe und übernehmen den Fang, die Amerikaner stellen die Trawler und kassieren ab. Das Geld fließt nach Seattle, zu einer amerikanisch-russischen Firma. Doch eines Tages wird die tägliche Routine jäh unterbrochen: Auf dem Schiffsdeck wird zusammen mit dem Fisch auch die Leiche einer Frau aus dem Netz geschüttet. Auf Wunsch des Käptens und nicht zuletzt angetrieben von seinem eigenen Ehrgeiz beginnt Renko, diesen »Unfall« genauer zu untersuchen. Doch überall auf dem in der Eiswüste driftenden Schiff begegnet er nur Misstrauen und Lügen. Nur in der Kollegin vom Fließband, der liebenswerten Natascha, findet er eine Verbündete. Als sich herausstellt, dass jemand an Bord ist, den Renko vor langer Zeit ins Gefängnis gebracht hatte, ist klar, dass er es nicht nur mit sowjetischer Bürokratie und dunklen Machenschaften zwischen Amerikanern und Russen aufzunehmen hat, sondern, dass sein eigenes Leben in Gefahr ist...

Klappentext

»Arkadi Renko ist ein liebenswerter Einzelgänger... unbeirrbar, verbissen, eben ein Held.«
Die Welt

»Voller Humor, geistreich, unbeschreiblich unterhaltsam und zugleich außerordentlich ernsthaft - »Polar Star« ist nicht nur das Werk eines unserer besten Spannungsautoren, sondern eines unserer besten Schriftsteller schlechthin.«
New York Times

»Martin Cruz Smith schreibt die einfallsreichsten Thriller überhaupt!«
Washington Post


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die kalte Beringsee verschlingt einen regelrecht in diesem Meisterwerk der Krimiliteratur. Die Qualitäts -und Spannungskontinuität eines Martin Cruz-Smith ist hier vollendet und das Ende ist meines erachtens "das Eine, Unübertreffbare"!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
...jedenfalls meiner Meinung nach. Acht Jahre, nachdem Martin Cruz Smith seine Romanfigur Arkadi Renko erschuf und sie gegen den KGB und die gesamte sowjetische Führung aufstellte, gewährt der Autor seiner charismatischen Ermittlerfigur einen zweiten Auftritt. Und was für einen!

Nach seinen Ermittlungen im Gorki Park landete Renko im Exil. Jetzt kehrt er zurück, um gleich darauf suspendiert zu werden. Niemand in der Moskauer Polizeiführung will mit ihm zu tun haben. Renko wird in eine psychiatrische Klinik geschafft, um ihn ruhig zu stellen. Doch Renko flieht. Er schlägt sich nach Sibirien durch und hangelt sich von Job zu Job. 1989 landet er auf dem sowjetischen Fabrikschiff Polar Star. Das Schiff ist an einem sowjetisch/amerikanischen Joint Venture beteiligt. Amerikanische Schiffe liefern ihren Fang bei den Russen ab, diese verarbeiten ihn auf Hoher See. Eine Knochenarbeit. Renko macht sich als Arbeiter auf dem Schiff ebenso unbeliebt, wie bei den Kollegen in Moskau. Nur die Arbeiterin Natascha fasst Vertrauen zu ihm.

Als eine Frauenleiche aus dem Meer gehievt wird, kommt der Alltag auf dem Fabrikschiff ins Stocken. Der Schiffsarzt glaubt an einen natürlichen Tod, aber der Kapitän vermutet einen Mord. Das würde das Geschäft mit den Amerikanern allerdings gefährden. Als er heraus bekommt, dass Renko früher Ermittler war, setzt er ihn auf den Fall an. Renko macht sich an die Arbeit und es passiert genau das, was eigentlich jede Renko-Ermittlung auszeichnet: Arkadi bringt verborgene Zusammenhänge ans Licht und sein eigenes Leben in allerhöchste Gefahr...

Wie Martin Cruz Smith diesen Romanstoff zusammen gebastelt hat, dass ist aller Ehren wert. Er setzt gnadenlos auf den Charakter Renko, den er in Gorki Park so brillant geschliffen hat. Er versetzt uns fast ausschließlich auf den beengten Raum der Polar Star auf Hoher See und lässt die Verdächtigen dadurch nicht entkommen. Allerdings hat auch Renko keine Chance, unterzutauchen. Die Spannungsspirale bei Polar Star ist hervorragend konstruiert und Cruz Smith zieht Seite für Seite die Schrauben an. Da gibt es für den Leser keine Chance, das Buch aus den Händen zu legen. Wer bei Gorki Park begeistert war, der wird Polar Star lieben und mit wehenden Fahnen zur Arkadi-Renko-Lesergemeinde überwechseln. Versprochen!
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Von Waiter
Der Nachfolgeroman von Gorki Park ist sicherlich ein guter Roman, spielt aber nicht in der selben Liga. Wer Gorki Park gelesen hat, wird möglicherweise etwas enttäuscht sein.
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