Unausgegorene Mischung zwischen Komödie und Drama, in der zwei Teenager in einer Fernsehserie aus den 1950ern landen und die konservative Idylle in ihren Grundfesten erschüttern. Was amüsant und spannend beginnt, entwickelt sich nach der Offenbarung des Plots zu einem trägen Lamento, das nach zwei Stunden Laufzeit zum zähen Ende findet. Zeitgleich mit der Handlung verabschiedet sich die Präsenz von Reese Witherspoon, die erfrischende Konkurrenz zwischen ihr und Tobey Maguire geht dabei natürlich mit über Bord. Der darf nun in einer müden, undifferenzierten Anklage gegen das Weltbild der Nachkriegszeit die Wandlung vom Saulus zum Paulus durchmachen. Dabei wird die Geschichte zu einer faden Plattitüde, die selbstverliebt den stets gleichen Trick wiederholt, bei dem sich die TV-Welt von Schwarz-Weiss zu Farbe wandelt. Da das Hauptaugenmerk auf diese optische Spielerei gelegt wurde, blieb die Ausarbeitung der Figuren auf der Strecke und der Film geriet genauso oberflächlich und blasiert wie die fiktive TV-Serie, allerdings noch langweiliger. Nur zu geniessen, falls man narzisstiche Filmkunst mit durchhängendem Spannungsbogen und lauem Humor bevorzugt.