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Platon in Bagdad: Wie das Wissen der Antike zurück nach Europa kam [Gebundene Ausgabe]

John Freely , Ina Pfitzner
2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

19. November 2013
Diese Geschichte des Wissenstransfers beginnt im 7. Jahrhundert v. Chr. in Ionien an der kleinasiatischen Küste. Naturphilosophen wie Thales von Milet erforschen hier Himmel und Erde. Auf Milet folgen Athen, Alexandria, Rom und Byzanz als Zentren der Wissenschaft. Doch zu Beginn des Mittelalters geht dieses Wissen in Europa verloren. Aufbewahrt wird es in der arabischen Welt: Über das abbasidische Bagdad, das fatimidische Kairo und das omayyadische Damaskus folgt Freely arabischsprachigen Gelehrten, Ärzten und Mathematikern nach Andalusien. Muslime, nestorianische Christen, Juden und Sabier bringen das verlorene Wissen im Zuge der Expansion des Islams zurück nach Europa und liefern dem Westen damit die Voraussetzung für das neue wissenschaftliche Weltbild, das in den neuen Zentren der Wissenschaft wie Paris und Oxford entsteht. Eine faszinierende Reise durch die Zeit zwischen Ost und West Was Europa der islamischen Welt verdankt Eine Gegenerzählung zum »clash of civilisations« und der angeblichen Wissenschaftsfeindlichkeit des Islam.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 388 Seiten
  • Verlag: Klett-Cotta; Auflage: 6., Aufl. (19. November 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3608947663
  • ISBN-13: 978-3608947663
  • Originaltitel: Aladdin's Lamp
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 320.858 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Klappentext

Diese Geschichte des Wissenstransfers beginnt im 7. Jahrhundert v. Chr. in Ionien an der kleinasiatischen Küste. Naturphilosophen wie Thales von Milet erforschen hier Himmel und Erde. Auf Milet folgen Athen, Alexandria, Rom und Byzanz als Zentren der Wissenschaft. Doch zu Beginn des Mittelalters geht dieses Wissen in Europa verloren. Aufbewahrt wird es in der arabischen Welt: Über das abbasidische Bagdad, das fatimidische Kairo und das omayyadische Damaskus folgt Freely arabischsprachigen Gelehrten, Ärzten und Mathematikern nach Andalusien. Muslime, nestorianische Christen, Juden und Sabier bringen das verlorene Wissen im Zuge der Expansion des Islams zurück nach Europa und liefern dem Westen damit die Voraussetzung für das neue wissenschaftliche Weltbild, das in den neuen Zentren der Wissenschaft wie Paris und Oxford entsteht.

Eine faszinierende Reise durch die Zeit zwischen Ost und West Was Europa der islamischen Welt verdankt Eine Gegenerzählung zum »clash of civilisations« und der angeblichen Wissenschaftsfeindlichkeit des Islam

Über den Autor und weitere Mitwirkende

John Freely, geboren 1926 in Brooklyn, lebt in Istanbul, wo er an der Bosphorus University Physik und Wissenschaftsgeschichte unterrichtet hat. Er hat zahlreiche Reisebücher und historische Sachbücher über Venedig, Athen, Griechenland, die Türkei und das Osmanische Reich veröffentlicht.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider enttäuschend 27. Juni 2012
Von R. Wenzl
Format:Gebundene Ausgabe
Mehr Beschreibung als Erklärung.
Es besteht aus einer müden Aneinanderreihung in dem Stil: "Er war der Schüler von xy und hat 3 Bücher mit Namen "so und so" geschrieben. Dann kam der Schüler von xy und er hat 2 Abhandlungen geschrieben mit den Titeln "x" und "y"."
Die Grundlagen der griechischen antiken Wissenschaft werden überwiegend in bezug auf naturwissenschaftliche Aspekte erläutert.
Wichtige Beiträge (die ja im folgenden von Europäern diskutiert wurden) von Philosophen wie Aristoteles und Platon werden nur oberflächlich behandelt.
Für mich leider ein sehr enttäuschendes Buch. Wenn sie das Buch kaufen wollen-lesen Sie vorher ein paar Seiten.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vorgetäuschte Wissenschaftsgeschichte 4. April 2013
Von Morus
Format:Gebundene Ausgabe
Dem Vorrezensenten R. Wenzl (siehe "Leider enttäuschend") ist zuzustimmen, wenn er eine Täuschung konstatiert. Hier wird Wissenschaftsgeschichte angekündigt, aber leider nicht eingelöst. Der Autor John Freely ist zwar gebürtiger US-Amerikaner, Physiker und Wissenschaftshistoriker, leider vermisst man bei seiner Herangehensweise wie auch bei seinem Schreibstil sowohl den typisch angelsächsischen Approach, Überblicksdarstellungen in den großen Zusammenhangslinien zu bieten und anschließend zu reflektieren, als auch überhaupt irgendein (natur-)wissenschaftliches Hinterfragen des Warum.

