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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen19
4,2 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
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am 30. Oktober 2006
Eine großartige Fassung des Films: Das richtige Originalfilmformat 1:2.35 in ausgezeichneter Bildqualität, englische und deutsche Filmfassung und sauberer Ton. Über den Film möchte ich nur so viel sagen, dass er Hochspannung mit sehr guten Darstellerleistungen (Lee Marvin und Angie Dickinson waren selten so gut) mit einer ausgefeilter Rückblendentechnik und innovativem Filmschnitt verbindet. Ein echter Klassiker eben.

Frage aber trotzdem in Richtung SZ-Cinemathek? Warum ist diese Qualität nicht bei jedem Film möglich und es gibt solche enttäuschenden Veröffentlichungen wie z.B. "Die Millionen eines Gehetzten". Schließlich soll dies ja eine Filmreihe für Cineasten bzw. Fans anspuchsvoller Filme sein.

Für diesen Film aber gibt es ohne Abstriche die Höchstwertung.
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am 23. Oktober 2014
Mit "Point Blank" schuf Regisseur John Boorman einen der besten und härtesten Gangster-Thriller der 60er-Jahre.
Der Film war seiner Zeit (1967) in Punkto Inszenierung, Härte und Thematik um einiges Voraus.
Die Rolle des coolen, kompromisslosen Walker ist Lee Marvin wie auf den Leib geschrieben und stellt für mich eine seiner besten schauspielerischen Leistungen dar.
Der unterkühlte Look, die Locations, Kamera, Schnitt, Soundtrack, Script - einfach alles passt.
Ein weiteres Lob geht an den gesamten Cast (Angie Dickinson, John Vernon, Carroll O'Connor...), welcher seinen Job überaus gut macht.
Ein Filmjuwel - sollte in keiner Sammlung fehlen.

Die Blu-ray von Warner bietet dasselbe Covermotiv wie die alte DVD.
In Punkto Bonus wurde auch dieses übernommen:
Audiokommentare, 2 kurze "Dokus (zusammen ca. 17 Minuten) sowie der obligatorische Teaser/Trailer. Hier wäre eine gescheite Retrospektive, Dokus über Marvin und Boorman wünschenswert gewesen.
Das Bild ist für einen fast 50 Jahre alten Film überaus gut geworden und zeigt "Point Blank" in seiner bisher besten Qualität. Der Ton: Mono - ist aber alles gut verständlich.
Bei dem niedrigen Preis (7,99 - 9,99 €) eine kleine Back Catalouge-Veröffentlichung mit 100% Kaufempfehlung.

Film: 5/5
Blu-ray: 4/5
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Gemeinsam mit seinem besten Freund Mal Reese (John Vernon) und seiner Geliebten Lynne begeht Walker (Lee Marvin) einen erfolgreichen Raubüberfall. Doch die beiden spielen ihr eigenes mieses Spiel. Reese schießt ihn an ihrem Treffpunkt im stillgelegten Gefängnis Alcatraz nieder und macht sich mit Lynne davon. Doch der schwer verletzte Walker überlebt und kennt fortan nur ein Ziel - seine 93000 Dollar. Beginnend bei Lynne rollt er das Gangstersyndikat von unten auf - mit tödlicher Konsequenz...

John Boormans (*1933) zweite Regiearbeit entstand nach einer Vorlage des Kriminalautors Donald Westlake (dessen Drehbuch den Gangsterfilm GRIFTERS (1990) zur Legende machte) und war stilistisch der Entstehungszeit weit voraus. Zahlreiche spätere Produktionen wurden von dieser absolut nihilistischen Noir-Produktion geprägt. Kameraarbeit und Farbdramaturgie (beispielsweise in der Nightclub-Musik-Szene) setzten Maßstäbe. PAYBACK (1999, Brian Helgeland) war die erfolgreiche Neuverfilmung mit Mel Gibson in der Rolle des betrogenen Gangsters.

