40 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nach wie vor mit Abstand der beste Trainingsassistent, 30. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: POLAR S625X , POLAR Laufsport-Computer (Ausrüstung)
Nach diversen Enttäuschungen, z.B. mit Cyclosport oder Billig-Geräten, nutze ich seit über einem Jahr den S625X beim Nordic Walking, Bergwandern, Radfahren und Schwimmen, wohlwissend, daß dies für mich als "älteren Herren" Luxus und etwas "Overkill" ist ... Die Nutzung eines so guten Systems macht einfach deutlich mehr Spaß (hilft auch gegen den inneren Schweinehund) als mit deutlich günstigeren Systemen, die ich früher nutzte, die nahezu ausreichend sind.
Der S625X steht dabei im Zentrum eines ganzen, exzellent aufeinander abgestimmten Systems: Die eigentliche Pulsuhr, ein sehr gutes PC-Programm als Trainingstagebuch (ich nutze es inzwischen sogar zusätzlich als normales Tagebuch), ergänzt durch den Laufsensor S1 sowie für die Fahrräder (bei mir Renn-, Mountain -und Trekkingbike) Geschwindigkeits- und Trittfrequenzsensoren. Kennzeichnend: Qualität vom feinsten, robust, lange Batterielaufzeiten und vor allem konsequent durchdacht. Die Genauigkeit des Laufsensors nach Eichung ist beeindruckend, Abweichungen im unteren einstelligen Prozentbereich im Vergleich zu den Ergebnissen eines GPS-Gerätes (Garmin Forerunner 301, gemittelt über nahezu 9 Monate). Vergleichbares gilt für die Fahrrad-Sensoren ...
Der Polar deckt nahezu alle Ausdauersportarten ab, der eingebaute eichbare barometrische Höhenmesser ist zudem eine nette Zugabe beim Bergwandern.
Fazit: Gemäß der Devise "Wenn schon, denn schon" fünf Sterne und eine klare Kaufempfehlung. Der Rest der Geräte macht deutlich weniger Spaß und ist dann letztendlich zu teuer ...
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34 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Geniales Spielzeug für Technikfreaks, 30. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: POLAR S625X , POLAR Laufsport-Computer (Ausrüstung)
Wenn man eine Pulsuhr möchte, braucht man natürlich kein Gerät wie dieses das alle Stücke spielt. Es würde auch ein billiges Gerät um weniger als 50 Euro tun, denn das entscheidende ist natürlich die Herzfrequenz. Selbst Polar stellt mit der F1 ein Gerät in diesem Preisbereich her, und Polar stellt als USP vor, EKG-genau zu sein. Eine Tatsache deren Sinnhaftigkeit man getrost in Frage stellen darf, denn immerhin geht es um eine Pulsmessung beim Laufen und nicht um ein medizinisches Gerät.
Nachdem ich jetzt also die Sinnhaftigkeit gewaltig in Frage gestellt habe, warum habe ich mir dann das Ding dennoch gekauft? Und warum bekommt es dann auch noch fünf Sterne? Nun es ist nun einmal wirklich interessant, eine komplette Aufzeichnung seiner Trainingseinheiten zu bekommen. Mit diesem Gerät hat man nach der Trainingseinheit (oder auch noch einige Zeit später) die Möglichkeit die Daten über Infrarotschnittstelle in den PC zu laden und mittels der von Polar mitgelieferten (und regelmäßig upgedateten) Software zu analysieren. Da werden alle aufgezeichneten Daten angezeigt und in schönen Kurven dargestellt können mit vorangegangenen Trainingseinheiten verglichen werden. Aufgezeichnet werden Herzfrequenz, Geschwindigkeit, Zeitcode, Seehöhe, Temperatur und daraus ermittelbare Werte wie z.B. Distanz, Steigung, etc. Der mitgelieferte Wear-Link ist eine deutliche Verbesserung zu den alten Gurten. Natürlich ist auch dieser codiert, dass er sich nicht mit anderen Pulsmessgeräten beeinflusst, vor allem aber trägt er sich wesentlich angenehmer und hat nun eine wechselbare Batterie. Vorbei ist die Zeit, wo Polars Brustgurte zum Batteriewechsel eingeschickt werden mussten.
Der Laufsensor ist deutlich angenehmer als man das zunächst vermuten möchte. Natürlich ist es ein zusätzliches Gewicht am Fuß und jene Menschen, die beim Kauf der Schuhe darauf achten noch einige Gramm einzusparen werden damit nicht glücklich werden. Allen anderen sei aber gesagt, dass man absolut nicht gestört wird. Allerdings müssen Sie dieses Ding ab und zu mal neu kalibrieren, ausgenommen ihr Laufstil ändert sich überhaupt nicht. Da der Sensor über Gyrosensoren die Beschleunigungswerte abnimmt, ist es bei mir z.B. so, dass er auf Asphaltstrecken eine andere Einstellung benötigt als auf Gras bzw. Schotter. Ähnliches gilt beim Wechsel von sehr schnellen Einheiten im zu sehr langsamen, da auch hier der Laufstil nicht ident ist. Diese Umstellung ist allerdings schnell erledigt. Ich kenne auch das GPS System von Timex (Bodylink) und habe damit größere Abweichungen in Kauf nehmen müssen als mit dem System von Polar.
Was man noch wissen sollte. Sehr angenehm ist, dass man zu der S625X alle Sensoren verwenden kann, die auch die S720i von Polar erlaubt (Speed, Cadence und Poweroutput). Das heißt man kann den Laufcomputer sehr schnell zu einem Radcomputer umrüsten, vorausgesetzt natürlich man investiert Geld in die Sensoren. Ich nutze das Gerät nun schon seit mehr als einem Jahr und hatte bisher überhaupt keine Probleme damit. Alles lief einwandfrei und so kann ich das Ding auch uneingeschränkt empfehlen. Wie sinnvoll das Ganze ist sei dahin gestellt, der Motivation jedenfalls hilft es gewaltig, wenn man sich seine Kurven ansehen kann und merkt wie sich diese langsam aber stetig verbessern.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Super Teil - aber leider nicht im Team, 17. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: POLAR S625X , POLAR Laufsport-Computer (Ausrüstung)
Die Vorteile des S625 sind ja schon ausführlich gewürdigt. Ich bin so begeistert, dass wir das Gerät ein zweites Mal angeschafft haben - für meine Frau und für mich. Leider fangen allerdings hier die Mankos an: zwar ist - wie bei Polar üblich - die Übertragung der Herzfrequenzinfos vom Brustgurt digital codiert. Dies gilt aber leider nicht für den Fußsensor! Läuft man hier zu zweit nebeneinander, beeinflussen sich die Ergebnisse und es wird eine höhere Geschwindigkeit/längere Strecke angezeigt als in Realität gelaufen wird. Angesichts der bei Polar-Brustgurten selbstverständlichen Codierung hätte ich mit diesem Manko nicht gerechnet.
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