Daher erfährt der Leser leider so gut wie nichts über die möglichen Antworten auf die Schlüsselfrage, warum die islamische Welt nicht nur ihren Wissenschaftsvorsprung vor Europa eingebüßt hat, sondern wissenschaftliches Arbeiten mehr oder minder komplett zum Erliegen gekommen ist, nachdem diverse Wissenschaften einige Jahrhundert lang in diesem Teil der Welt floriert hatten.

Kurz eingeschoben seien hier Hinweise auf Bücher, die sich mit dieser Frage eingehender beschäftigen: "Im Haus der Weisheit" von Jim Al-Khalili und ganz besonders "Versiegelte Zeit" von Dan Diner.

John Freely hingegen stellt so gut wie keine Fragen, gibt entsprechend keine Antworten und stellt auch keine Beziehungen und Zusammenhänge her. Was hier über 330 Seiten (ohne Anhänge) geboten wird, ist so etwas wie ein Ausstellungskatalog. Zu einigen wenigen Graphiken, Karten und Illustrationen werden im Anhang Zitatnachweise, Bildnachweis, Verzeichnis der Quellen und Literatur sowie ein Register geboten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wichtiges Thema schlecht angegangen 15. September 2013
Von Dave
Format:Kindle Edition
Der Nahe Osten und der Fortschritt, so mancher Stammtisch hat sich schon darüber mockiert. Aber es sind nicht nur wir Westler die ein falsches Bild von der islamischen Hochphase haben in der Wissen wiederentdeckt und bewahrt und, das ist auch wichtig, weiterentwickelt wurde, bis es schließlich nach langer Zeit wieder ins christliche Europa fand.
Diese Hochphase des Islams war geprägt von Offenheit und Toleranz. Es gab islamische, christliche, heidnische und sogar atheistische PHilosophen und Wissenschaftler die sich austauschten. Anders als so mancher rückwärtsgewandte Islamist glaubt waren Toleranz und Offenheit die Stärken der islamischen Welt jener Zeit.
Freely versucht nun den Weg jenes Wissens aus der Antike über die islamische Welt bis hinein in den Beginn der Renaissance zu zeichnen.
Doch er scheitert leider bei dem Versuch. Er listet Orte, Namen und Daten auf und man hat das Gefühl das er lieber auf Masse als auf Klasse setzt. Nur vereinzelt schildert er umfangreicher einige Gestalten wie Thabit ibn Quarra, Isaac Newton oder Copernikus.
Der Versuch die Philosophie- und Wissenschaftsgeschichte rund ums Mittelmeer in ein Buch zu pressen ist edel, aber er scheitert kläglich. Mann kann einzelnen Theorien/Themen schlicht nicht folgen und es bleibt nach dem Abschluss des Buches eine große Lehre, die einem das tragische Gefühl gibt, dass da sehr viel Wissen ist das sich anzueigenen in jedem Fall lohnt, aber man wie vor einer Wand steht und nicht zu diesem Wissen vorstoßen kann. Ein Lexikon im Bezug aufs Thema wäre wahrscheinlich sinnvoller und hilfreicher gewesen, als ein als Fleißtext geschriebenes Sachbuch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen zur Kulturgeschichte 21. August 2012
Format:Gebundene Ausgabe
„Wie hat die Wissenschaft der griechischen Antike überdauert und auf welchem Weg gelangte sie nach Westeuropa?“ (fast 1000 Jahre später), das ist die Kernfrage, der sich John Freely in seinem Buch nachhaltig zuwendet, wenn er dies auch weitgehend nicht in flüssig zu lesender Sprache vollzieht.

