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Please don't hate me: Nichts ist wichtig, wenn man tot ist [Gebundene Ausgabe]

A. S. King , Katharina Bendixen
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

15. Februar 2011
Kann man vergessen, was war? Muss man verzeihen, um den anderen zu retten? Wie viel Mut braucht die Wahrheit? Vera hasst Charlie. Aus tiefstem Herzen. Obwohl er einmal ihr bester Freund war. Obwohl sie seine dunkelsten Geheimnisse kannte. Obwohl sie ihn so geliebt hat. Und doch ist sie die Einzige, die weiß, was in jener Nacht wirklich geschah. Der Nacht, in der Charlie starb.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 381 Seiten
  • Verlag: Arena; Auflage: 1 (15. Februar 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3401066447
  • ISBN-13: 978-3401066448
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 16 Jahre
  • Originaltitel: Please ignore Vera Dietz
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,6 x 4,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (27 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 232.791 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Katharina Bendixen, geb. 1981, studierte Buchwissenschaft und Hispanistik und lebt als Autorin und Übersetzerin in Leipzig. Für ihre Texte erhielt sie mehrere Auszeichnungen, unter anderem den Würth-Literaturpreis, den Wiener Werkstattpreis und ein Aufenthaltsstipendium im Schloss Solitude. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiert .

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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen
4.2 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bitte, hasse mich nicht 24. Mai 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch hat mich während des Lesens und vor allem auch in der Zeit danach sehr bewegt, weswegen ich erst jetzt eine Rezension schreiben kann.
Der Klappentext drückt es schon sehr gut aus, was der Leser sich während und nach der Lektüre von "Please dont hate me" fragt: Kann man vergessen, was war? Darf man nach dem Tod hassen? Wie viel bleibt und wie viel schwindet davon?

Vera und Charlie sind beste Freunde, schon ihr Leben lang. Sie durchleben sämtliche Auf und Abs und besonders in der Pubertät sind sie füreinander da. Denn die beiden Jugendlichen verbindet mehr als nur Freundschaft. Besonders die familiären Probleme und Sorgen, welche oftmals voreinander verheimlicht werden, bereiten den beiden viel Kummer und das Gefühlschaos ist perfekt, als selbst das Gefühl der Liebe nicht mehr fern ist.
Doch dann stirbt Charlie und die Welt wird für Vera eine andere. Sie hasst ihn dafür - warum? Das müsst ihr selbst lesen.

Besonders gut gefallen hat mir in diesem Buch die gefühlsvolle Beschreibung der Handlungen und Gedanken der Protagonisten. Man wird als Leser sofort in Veras Gedankenwelt gezogen und obwohl das Buch in der ersten Hälfte der ruhig dahin fließt, was ich gefangen in der Story.
Veras und Charlies Leben und die Umständen, in denen sie lebten, fand ich sehr mitreißend und der angenehme Schreibstil las sich sehr schnell und gut. Obwohl das Buch mit 380 Seiten recht dick ist, las ich es binnen wenigen Tagen.
Die Kapitel wechseln oft hin und her, sodass der tote Charlie ebenfalls zu Wort kommt, was der Geschichte eine zusätzliche Dramaturgie verleiht.
Gefühlstechnisch ist dieses Buch eine totale Achterbahnfahrt. Es gibt langweiligere Stellen und Passagen, dann wieder schnelle und spannende und immer wieder sehr rührende und gefühlsvolle, sodass beim Lesen ein echter Rausch entstand.

Der Titel "Please dont hate me" ist hier wahrlich Programm. Es ist kein Liebesbuch, aber es ist sehr gefühlsvoll. Natürlich dreht es sich in erster Linie um Veras und Charlies Gefühle zueinander, die nicht immer positiv waren, aber auch besonders die familiären Hintergründe der beide schocken und deprimieren zugleich. Zum Lachen war hier eigentlich nichts. Es ist ein Jugendbuch, aber wie der Titel schon verlauten lässt ein sehr düsteres und zum Nachdenken anregendes Buch.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich habe es wirklich genossen. Eine Rezension zu schreiben bzw. die richtigen Worte zu finden, fand ich wirklich schwer.
Ein Buchtipp an alle Jugendlichen und Erwachsenen, die zwischen den Zeilen lesen und fühlen wollen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht ganz wie erwartet 17. Mai 2011
Von S. Buddensiek VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Ist es schlimm, dass ich einen Typen hasse, der tot ist? Auch wenn ich ihn früher geliebt habe? Auch wenn er mein bester Freund war? Ist es schlimm, jemanden dafür zu hassen, dass er gestorben ist?
--

INHALT:
Veras bester Freund Charlie ist tot und sie hasst ihn. Dafür, dass er gestorben ist, aber vor allem dafür, dass er sie fünf Monate zuvor hintergangen und tief verletzt hat. Die Frage ist, darf man jemand Totes hassen? Darf man den Jungen hassen, der einmal sein bester Freund war und dessen dunkelste Geheimnisse man kannte?
Vera tut es. Und gleichzeitig liebt sie ihn. Und sie ist die Einzige, die weiß, was in der Nacht geschah, in der Charlie starb.