Die Blu-ray von WARNER glänzt mit einer hervorragenden Bildqualität und stellt damit eine sehr deutliche Verbesserung gegenüber der qualitativ unterdurchschnittlichen DVD-Veröffentlichung von 2006 dar. Die deutsche Originalsynchronisation von 1968 liegt dem Alter gemäß in Mono vor. Als Extra ist neben dem US-Kinotrailer die zweiteilige Alcatraz-Semi-Dokumentation THE ROCK (1967, 15 min, optionale deutsche Untertitel) enthalten, die letztendlich als Werbung für POINT BLANK fungiert. Der Audiokommentar mit John Boorman und Steven Soderbergh über die gesamt Filmlänge ist nicht untertitelbar.

Für jede an Genreklassikern orientierte Sammlung ein Pflichtkauf!
22 Kommentare|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. August 2014
Reingelegt von seinen Mafiosi-Freunden wurde Haudegen Lee Marvin in POINT BLANK und um seinen Anteil an der Beute betrogen. Um auf Nummer Sicher zu gehen, haben sie ihn auch noch wie einen Hund erschossen. Doch Lee Marvin als Walker hatte Glück und das Attentat überlebt. Von seinen Verletzungen genesen, macht er sich auf, wortkarg, nur mit dem Satz "I Want My Money Back", sein Geld zurückzufordern. Eine wilde Jagd beginnt...
John Borrman's expressionistischer Filmstil war 1967 seiner Zeit weit voraus, was man von der vorliegenden Blu ray nicht behaupten kann. Doch inzwischen ist man ja von Warner Bros schon einiges gewohnt: Die BR wurde natürlich nicht geremastert, das Bild ist ist leicht unscharf mit blasser Farbgebung. Der Ton verfügt lediglich über eine Dolby-Spur 1.0 in Deutsch, Englisch und Spanisch. Allerdings gibt es Untertitel in Französisch und Spanisch, sowie Untertitel für Hörgeschädigte in Deutsch und Englisch. Wendecocer: Fehlanzeige. Und damits ein echtes Warner-Produkt wird, steckt die Blu ray in einem ausgestanzten Cover, dass sich daher schön schlabberig anfühlt.
1 Stern Abzug für die lieblose BR-Veröffentlichung.
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am 28. September 2011
Lange habe ich nicht mehr solch einen faszinierenden, von der ersten bis zur letzten Minute fesselnden Film gesehen, wenn der Plot auch nicht sonderlich komplex ist. Walker möchte sein Geld zurück. Bei einem Raubüberfall wurde er niedergeschossen und sein Anteil von seinem Komplizen gestohlen. Doch Walker starb nicht und sinnt nun auf Rache. Seine Vorgehensweise ist dabei durch eine schon beinahe fantastische Genialität und Perfektion gekennzeichnet. Alleine der Plan in das streng bewachte Penthouse seines Komplizen zu gelangen ist fast zu minutiös und einfallsreich bedacht um wahr zu sein. Bald erfährt er jedoch, dass es garnicht so einfach ist, an sein Geld zu kommen - Walker erkennt, dass die Organisation größer ist, als er gedacht hat und so arbeitet er sich von einem Gangsterboss zum anderen. Humor existiert in diesem Film beinahe garnicht, lediglich einige Szenen, in denen es Situationskomik gibt, wie zum Beispiel der Club, in dem der Sänger einen mehr als nur minimalistischen "Text" singt oder eine Szene, in der die Nebendarstellerin eine halbe Minute lang wütend auf den sich nicht wehrenden, standhaft bleibenden Walker einschlägt, weil der sie abweisend behandelt. Ansonsten besticht der Film durch seine Eiseskälte und knallharte Szenerie. Das Ende kommt nicht völlig überraschend, man kann sich durchaus denken, wie sich alles entwickelt und was am Schluss aufgedeckt wird. Ebenfalls schön an diesem Film ist, dass er in der englischen Originalfassung ganz leicht zu verstehen ist. Die Protagonisten reden meist nicht zu schnell, dafür aber sehr deutlich, mit wenigen Fremdwörtern und ohne jeglichen Dialekt. Ich habe aus Interesse auch einmal kurz in die Synchronfassung gehört und erkannt, dass Lee Marvin hier von dem Synchronsprecher gesprochen wird, der auch Bud Spencer in seinen meisten Filmen spricht.

