Ich habe mir wirklich viel von "Poison Ivy" erwartet, besonders weil Drew Barrymore für mich die absolute Nummer 1 ist. An ihr ist in diesem Film auch absolut nichts auszusetzen, genauso wenig wie an den anderen Schauspielern. Viel mehr gehört der Drehbuchautor kritisiert, der eine langatmige Geschichte von einer Möchtegern-Sexpistole, die obendrein alles andere als erotisch ist, verfasst hat.
Die Idee an sich ist nicht schlecht, aber nichts Neues. Mädchen macht alten Knacker an, um in Wohlstand zu leben ... es gibt etliche Verfilmungen die darauf basieren (um nur ein Beispiel zu nennen: "Das Biest" Sehr unbekannt, aber wesentlich besser).
"Poison Ivy" zieht sich sehr in die Länge, bringt gelegentlich ein klein wenig Spannung mit sich und ist von den Darstellern her einwandfrei. Aber der ganze Film ist lieblos und strahlt eine Gleichgültigkeit aus.
Ich kann ihn jedenfalls nicht weiterempfehlen, auch nicht für Fans von Drew Barrymore. Mag sein, dass er manchen Leuten gefällt. Ich kann mit 90 Minuten Hin und Her jedenfalls nicht viel anfangen. Besonders, wenn sich die eigentliche Handlung in einem Satz, bzw. 10 Minuten Spielzeit zusammenfassen lässt.