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Poet der Affen/Poet of the Apes [Doppel-CD]

Tommy Finke Audio CD
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

motor.de

Um seine ausländischen Freunde zu beglücken, greift Tommy Finke auf seinem Zweitling zum Wörterbuch und präsentiert "simply songwriter-pop".
Man könnte meinen, dass jeder Songwriter irgendwann für sich die Entscheidung trifft, in welcher Sprache seine Feder schreibt. Eines Besseren belehrt uns ein junger Musiker aus dem Ruhrgebiet, dessen neue Platte gleich in doppelter Ausführung, in deutscher und englischer Sprache, erscheint. Er will auch im Ausland verstanden werden und geht damit für seine Fans ein Wagnis ein. Musikalisch hingegen wird nicht experimentiert, sondern auf Bewährtes zurückgegriffen. Ob das Konzept aufgeht?
Wie sein Debut ist auch das zweite Album mit vielen vertrauten Klängen und Melodien gespickt. Tommy Finke macht aus seinen Vorbildern kein Geheimnis. Die Songs auf „Poet der Affen/Poet Of The Apes“ haben sich von allen, die in Sachen Indiepop und Singer/Songwriter den Hut aufhaben, eine großzügige Scheibe abgeschnitten. Oasis gehören auch dazu und werden, angelehnt an ihr Best-Of-Album, beim Namen der ersten Singleauskopplung berücksichtigt. „Stop The Clocks“ heißt diese und hat wie fast jeder Titel der Platte so ziemlich alles, was man von einem Popsong erwartet. Markante Synths untermalen zusammen mit geordneter Akkordbegleitung und treibendem Schlagzeug die eingängigen Lieder, unterlegt mit sloganhaften Texten, teils hymnenähnlichen Melodien und einer gewissen Portion Pathos. Finke erzählt in dreizehn Songs von Alltagsbeobachtungen und schneidet allerlei Probleme an, bleibt in seiner Kritik und Provokation aber eher zurückhaltend, beinahe schüchtern. Die Musik bestärkt diesen Eindruck. Streichereinlagen verleihen teils bluesigen Klavierlinien in melancholischen Songpassagen die nötige Dramatik und unterstützen ihn, wenn er von schweren Zeiten singt. Gelegentlich greift der Bochumer auch zu Mundharmonika oder Akkordeon, verzichtet auf elektronisches Füllgeklimper und stellt in Songs wie „Es kommt kein Schiff/No Ferry 'Cross The Mersey“ oder „Die B-Seite der Single/The B-Side Of The Single“ durchaus überzeugend seine Qualitäten als Singer/Songwriter unter Beweis. Diese sind jedoch leider zu akkurat von seinen Vorbildern geschult, sodass man hinter gewissen Taktstrichen stets eine bekannte Stimme vermutet, die gleich zum Mikrofon greift und das Rätsel um den Namen der Band, die einem nicht einfallen will, auflöst.
Die Zweisprachigkeit macht dieses Album zu einem Pionier unter den Tonträgern deutscher Singer/Songwriter, abgesehen davon finden sich jedoch kaum originelle Neueinfälle als vielmehr altbekannte Muster. Dieses Album besitzt weder einen Höhepunkt noch das Gegenteil, es kommt häufig viel zu glatt rüber und neigt dadurch zum Dahinplätschern. Einen wirklichen Gewinn durch die zwei Sprachversionen kann diese Platte nicht verbuchen, eher stellt man sich die Frage, warum er sich die Mühe gemacht hat. Vielleicht punktet er damit bei seinen ausländischen Fans, hier eher nicht.
„Mein Name ist Tommy Finke. Ich schreibe Lieder. Nicht mehr und nicht weniger.“ Damit behält er leider recht.

Kurzbeschreibung

Eine CD auf Deutsch, eine auf Englisch: Der Bochumer Songwriter geht international.

Wer bereits mit sieben Jahren seinen ersten Tinitus bekommt und später Musiker wird, muss gnadenlos der Musik verfallen sein. Doch der Bochumer Tommy Finke nimmt das Fiepen in seinem Ohr gelassen als Kainsmal seiner Berufung hin. Als Teenager machte er zunächst in der Fun-Punk-Band Hummelgesicht seinem Ärger Luft. Doch drei Akkorde waren ihm nicht genug. Finke begann, Songs zu schreiben, gründete die Band Stromgitarre. Nebenbei spielte er auch solo, allein mit der Akustikgitarre.
Finkes Songwriting orientiert sich an Rio Reiser, Oasis und den Beatles - und will auch international gehört werden. Darum erscheint das zweite Album des Bochumers auf zwei CDs - auf Deutsch und Englisch. Dass die 13 melodischen Indiepop-Songs, die den Charme intimer Tagebucheinträge verbreiten, in zweifacher Ausführung und unterschiedlicher Sprache erhältlich sind, macht das Hörerlebnis umso spannender. Denn jede Version hat ihre eigene Klasse und wirkt in ihrer Sprache trotz identischer Backing-Aufnahmen atmosphärisch neu und frisch.
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