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Pleasures of the Flesh

Exodus Audio CD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (25. Januar 1999)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Century Me (EMI)
  • ASIN: B000AAVENW
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 514.028 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Deranged
2. 'Til death do us part
3. Parasite
4. Brain dead
5. Faster than you'll ever live to be
6. Pleasures of the flesh
7. 30 seconds
8. Seeds of hate
9. Chemi-kill
10. Choose your weapon

Produktbeschreibungen

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Die Bay-Area-Thrasher Exodus haben es nie leicht gehabt, und selbst in ihren furiosen Anfangstagen wurden sie mehr als einmal vom Schicksal bös erwischt. Das bahnbrechende Debütalbum Bonded By Blood ('85) war gerade erschienen und hatte den Jungs eine große Anhängerschaft beschert, da krachte es mächtig im Gebälk, und Schreihals Paul Baloff suchte das Weite. Ein Nachfolger war mit Steve "Zetro" Souza vom Testament-Vorläufer Legacy zwar schnell gefunden, aber nicht wenige Anhänger runzelten die Stirn, als das erste von ihm eingesungene Album Pleasures Of The Flesh ('87) erschien. Dabei kann man der Scheibe bei genauerem Hinhören kaum etwas vorwerfen. Die rohe Urgewalt von Bonded By Blood wird zwar nicht ganz erreicht, dafür präsentieren sich Exodus aber differenzierter und können ihre Songideen besser umsetzen. Schlussendlich mussten auch die härtesten Kritiker zugeben, dass die Kalifornier ihrem legendären Debüt einen gleichwertigen Nachfolger zur Seite gestellt hatten. --Michael Rensen

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Exodus hatten nach Bonded By Blood nicht nur ihren Frontmann Paul Baloff gegen den ehemaligen Legacy- (später Testament) Shouter Steve Souza ausgetauscht. Sie waren auch ein ganzes Stück seriöser geworden. Viele Songs auf Pleasures Of The Flesh blieben im Midtempo und setzten mehr auf sauber ausgearbeitete Strukturen und eine amtliche Produktion als auf die gnadenlose Rübenschwenkerei des Debüts. Dennoch kommen auch die Speed-Granaten wie "Deranged", "Seeds Of Hate" oder "Faster Than You'll Ever Be" nicht zu kurz. Dazu gesellen sich Groove-Monster wie "Brain Dead" oder "Til Death Do Us Part" und das geschickt aufgebaute, atmosphärische "Chemi-Kill". Pleasures Of The Flesh war somit keine Kopie von Bonded By Blood, sondern eine neue Facette im Band-Schaffen. Den Kult-Charakter der alten Schoten erreichte die Platte allerdings nicht und Steve Souza versprühte auch nie den asozialen Charme von Baloff. Dennoch ist Pleasures Of The Flesh eine erstklassige Achtziger-Thrash-Scheibe, die in jede gut sortierte Sammlung gehört. --Jan Jaedike


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Kundenrezensionen

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4.8 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen choose your album 23. August 2008
Von Amazon-Er
Format:Audio CD
Langsam geht mir dieses "Bonded By Blood best album ever und Baloff ist Gott / Satan / Wrrglkrrmpf / wer auch immer"- Gefasel auf den Sack, bis auf die beinah Handvoll schnellere Songs (zugegeben allesamt Schädelspalter oberster Kategorie) ist das Teil sterbenslangweilig, besonders die B-Seite zieht bis auf den abschließenden Speedhammer keine Wurst vom Teller, warum die Leute auf "And Then There Were None" so abfahren ist mir ebenso ein Rätsel und Pauls Drogen- und Alkoholsucht gefährdete die Karriere der Band sicher mehr als Zetros eigenwillige Stimme, beide waren (R.I.P.)/ sind limitiert, darauf kommt's in diesem Genre nicht so sehr an, die Gesangsleistung paßt auf jeden Fall zu diesem Album, Riffmonster wie Parasite oder Seeds Of Hate nageln einen gnadenlos an die Wand, die Midtemposachen überzeugen im Gegensatz zum lahmen Vorgänger, glasklarer doch brutaler Sound, exzellentes Drumming, unglaubliche Doublebassarbeit, sägende Klampfen, nur das sinnfreie 30 Seconds braucht kein Mensch, bessere Covermotive gibt's auch zuhauf, wen interessiert's, Exodus' Zweitwerk killt und besser waren die Jungs danach nie wieder, auf obigen wursthaltigen Spruch anspielend, hier bekommt man Lust auf Fleisch, fettes Teil sozusagen, so choose your weapon die bösen Poser zu ärgern, geht mit diesem Geniestreich sicher besser als der im kastrierten Zustand verspäteten Neuauflage anno '83 bahnbrechender Demosongs, mehr war das Debüt nämlich nicht, Punkt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Killer-Album !! 15. September 2008
Von OnyxMoon
Format:Audio CD
Mann, war ich seinerzeit entsetzt als es hieß Paul Baloff verläßt EXODUS und startet eine Solokarriere. Als dann der Nachfolge-Sänger Steve Souza von Legacy (später Testament) bekannt wurde, war ich auf das neue Album mehr als gespannt. Vorab konnte ich noch die Hände an ein Live-Tape legen, wo sich schon zeigte, dass Steve die alten Songs prima interpretiert und dass die neuen Sachen "Parasites" und "Seeds of Hate" wieder allererste Sahne sein werden.
Nun, wie man 20 Jahre später immer noch sagen kann: die Erwartungen wurden nicht enttäuscht. Alle Metal-Nummern (um das 30 seconds-Gezupfe mal auszunehmen) sind Klasse und man merkt es dem Album an, dass hier ausgefeiltere Arbeit abgeliefert wurde als noch beim Vorgänger.
Steve Souza drückte mit seiner eigenwilligen aber begeisternden Stimme EXODUS sein eigenes Label auf und dies passte einfach zu der "good friendly violent fun"-Thrashmusik. EXODUS waren zu Zeiten von "Pleasures of the Flesh" und "Fabulous Disaster" ganz vorne dabei! Evergreen des guten Thrash-Metals und Kaufpflicht für alle Kenner und solche die es werden wollen.

Vergleichende Kritiken sind manchmal etwas schwierig: Bonded by Blood, der Vorgänger mit Baloff als Sänger, hat Vorteile aber auch Nachteile.
Mit Steve Souza am Gesang und einer klar anders ausgerichteten Produktion ergibt sich ein Quantensprung. Wer diese beiden Alben vergleichend zum ersten Mal hört, wird kaum glauben das es sich um die gleiche Band handeln soll. Zum Glück MUSS man sich ja nicht "entscheiden", sondern kann und darf beide gut finden...
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5.0 von 5 Sternen Starker Nachfolger 19. Mai 2013
Von Roland
Format:Audio CD
Für mich ist Pleasures of the Flesh eine, leider, unterbewertete Scheibe von Exodus.

Klar war der Weggang von Frontsau Paul Baloff nicht so leicht zu verkraften, jedoch ist m.E Pleasures of the Flash eine geile Trashscheibe geworden.

Allein der Opener Deranged ist eine Trashgranate ohne Ende. Der Titeltrack und Parasite haben so geile Riffs wie sie nur die beiden Axen Hunolt/Holt schreiben können.

Aber auch die langsameren Songs wie Tlll Death... oder Chemikill wissen zu überzeugen und zu guter Letzt sind auch wieder leichte klassiche Einflüssen dabei. (die ich beim Nachfolger vermisst habe)

Fazit: Kongenialer Nachfolger des Erstlings.
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