Insgesamt ist der Film seiner Zeit vielleicht schon ein wenig voraus, er stammt aus dem Jahre 1967 und ist dafür schon recht experimentell - Rückblenden, allegorische Szenen, unterschiedliche Kameraeinstellungen, düstere Grundstimmung, Standbilder und die Frage auf welcher Ebene der Film spielt - Walker spricht am Anfang, als er angeschossen in der Zelle auf Alcatraz liegt davon ob alles nur ein Traum sei, er wiederholt dabei die Worte "A dream". Wenn man dann noch die Bootsfahrt rund um Alcatraz ziemlich zu Beginn des Films sieht und die Sprecherin von den unzähligen, aber unglücklichen Fluchtversuchen erzählen hört und dabei nicht vergisst, dass Walker insgesamt zwei mal angeschossen wurde, kann man sich fragen, ob alles auch tatsächlich mit der Realität in Verbindung steht. In einer Standszene sieht man Marvin, wie er hoch oben auf der Mauer direkt über dem Stacheldraht beinahe wie tot hängt - Das Ganze wirkt surrealistisch, durch die düstere Musik noch verstärkt. Alles in allem ein Film, der durchaus mit den heutigen mithalten kann. Die DVD enthält keine Extras, dafür englische und deutsche Sprache, sowie Untertitel.
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am 9. August 2014
Für einen Film von 1967 ein astreines Bild. Da nur Monoton hier keine Wertung. Extrem spannender Film mit Lee Marvin in der Hauptrolle. Bonus ist eine 15 Minuten Doku über Alcatraz plus Trailer. Viel schauspierisches Handwerk gepaart mit Spannung und tollem Drehbuch. Empfehlung für Thriller und Krimifreunde !
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am 7. November 2009
Jede Bewegung, jede Phrase, jedes Detail stimmt. Minimalismus der Höchstleistungen gebiert. Über das Stilmittel der Reduktion entsteht ein klassischer Film Noir mit äußerst komprimierter und dichter Atrmossphäre. Allein Lee Marvins "No Limits of Control" in Bewegung und Gebärde bieten einen außerordentlichen Sehgenuss.
Die Figuren bieten in der Tat dem Publikum in ihren Verhaltenszügen keine Identifikationsmöglichkeiten. Gleichsam wird das Aufkommen persönlicher Nähe zu den Protagonisten in keiner Form möglich. Ein ehrlicher Film, ohne Gefühlsdusel, ein klassischer Film Noir par exellence und ein Film der definitiv Spuren im Bewußtsein des Betrachters hinterlässt.
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am 23. Oktober 2010
'Point Blank' ist ein Thriller kühl und brilliant wie ein geschliffener Diamant. Die Story wäre kaum mehr als eine Variation eines klassischen Themas, dem Rachefeldzug eines um sein Recht Geprellten, würde sie sich nicht einer besonderen Erzähltechnik bedienen: Der Zuschauer erlebt das Geschehen, als ob es auf einer Realitätseben knapp neben der normalen Welt abliefe. So als ob er selbst, so wie die Figuren auf der Leinwand, in einem beständigen Rausch wäre, in dem Gegenwart und Erinnerung, Handlung und Gedanken einander beständig kreuzen und ein irreales Grundflimmern erzeugen. John Boorman (Regie) nutzt, um diesen Effekt zu erreichen, alle ihm zu gebote stehenden Mittel: Die Tonspur gibt nur selten, und dann immer nur kurz und selektiv, Umgebungsgeräusche wieder. Oft bleibt der Film sogar tonlos wie aufgehobene Realität. In anderen schneidet die Tonspur aus den zahlreichen möglichen Geräuschen genau jene heraus, die den irrealen Charakter des Geschehens unterstreichen. Wunderbar die Verfolgungs- und Prügelszene in einem Jazzclub, die von den spitzen Schreien des Sängers auf der Bühne unterlegt ist. Doch nicht nur die Tonspur bleibt selektiv, auch die Worte der Figuren sind es: Widergegeben wird, was zum Verständnis des Geschehens notwendig ist, und da ist kein Wort zu viel. So karg, wie die Tonspur oft ist, so karg geben sich die Figuren: Allen voran Walker, der als Rächer kühl und unerbittlich, ohne jegliche Rücksicht durch den Film schreitet. Kaum zeigt sich in seinem Gesicht Emotion. "You died all right at Alcatraz", sagt ihm Chris, als er sie für ihre Hilfe ausbezahlt. Walker ist emotional tot, und nur eine kurze Sequenz, in der er um seine Frau Lynn wirbt, lässt ahnen, dass er einmal ein anderer war. Und Walker schreitet auf seinem Rachefeldzug durch eine Szenerie, der der Regisseur alles Leben genommen hat. In einer beeindruckenden Sequenz am Anfang des Films macht er das Sterben Lynns greifbar, indem sich wie in einer Traumsequenz ihre Wohnung leert, bis nur noch das tote Weiss der Wände und der Staub bleibt. Inbegriff dieser Kühle ist jedoch die Festung Alcatraz in St. Francisco, in der der Film beginnt und endet: Film Noir Szenen in Perfektion, künstlich und kühl, choreographiert und dennoch packend.