Ein Weg der Kultur des Denkens und der Wissenschaft, der von Athen nach Alexandria, nach Rom und Konstantinopel bis hin zum nestorianischen Gondischapur. Wo das Wissen noch lange nicht halt macht, sondern über das abbasidische Bagdad, das fatimidische Kairo, Damaskus, das muslimische Cordoba und das normannische Palermo eben zurück nach Europa führt.
Ein Weg, den Freely detailliert nachvollzieht und es dabei nicht versäumt, wesentliche Erkenntnisse und deren Wirkgeschichte aufzuzeigen. So entsteht vor den Augen des Lesers eine umfassende und für die breite Leserschaft gedachte Gesamtdarstellung der Wissenschaftsgeschichte.

Freely gelingt es, die nahtlose Geschichte des Wissens und der Kultur des Wissens überhaupt fundiert nach zu erzählen und stellt intensive Zusammenhänge dabei her, die deutlich aufzeigen, wie die „wissende“ Welt eben „eine Welt“ letztlich ist. Zwar in verschiedenen Entwicklungsstadien (vieles wurde auch getilgt und vergessen an einstigen „Hochburgen des Wissens“), dennoch aber löst sich in der Geschichte der Wissenswanderschaft und Weiterentwicklung das (auch und gerade machtpolitisch-religiös motivierte) Unterteilen in Polaritäten und Gegensätzen („Orient und Okzident“) in guter Weise auf. Wobei Freely durchaus Wert auf ein solides „Fundament“ legt und daher die Anfänge der Wissenschaft in der griechischen Antike breit und fundiert zunächst darstellt.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Interessant , aber anspruchsvoll
Vom Thema her für mich sehr interessant, die Bezüge zur Antike sind sehr präzise und fordern viel Allgemeinwissen. Ich kämpfe mich durch.
Vor 7 Monaten von Doris Muhr veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Das beste dass Ich je gelesen habe
Platon in Baghdad
Ganz einfach, das beste dass Ich je gelesen habe. Dies in allen belangen und mit viele Überraschungen. Wie modern die Antike war. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von stalder hans-peter veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen So gut gewählt der deutsche Titel, so unspannend das Buch
Hätte ich doch die kritischen Rezensionen vorher gelesen ...
Eine Aneinanderreihung hunderter Philosophennamen mit kurzen Anmerkungen zu ihrem Wirken so anregend wie ein... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Richard W. veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Chance vertan!
Freely unternimmt in seinem Buch den mehr als anspruchsvollen Versuch, den Weg des europäischen naturwissenschaftlichen Wissens von seinen Ursprüngen im antiken... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Geschichtspauker veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Gelungene Dokumentation
Ich habe mit Sehnsucht auf die deutsche Übersetzung gewartet.
Diese Dokumentation hat mit seinem Umfang über das Wissen aus dem Osten in den Westen meine Erwartungen... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Heidi Sommer veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Spannendes Thema langweilig dargestellt
Ich habe mich spontan zum Kauf dieses Buches entschieden, da es ja ansich ein sehr spannendes Thema ist. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. September 2012 von Baumgarten
2.0 von 5 Sternen platon in bagdad
"Aladdinis Lamp" der untertitel sollte lauten: a long story told to entertain...
john freely
beeindruckend viel arbeit in ein umfangreiches buch gesteckt
... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juli 2012 von weissenhofer
5.0 von 5 Sternen Sehr aufschlussreich
Wer 'Allahs Sonne über dem Abendland' von Sigrid Hunke gelesen hat, weiß das Buch von Freely erst recht zu schätzen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Juli 2012 von Dr. H. Meyer
1.0 von 5 Sternen Furchtbar
Das Buch ließt sich wie der DTV Atlas zur Weltgeschichte, man lernt nur nichts. Man fühlt auch nichts dabei. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Juli 2012 von E. Eden
2.0 von 5 Sternen Fleißarbeit
Man ertrinkt in Namen. Wichtige Fragen der Überlieferung bleiben unbeantwortet (Verhältnis der byzantinischen zur spanischen Überlieferung, u.a. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Juli 2012 von Klaus Steiermark
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