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4.0 von 5 Sternen
Flasht rein - wenn man Deathcore mag, 1. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: The Pleasure & the Pain (Audio CD)
Ich halte es für etwas verfehlt, wenn jemand der sich selbst als Doom- und Blackmetal-Fan bezeichnet und Melo-Death-Bands empfiehlt meint, ein Deathcore-Album bewerten zu müssen und dieses dann zerreisst. Sicherlich ist Pleasure&Pain kein Meilenstein der Musikgeschichte, dennoch rocken die Jungs von VS schon ganz ordentlich ab. Ich bezeichne das auch nicht als schwammigen Einheitsbrei, es steckt schon eine recht unverkennbare Note in der Musik, zumindest wenn man Deathcore mag der zu schleppenden Beats neigt und noch relativ geschlossene Songstrukturen aufweist (im Vergleich zu zB Suicide Silence). Die Scheibe ist gut produziert, die Riffs gehen ab und die Screams & Growls sind sogar sehr gut behaupte ich.
Muss also Mr. Black-Metal-Fan wintersun hier vehement widersprechen - das Teil rockt!
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1.0 von 5 Sternen
Schwammiger Deathcore-Einheitsbrei, 1. November 2010
Rezension bezieht sich auf: The Pleasure & the Pain (Audio CD)
Nun ist mal wieder eine dieser heute so "modernen" und "progressiven" Deathcore-Bands so weit zu meinen, ein Studioalbum herausbringen zu müssen. Zwar sind die Instrumente gut gespielt und die Musiker haben mit Sicherheit Talent,ABER:
Zur Zeit wird der Musikmarkt von Bands wie dieser überspült: emohafte Screams, Blastbeats (wobei ich da schon weitaus akkurater gespielte hören durfte), Doublebass (welche Band, die meint "Metal" zu spielen, glaubt nicht, das zu brauchen), Growls, drückende Basslinien, tighte Rhythmusgitarren mit Triolen en masse. Und das alles zusammengeschnitten zu möglichst "harten" Songs, welche dann noch mit Synthieklängen zugepappt werden. Wenn ich dann noch an all diese Teenies denke, die dann, wenn VS mal live spielen werden, meinen, eine Mixtur aus Karate-Kid und Tony Hawk zu sein, dann komme ich zu folgendem Entschluss: brauche ich nicht! Ich bleibe lieber bei meinem guten, alten Doom-Metal und meinem feinen Black-Metal. Das hier ist Musik für Teens und Dancefloor-Karate-Prügel-Akrobaten.
Wer wirklich guten, seriösen, echten, eigenständigen Melodic-Detah-Metal haben will, der auch noch tiefgründig ist, soll mal bei Omnium Gatherum (Redshift-Album) reinlauschen.
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