MEINE MEINUNG:
Ich weiß nicht genau, was ich über dieses Buch sagen soll. Einerseits konnte ich mich in die Storyline sehr gut einfinden, denn es ist noch nicht allzu lange her, dass auch ich von meinem besten Freund verraten wurde, sodass alles zerbrochen ist. Gleichzeitig ist die Geschichte aber auch so abgehoben, dass sie glatt unglaubwürdig wirkt.
Vera mochte ich. Sie versucht, der Vergangenheit ihrer Eltern zu entkommen und auf keinen Fall so zu werden wie sie, aber es gelingt ihr nicht. Wie auch? Irgendwie werden wir doch immer von unseren Eltern geprägt. Veras Gedanken und Gefühle konnte ich sehr gut nachvollziehen, hat sie doch im Grunde so etwas ähnliches erlebt wie ich. Ich konnte mich also sehr in sie hineinversetzen.
Dann war da aber diese Sache mit ihren seltsamen Halluzinationen von tausenden von Charlies. Die kamen meistens, wenn sie betrunken war, aber manchmal auch einfach so. Und das finde ich doch nun reichlich übertrieben. Man kann ja gern trauern und sich schlecht fühlen und vielleicht depressiv werden, aber Wahnvorstellungen bekommen? Dadurch, dass der beste Freund, den man eh schon hasste, gestorben ist? Erscheint mir nicht grade glaubwürdig. Wahrscheinlich sollten sie der Story mehr Spannung verleihen und alles bedrückender machen, aber leider hat das nicht so gewirkt, jedenfalls nicht auf mich. Ich habe da eher den Kopf geschüttelt.
Aber auch mit diesem offensichtlichen Versuch kam keine wirkliche Spannung auf. Die Story plätscherte so dahin, Vera erzählt von ihren Kindheitserinnerungen an Charlie und sich, wie sie Freunde waren und sich schließlich vielleicht oder sehr wahrscheinlich sogar ineinander verliebten - wo ich mir die Frage gestellt habe, ob das denn eigentlich wirklich immer sein muss. Bei diesen Erinnerungen hätte man gut und gerne zehn Stück weglassen können, weil sie Handlung leider überhaupt nicht voranschreiten ließen. Gut, man erfährt, was bei ihm zuhause los ist und weswegen er sich so seltsam verhält, aber das wusste man auch schon nach 150 Seiten, dafür brauchte es nicht noch 250 weitere! Außerdem hat es mich ein bisschen aufgeregt, dass die paar Kapitelchen aus anderen Sichten so Überschriften hatten wie 'Hier spricht wieder der tote Typ' oder 'Und wieder meldet sich Ken Dietz (Veras verhasster Vater) zu Wort'. Wie klingt denn das? Eindeutig nicht sonderlich gut!
Dafür ist der Schreibstil der Autorin sehr angenehm zu lesen, wenn auch, wie bereits gesagt, etwas langatmig, spannungsarm und zu ausufernd. Aber ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, ich denke, ich weiß auch, wie Charlie aussah und wie er drauf war - bestimmt ein interessanter Junge, wenn auch eindeutig nicht mein Typ. Er war mir doch etwas zu krass.
Insgesamt mag ich "Please don't hate me", aber ich habe mir auch weitaus mehr davon versprochen. Das Buch ist gut, weil es sehr intensiv von Veras und Charlies Freundschaft und seinem Absturz erzählt. Aber die ganze Geschichte war leider einfach zu langweilig, das meiste handelte von Veras Vollzeitjob - noch etwas, was ich seltsam finde: Welcher Vater lässt seine 17jährige Tochter einen Vollzeitjob von 16 bis 24 Uhr annehmen? - und ihren Rückblicken. Bis es dann endlich mal zu der Nacht, in der Charlie starb kam, waren 300 Seiten um. Außerdem hat mir das Ende nicht sonderlich gefallen, hat Veras Vater sich doch ganz plötzlich vom gefühlskalten Kontroll- und Angsthasentypen in einen gutmütigen Vater verwandelt, und war Vera doch zum Beispiel James plötzlich total egal.
Schade, wirklich, habe ich mich doch so auf dieses Buch gefreut. Ich vergebe 3 Sterne.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hass ist so ein schweres Wort 14. Juni 2011
Von Metoo TOP 1000 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Vera ist 17 und Charlie ist tot. Vera und Charlie waren seit ihrer Kindheit beste Freunde, sie haben alles geteilt und viel Zeit miteinander verbracht. Vera dachte, dass diese Freundschaft nie zerstört werden könne, doch dann kam Jenny Flick und auf einmal war alles anders. Wieso benahm sich Charlie neuerdings so merkwürdig und wieso zählte er die Dumpfbacken der Highschool auf einmal zu seinen Freunden? Was ist nur aus Veras und Charlies Freundschaft geworden? Und was passierte in der Nacht als Charlie starb? Nur Vera kennt die Wahrheit...