Der Rachefeldzug Walkers hat seinen Ursprung im Verrat durch seinen Freund Mal Reese. Nomen est Omen, denn Mal (= das Böse) entpuppt sich auch in der Folge als Erzbösewicht, der Walker nicht nur Geld und (vermeintlich) das Leben nimmt, sondern auch noch dessen Frau. Doch Walker ist nicht einfach auf Rache aus, er will vor allem sein Geld zurück. Doch hat er noch einen anderen Auftrag: Ein Unbekannter, der auch hinter Mal her ist, hilft Walker, die erste Spur zu finden und verpflichtet Walker als Gegenleistung darauf, ihm die Organisation hinter Mal zu liefern. Und Walker führt diesen Auftrag unerbittlich aus. Er findet seine Frau Lynn, und von ihr gelangt er wie auf einer Leiter von Sprosse zu Sprosse der Organisation. Und auf jeder Stufe kommt es erneut zu einem Showdown, und fast jedesmal bleiben Tote zurück. Jedesmal zeigt Walker, dass er ein unschlagbarer Pro ist. Schliesslich, in der letzten Szene des Films, erklimmt er die oberste Sprosse der Organisation. Und hier schliesst sich der Kreis. Wieder ist er in Alcatraz, und wieder ist er der Betrogene.

'Point Blank' ist einer der spannendsten und seiner Erzähltechnik wegen einer der eindrücklichsten Thriller auf der Leinwand. Doch muss man sich auf die Irrealität einlassen, in der die Handlung wie in Trance fortschreitet. Das ist ungewohnt, doch faszinierend, kühl und brilliant.
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am 11. Oktober 2015
Der Film selber ist ja ein Klassiker des Gangsterfilms und ein Spiegel seiner Zeit. Inhaltlich somit über jede Laienkritik erhaben. Zu bewerten ist hier vor allem die Aufmachung als Blu-Ray. Für das alte Filmmaterial eine tolle Bildqualität. Der Sound gibt her, was seinerzeit Stand der Technik war und ist natürlich nicht mit neueren Filmen vergleichbar. Aber das ist allemal besser als eine mißglückte Neusynchronisation.
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am 24. August 2009
....Marvin!
Das Warten auf die DVD-Veröffentlichung zu diesem düsteren Rache-Thriller hat sich gelohnt.
In Anbetracht des Alters dieser Boorman-Prodution (1967), kann das Bild der Warner-DVD voll und ganz überzeugen.
Über die fehlenden Extras kann man getrost hinwegsehen.
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