Hier zeigt sich der Meisterdetektiv Hercule Poirot von seiner besten Seite und muss eine ausdauernde Kondition an den Tag legen, denn schliesslich muss er in elf Geschichten seinen detektivischen Spürsinn beweisen. Hercule Poirot steht nur am Anfang einer Reihe von Aufgaben die seinen Weg kreuzen und stets seine, wie auch die Kombinationsgabe des Lesers, vor neue Herausforderungen stellen: Bei den „Augen der Gottheit" klärt er einen Diebstahl der Diamanten von Lady Yardlys auf. In „Die Tragödie von Marsdon Manor" entlarvt er zusammen mit Captain Arthur Hasting eine Taschenspielertrick. Bei der „Die mysteriöse Wohnung" tastet Hercule eine Katze ab und wird fündig. Poirot findet beim „Das Mysterium von Hunter's Lodge" die Wanderung eines Revolver heraus. Beim „Der raffinierten Aktendiebstahl" klärt er einen raffinierten Aktendiebstahl auf. Beim „Das Abenteuer des ägyptischen Grabes" vertuscht er eine Affäre. Hercule kann eine Halsband im „Der Juwelenraub im Grandhotel" wiederbeschaffen. Poirot spricht im „Der entführte Premierminister" mit dem entführten Premierminister Englands. Beim „Das Verschwinden des Mister Davenheims" spürt Hercule einen falschen Bart und eine Perücke auf. In „Das Abenteuer des italienischen Edelmanns" hebt er ein weggeworfenes Essen auf und bei dem „Das fehlenden Testament" findet er Gläschen unsichtbare Tinte. Elegant und anspruchsvoll geschrieben, sind diese Geschichten für mich fast kein bisschen weitschweifig gewesen, denn der hinreißenden Humor und den grandiosen Spürsinn von Hercule Poirot lässt keine Langeweile aufkommen. Ein Leckerbissen für alle Fans von gepflegten Krimis und für Agatha-Christie-Fans.