King wirft den Leser direkt ins Geschehen, bevor man überhaupt weiß was los ist, befindet man sich schon auf der Beerdigung von Charlie und kann sich ein erstes Bild von dem machen, was noch auf einen zu kommt. Die Geschichte wird aus Vera's Sicht erzählt. Wir erleben Vera's Leben nach Charlies Tod in der Gegenwart, aber immer wieder schweift sie ab und erzählt Geschichten aus ihrer Vergangenheit, als alles noch gut war, als Charlie noch lebt und sie Freunde waren. Zwischendurch meldet sich auch Ken, Vera's Vater zu Wort und auch der tote Charlie darf aus dem Jenseits einige Worte verlieren. Das selbst ein Bauwerk zu uns spricht hat etwas kurriles, an den richtigen Stellen lockert diese Art zu erzählen die Spannung etwas auf, damit der Leser auch mal durch atmen kann.

Sprachlich ist "Please don't hate me" für mich ein Meisterwerk. Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt, so dass es sehr einfach ist, Teil dessen zu werden was Vera erlebt bzw. erlebt hat. Es ist so als wäre man dabei, als würde man der unsichtbare Begleiter sein, der Vera auf Schritt und Tritt folgt, aber nicht eingreifen kann.

Vera, die Protagonistin, ist ein ausgesprochen interessanter und vielseitiger Charakter. Sie ist ein Mädchen mit Vergangenheit und keiner Guten, dass merkt man sofort. Vera hat eine erstaunlich nüchterne Sicht auf die Dinge, die sie oft älter wirken lässt als sie ist und manchmal kommt auch das trotzige Kind in ihr durch. Sie hat viel durch gemacht, ihr Selbstbewusstsein, dass noch nie wirklich herausragend war, schrumpft dadurch noch mehr. Der Tod ihres besten Freundes, den sie am Ende so gehasst hat, ihr strenger Vater, der es nur gut meint, die Vergangenheit ihrer Mutter, die Wahrheit, ihr Hang zum Alkoholismus, dies sind alles Dinge, die an ihr zerren und sie zu Boden reißen wollen. Doch in Vera steckt eine unentdeckte Kraft und ihre kämpferische Natur kommt zum Vorschein.

Charlie ist nicht besonders behütet aufgewachsen, sein Vater prügelt seine Mutter und schubst und kommandiert Charlie herum. Charlie hat seine eigene, für viele unverständliche, Methode mit diesen Erlebnissen klar zu kommen. Leider kommt bei Charlie Eines zum Anderen und im Teenageralter, sicherlich für niemanden eine einfache Zeit, trifft er Entscheidungen, die nicht nur ihm schaden sondern auch den einzigen Menschen verletzen, den er wohl je geliebt hat. Ich kann verstehen, dass Vera das Wort "Hass" benutzt, wenn sie an Charlie denkt. Mir fällt dies etwas schwerer, er ist einfach jemand, der zur falschen Zeit an die falschen Leute geraden ist und "Hass" ist auch ein sehr schweres Wort.

Vera's Dad, Ken, ist trockener Alkoholiker und hatte seinerzeit auch keine schöne Kindheit. Nur für Vera hat er sein altes Leben hinter sich gelassen und hat es geschafft dem Alkohol zu entsagen. Seine Frau konnte er leider nicht halten. Seit Veras zwölften Lebensjahr kümmert er sich alleine um sie. Die Trennung hat er nie richtig überwunden und klammert sich nun sehr an seine Tochter, darunter leiden beide. Ken ist mein Paradebeispiel für unsere heutige Gesellschaft, er lebt gerne nach dem Motto "Andere gehen mich nichts an, also habe ich auch nichts gesehen". So erzieht er auch gerne seine Tochter, einer seiner Lieblingssätze lautet "Kümmer dich nicht darum".

"Darf man Tote hassen?"
"Muss man verzeihen, um andere zu retten?"
"Wie viel Mut braucht die Wahrheit?"

Die drei Fragen stehen auf dem Buchrücken und regen bereits zum Nachdenken an, bevor man überhaupt eine Zeile der Geschichte gelesen hat. Nach "Please don't hate me" kann ich für mich wenigstens die letzten beiden Fragen beantworten und ich bin überzeugt, dass jeder seine eigenen Antworten findet.

Fazit
Eine berührende und ergreifende Geschichte einer Freundschaft, die zur Liebe wurde und sich durch Enttäuschungen in Hass verwandelte.
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4.0 von 5 Sternen Nichts ist wichtig, wenn man tot ist
Titel: Please don't hate me: Nichts ist wichtig, wenn man tot ist
Reihe: /
Autor: A. S. King
Verlag: Arena
Format: Gebunden
Umfang: 381 Seiten
ISBN:... Lesen Sie weiter...
Vor 25 Tagen von MiaML veröffentlicht
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