Das zweite Buch aus der Reihe Sexus/Plexus/Nexus, in dem Miller das Zusammenleben mit Mona, einer Frau die er abgöttisch geliebt hat, beschreibt. Der Autor schildert wie er dazu kam alles Bürgerliche hinter sich zu lassen und Schriftsteller zu werden. In meinen Augen das beste Buch von Ihm. Selten kam ich beim lesen so ins Träumen, besonders da Miller wunderbar Personen beschreiben kann, und plötzlich hat man Sympathien mit Menschen, die man sonst wie die Pest meiden würde. Nachdem ich las was Miller erlebte, mit welchen Typen er zu tun hatte und welche Katastrophen er hinter sich gebracht hat, konnte ich nicht anders als mich an meinem Leben zu erfreuen, nicht weil ich schadenfroh bin, sondern weil ich das Gefühl hatte, auch die weniger angenehmen Dinge sind gut. Sein Buch sprüht vor Leichtigkeit, Lebensfreude und Liebe. Ein Buch das ich immer wieder lesen kann.
Jeder der Interesse an kontroversen Menschen hat, Spießertum hasst und auf der Suche ist nach Beispielen für individuelle Selbstverwirklichung wird Freude an diesem Buch haben.
Sehr empfehlenswert.