Pobby und Dingan sind weg, die kleine Kellyanne sorgt sich krank; sind sie tot, die Freunde? Herz-zerreissend, zwerchfell-erschütternd: ein wunderbares, warmherziges Buch, absolut sensationell vorgetragen von Frau Icks, die hoffentlich noch mehr Literatur einspielt...!
Der Vergleich mit Saint-Exuperys "Kleiner Prinz" ist legitim, auch wg. der Tatsache, dass dieses (Hör-)Buch eher zu (uns) Erwachsenen spricht, die wir uns an die Welt der Kinder-Herzlichkeit erinnern sollen, um im Erwachsenenleben nicht unterzugehen; und auch das Ende mit seiner Ende-Thematik ist ähnlich. Sehr viel moderner andererseits, aus der Sicht eines jungen, "älteren Bruders", erzählt Pobby und Dingan auf die charmantest-mögliche Weise die Tragik einer "reinen" Kinder-Seele, die die Gefühle (leider schutzlos) ertragen muss und deshalb eben Mit-Leid, Zu-Neigung etc. hervorruft, wie sie selbst ihre Fantasie-Freunde hervorruft und umsorgt. Das alles nicht im Gutmenschen-Ton, sondern in der guten Natürlichkeit des Ehrlichen, Normalen. SEHR empfehlenswert! Aber wegen der starken Gefühle meiner Meinung nach nicht für Kinder. Sollen die mit Traurigkeiten verschont bleiben, bis sie sie wohl unvermeidlich kennenlernen...