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Poe: More Tales Of Mystery And Imagination ist wie viele Fortsetzungsromane und -filme eine handwerklich solide, überaus aufwändige, aber eher nur nette Ware. Woolfson hat nach Musical- und Bühnenadaptionen von Poe-Werken dessen Gedichte und Geschichten mit der Biografie des Dichters nochmals tonal verwoben. Höhepunkte des Albums sind der Bau der US-Eisenbahn als Gospel "Train To Freedom", oder das lautmalerische Gedicht "The Bells". Insgesamt bewegt sich das Album selten von einer bühnentauglichen Musicaldramaturgie in Richtung Rock- oder Pop-Platte. Wer es sowieso experimenteller liebt, ist besser mit Lou Reeds Poe-Werk The Raven bedient. Und ganz ohne musikalische Verrenkungen natürlich mit den Büchern des Meisters selbst. --Ingeborg Schober
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kein Meilenstein, aber ein audiophiles Meisterwerk!,
Rezension bezieht sich auf: Poe: More Tales Of Mystery And Imagination (Audio CD)
Wenn Sie sich die Rezensionen ansehen, stellen Sie fest, dass von "grausig" bis "Meisterwerk" alles dabei ist. Also offensichtlich ein Album, das polarisiert.Warum? Ich sehe 2 Gründe: Eric Woolfson hätte dieses Album nicht "Poe: More Tales..." nennen sollen! Das erste Album des Projects war ein Meilenstein der Popmusik, der 1977 in der Verbindung von klassischer Musik und Pop neue Maßstäbe gesetzt hat. Nun, einen neuen Meilenstein kann More Tales im Jahr 2003 nicht setzen. Von daher werden solche Erwartungen natürlich enttäuscht. Außerdem haben die meisten Käufer/Rezendenten sich vermutlich dieses Album als langjährige Fans des Alan Parsons Project gekauft. Der Musikstil von More Tales ist jedoch eher zwischen melodischen Popballaden und Musical angesiedelt und weniger experimentell als das Project war. Sicher auch ein Grund, warum manche enttäuscht sind. Wenn man aber eher den melodischen Teil des "Projects" mag, dann ist dieses Album exzellent! Nach meiner Meinung ist es sogar das beste Album des "Projects", wenn ich mal die Solo Alben von A.P. und E.W. einfach mit einrechne. Besonders gut gefallen mir "Immortal" und "Somewhere In The Audience". Ein weiterer Pluspunkt ist die hervorragende Aufnahmequalität. Gerade in Verbindung mit der orchestralen Instrumentierung ist das Album auf einer hochwertigen HIFI-Anlage zweifelsohne ein audiophiler Genuss. Mein Tipp: Wer vom Projekt v.a. "The Turn Of A Friendly Card" und das Original "Poe: Tales..." Album mag, dem rate ich von More Tales eher ab. Wer hingegen eher "Vulture Culture" oder "Gaudi" mag, dem lege ich dieses Album ans Herz. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Irreführender Titel,
Rezension bezieht sich auf: Poe: More Tales Of Mystery And Imagination (Audio CD)
Spästestens mit diesem Album wird klar, warum sich Eric Woolfson und Alan Parsons getrennt haben. Während Parsons weiterhin im Pop-Sektor arbeiten wollte, zog es Woolfson zum Musical. "Freudiana", das letzte gemeinsame Werk der beiden Briten war ein erster Schritt in eine Richtung, der Woolfson seither mit den Alben "Gaudi" und "Gambler" konsequent weiter verfolgte. 27 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Alan Parsons Project Albums "Tales of Mystery and Imagination - Edgar Allan Poe", das zu einem Meilenstein der Popmusik avancierte, legt Woolfson nun sein neuestes Werk vor und stellt wieder seine Qualitäten als Komponist und Songwriter unter Beweis. Beinahe jeder Titel ist ein kleines Meisterwerk und auch ohne Alan Parsons bis ins kleinste Detail perfekt produziert und arrangiert. Das einzige Problem dieses Albums ist sein Titel, denn viele Fans der ersten Poe-Adaption werden sich in Erwartung einer "echten" Fortsetzung verwirrt und vielleicht sogar entäuscht abwenden. Die düstere Atmosphäre, die den ersten Teil auszeichnete, wird man diesmal vergeblich suchen. Zwar spart Woolfson nicht mit Soundeffekten und greift erneut auf die markante Stimme von Orson Welles als Erzähler zurück, doch der wohlige Rückenschauer, den man bei "The Fall Of The House Of Usher" oder "The Raven" verspürte, mag sich nicht einstellen, das Album klingt zu sehr nach Musical. Woolfson wollte auf das (ganz und gar nicht heitere) Leben des Dichters eingehen statt auf die unheimlichen Werke, die ihn berühmt machten. "The Pit And The Pendulum" und "The Murders In The Rue Morgue" beziehen sich zwar auf zwei von Poes bekanntesten Geschichten, beschwören jedoch nur in wenigen Momenten die Magie des ersten Albums herauf. Somit ist "Poe - More Tales Of Mystery" eine Sammlung fantastischer Songs und Melodien, mit großem Aufwand umgesetzt, von hervorragenden Vokalisten gesungen und mit phantastischem Chor und Orchester eindrucksvoll eingespielt. Vergleiche mit "Tales Of Mystery..." sollte man jedoch unterlassen, dafür sind beide Werke zu unterschiedlich. Fans des Alan Parsons Project dürften dennoch Gefallen daran finden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
A fine, well produced pop/rock album,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Poe: More Tales Of Mystery And Imagination (Audio CD)
Don't expect a "proper" follow-up to the classic APP debut album "Tales Of Mysery and Imagination". That album stands as a experimental rock classic, which can hardly be said about "POE..".However, in it's own right, I think "POE.." is a fine, well-produced pop/rock album with several great tracks, such as the moody instrumental "Angel Of The Odd", "The Pit And The Pendulum" (the most hard-rocking track and the highlight of the album in my opinion)and the closing track" Immortal". Of course, this is not APP, but who would expect that, considering the fact that this band doesn't excist anymore, due to different opinions on which musical direction to take. Apart from the rather bombastic choire arrangements on several tracks, my overall opinion is that "POE.." is almost as good an album as "Freudiana" (an several APP albums.) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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