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Buchnotiz zu : Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.09.2001
Hauptproblem einer Übersetzung dieses hochartifiziellen Poems ist Rezensentin Kerstin Holm zufolge die "Übertragung des kryptischen, beiläufige Umgangssprache mit avantgardistischer Groteske und klassischem Pathos verschränkenden Textes". Diese Neuübertragung von Achmatowas Hauptwerk durch den russisch-deutschen Schriftsteller Alexander Nitzberg nun empfehle sich durch "rhythmischen Schwung und frische Sprachfantasie": der drängende, stolpernde Rhythmus und die spröden Schüttelreime des Originals wird jetzt auch im Deutschen erfahrbar, verspricht Holm. Den "subtilen Grundton" dieser Dichtung hat die Rezensentin trotzdem vermisst. Besser sei dieser Ton in der "philologisch sorgfältigen Prosaübertragung" von Fritz Mierau zu vernehmen, die sie dem Leser deshalb dringend als Ergänzung empfiehlt.
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