Plastic Planet 2009

Amazon Instant Video

Auf Prime erhältlich
(97)

Kunststoffe können bis zu 500 Jahre Böden und Gewässer vergiften, unbekannte Zusatzstoffe sorgen für eine Verringerung der Spermienproduktion und schädigen das Hormonsystem des Menschen. Plastik ist vor allem ein großes Geschäft, die Kunststoffindustrie macht 800 Mrd. Euro Umsatz im Jahr, weltweit werden fast 240 Mio. Tonnen Kunststoff aus vier Prozent der Erdölproduktionen hergestellt.

Laufzeit:
1 Stunde, 35 Minuten

Verfügbar auf unterstützten Geräten

Details zu diesem Titel

Genre Dokumentation
Regisseur Werner Boote
Studio Eurovideo
Altersfreigabe Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Rechte nach dem Kauf Sofort streamen und auf zwei Geräte herunterladen Details
Format Amazon Instant Video (Streaming und digitaler Download)

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von I.F. am 10. Februar 2011
Format: DVD Verifizierter Kauf
Dieser Film stellt sehr anschaulich da,welche Probleme die massenhafte Verwendung von Plastik mit sich bringt.
Nicht nur die gesundheitlichen Gefahren, die die aus Plastik entweichenden Zusatzstoffe hervorbringen, werden beleuchtet, sondern auch die Probleme, die bei der Entsorgung entstehen werden klar dargelegt.
Es ist erschreckend, wieviel Plastik schon unseren Planeten verseucht. Wir haben uns alle bisher zu wenig Gedanken darüber gemacht, was unser Konsumverhalten anrichtet. Ein sehr zu empfehlender Film für die, die endlich aufwachen und der Wahrheit ins Auge blicken wollen.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Sascha Flögel am 25. September 2010
Format: DVD
Es ist schon erstaunlich, dass ein so schwerwiegendes Problem wie das der Kunststoffe bisher so wenig Aufsehen erregt. Andererseits völlig klar, wenn man um die Macht der Konzerne weiß. Umso wichtiger und erfreulicher, dass es diesen Film gibt!

Wir sind umgeben von Plastik, wir sind völlig abhängig geworden davon. Während ich dies schreibe, tippe ich auf eine Kunststoff-Tastatur. Und gleich setze ich mich ins Auto, das voll gepackt ist mit Kunststoffen. Aber man versucht zu verändern, was man kann (Mein Auto brauche ich, weil ich nicht mit Bus und Bahn zur Arbeit kommen kann). Daher kaufe ich z.B. nur noch Glasflaschen (mit Plastikdeckel!) und verzichte auch sonst überall auf Plastik, wo es Alternativen gibt. Das ist auch dem Film zu verdanken. Wenn man sich mal bewusst macht, wie giftig und umweltschädlich all die so schönen und bunten Kunststoffe sind, dann will man es auch gar nicht mehr!

Der Film ist hervorragend recherchiert und klärt schockierend über die gesundheitlichen und auf die Umwelt bezogenen Folgen auf. Wenn man wirklich diese ganzen negativen Fakten bedenkt und zusammenzählt, kommt man eigentlich zu dem Schluss, dass wir sofort die gesamte Kunststoffproduktion und den Konsum davon einstellen müssten. Aber das würde einem völligen Kollaps unserer (Konsum-) Gesellschaft, unserer globalisierten Wirtschaft gleichkommen.

Und das ist das einzige, was mich an diesem Film stört: Es wird nie wirklich unsere Gesellschaft an sich in Frage gestellt. Es wird nur nach nachhaltigen und unbedenklichen Alternativen gesucht, um unser System aufrecht zu erhalten.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kultur-Ostbayern.de am 17. Mai 2011
Format: DVD
Werner Boote ist Enkel, des ehemaligen Geschäftsführers von Interplastik Deutschland. Er machte sich auf, die Welt des Plastiks zu ergründen. Die Welt seines Großvaters - unsere Welt. Was er dabei zu Tage fördert ist ebenso erstaunlich, wie beängstigend. Zehn Jahre hat Boote für Plastic Planet recherchiert. 700 unabhängige Studien hat er gesammelt, die alle gesundheitsgefährdende Eigenschaften verschiedener Plastikarten belegen. Er hat auch zehn Studien gefunden, die diese Gefahr widerlegen - alle zehn wurden von der Plastik-Industrie in Auftrag gegeben.
Ein paar Zahlen und Fakten des Filmes gefällig? Bitteschön:

Weltweit werden jährlich fast 240 Millionen Tonnen Kunststoffe hergestellt, 60 Millionen Tonnen davon in Europa.
Die Menge des Kunststoffes, die seit Beginn der Plastikproduktion erzeugt wurde, reicht um die Erde sechs Mal mit Plastik zu überziehen.
Die Verfallszeit von Plastik beträgt 500 Jahre.
Im Pazifik treibt ein Plastikstrudel, der ca. 700.000 Quadratkilometer groß ist (wachsend). Dabei sinkt der meiste Plastik auf den Meeresboden. Es ist nicht der einzige Plastikmüllteppich, der im Ozean entdeckt wurde.
Es gibt heute 10 mal mehr Plastik im Meer als Plankton. Fische und Seevögel halten dieses Plastik für Plankton und fressen es. Dass sie verenden ist nur eine Folge davon.
Jeder von uns hat Plastik im Blut z.B. Bisphenol A oder Weichmacher.
Bisphenol A kann schon in sehr geringen Mengen gefährlich werden, Allergien und Krebs auslösen, den Hormonhaushalt beeinflussen, eventuell sogar das Erbgut schädigen.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marcel Seifert am 22. September 2010
Format: DVD Verifizierter Kauf
die zum Nachdenken und Handeln anregt. Der Film ist zu keiner Zeit langweilig. Hier wurden sehr intensive Recherchen betrieben und gut dargestellt. Aufgelockert mit Interviews und Animationen kann dieser Film absolut überzeugen. Einige der Interviews sind deutsch untertitelt, stört aber den Gesamteindruck überhaupt nicht.
Sehr gut ist auch, das das Konzept des Filmes auch auf die Verpackung angewendet wurde, bis auf die dünne Folienhülle. Begründung liegt auf einem Flyer bei und ist nachvollziehbar. Von mir aus können mehr Filme mit solchen Verpackungen veröffentlicht werden.

Nach dem ansehen des Filmes sieht man sich schon automatisch in seiner Wohnung um, um festzustellen von wieviel Plastik man umgeben ist. Vor allem von wieviel überflüssigem. Aber eines ist auch richtig, und wurde im Film kurz erwähnt, das wir als Kunden großen Einfluß haben. Wir müssen ihn nur nutzen. Mein Lieblingsbeispiel sind dazu die Plastik-Einkaufstüten. Auf die kann man ohne Probleme komplett verzichten. Die Vereinigten Arabischen Emirate wollen diese ab 2012 verbieten. Gute Entscheidung. Und das ist ja nur ein Produkt, es gibt ja noch viele andere Dinge die geändert werden könnten. Die Größe von Plastik-Verpackungen (verblisterte Ware) zum Beispiel.

Fazit: Absolute Kaufempfehlung.
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