|
Produktinformation
|
Aus diesem Anlass wird am 1. Oktober die größte JOHN LENNON Re-Issue Initiative der letzten 30 Jahre unter dem universellen Motto "Gimme Some Truth" stattfinden.
Dann erscheinen nämlich:
- alle 8 Solo Alben von JOHN LENNON als Digital Remastered 2010 (der Remastering Prozess wurde von Yoko Ono höchstpersönlich in den Abbey Road supervised) und in Deluxe Digipacks (analog zu den Beatles Remasters). An dieser Stelle sei erwähnt, dass "Sometime In New York" inklusive der 6 Jam Sessions Tracks von der Vinyl restauriert wurde.
- "Double Fantasy Stripped Down": Original Producer Jack Douglas und Yoko Ono überarbeiteten dieses Album gänzlich und befreiten es von der typischen 80er Produktion und den damals typischen Sounds. "Double Fantasy Stripped Down" zeigt sich dadurch von einer ganz neuen und glanzvollen Seite (CD1 Original Double Fantasy Album remastered 2010/ CD2 Double Fantasy stripped Down Version). Die 2CD Stripped Down Version von "Double Fantasy" ist nicht in der JOHN LENNON Signature Box enthalten und gibt es nur einzeln im Handel.
- "Power To The People: The Hits ": das ultimative Greatest Hits Package in remasterter Form. Erscheint als Standard Einzel-CD Edition und als Deluxe Version mit Bonus DVD inklusive aller Videoclips.
- "Gimme Some Truth": Das luxuriöse 4CD Boxset mit 72 Songs für alle die mehr als nur eine Best of haben wollen gedacht. Die CDs sind thematisch aufgearbeitet worden: CD1 "Working Class Hero" zeigt Johns engagierte Seite und versammelt seine politischen Songs, CD2 "Borrowed Time" beinhaltet Songs mit Johns Lebensweisheiten, CD3 "Woman" sind Liebeslieder und CD4 "Roots" demonstriert die rockige Seite von John Lennons Schaffen.
- "Signature Box": das JOHN LENNON Sammler-Item par excellence. Der schicke und schlichte weisse Würfel (Masse : 18cm x 18cm x 18cm) beinhaltet alle 8 remastered Studio-Alben im Deluxe Digipack, 2 herausragende Bonus Discs: alle Non Album Singles versammelt auf einer CD (mit u.a. Songs wie "Give Peace A Chance", "XMas War Is Over", "Instant Karma") und eine Bonus Disc mit raren Studio-Outtakes und Homerecordings (größtenteils unveröffentlichtes Material!).
Abgerundet wird die Box durch einen Kunstdruck und ein Hardcover-Buch mit neuen und teils sehr persönlichen Essays von Yoko Ono und deren zwei Söhnen Julian und Sean an John.
Yoko Ono zum Projekt "Gimme Me Some Truth": "In diesem besonderen Jahr in dem mein Ehemann 70 Jahre alt geworden wäre, hoffe ich, dass die Remasters erneut seine unglaubliche Musik dem jüngeren Publikum näher bringen werden. Nach dem Remastern von über 150 Liedern aus 8 spannenden Alben, hoffe ich ebenfalls dass seine treuen Fans welche sich mit seinem Repertoire und Schaffen auskennen ebenfalls John Lennon als talentierten Singer/Songwriter und aufmerksamen Beobachter des Lebens und unserer Gesellschaft wieder entdecken werden".
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
Das Remastering hat den Songs gutgetan. Als Bonus enthält die CD die Single "Power to the People" sowie die Ferner-Liefen-Produktion "Do the Oz".
Im Folksong "Working Class Hero" treffen wir den Lennon aus Liverpooler Tagen, den Schüler, den Studenten, der sich gegen das System, gegen die auflehnt, die ihm sein Leben vorschreiben wollen. Lennon ist ganz der alte Rebell. Das Stück kann noch so ruhig sein, während Sätzen wie "Keep you doped with religion and sex and TV/ And you think you're so clever and classless and free/ But you're still fucking peasants as far as I can see/ A working class hero is something to be..." liegt große Wut in der Luft. Jederzeit erwartet man, dass er wieder anfängt zu schreien. Doch er bleibt einigermaßen ruhig.
Anschließend auf "Isolation" lernen wir einen vollkommen verunsicherten, von Ängsten geplagten Superstar kennen, der nur wenig mit dem vor Selbstbewusstsein nur so strotzenden Lennon zu tun hat. Ein Mann, der die Welt verändern will, jedoch schon an seinem eigenen Leben kaputt geht. Und - das Schlimmste für ihn - er weiß nicht einmal, wer daran Schuld ist, denn jeder Mensch ist ja auch nur "a victim of the insane". Am Ende des Songs dann die unheilvolle Prophezeiung "The sun will never disappear/ But the world may not have many years/ Isolation!"
Doch es mag noch so viel Kummer, Schmerz und Furcht in diesem Album stecken, ein bisschen Hoffnung lässt uns der Ex-Beatle. Zwischendrin - wenn auch äußerst selten - wird man immer mal wieder an die schönen Seiten des Lebens erinnert. An die Liebe! Zwischen der plötzlichen Explosion, die "Remember" beschließt und dem rauen, hart rockenden "Well Well Well" hört man Lennons Ode an die Liebe. An die Liebe, die so nah ist. Das Lied heißt ganz schlicht "Love". Der Gesang ist auf so unschuldige Weise zerbrechlich, dass man die Worte des Sängers einfach glauben muss. Zweihundert Sekunden, die Leben retten können. Wunderschön!
Auch "Hold On" lässt uns hoffen. Ist Lennon in der ersten Strophe noch ganz mit sich und Yoko, natürlich auch mit Yoko, beschäftigt, so wird er dann im zweiten Teil des Songs ganz unser aller John Lennon. "Hold on world, world hold on/ It's gonna be alright/ You gonna see the light/ And when you're one/ Really one/ Well you get things done/ Like they never been done..." Der Künstler als Utopist. Vielleicht eine Vorwegnahme von "Imagine".
Allerdings gleich nach "Hold On" ist Lennon wieder wie ausgewechselt. Fast punkig anmutend klingt der hässlichste Lennon, den man sich nur vorstellen kann, auf "I Found Out". Als ob er uns am liebsten auf den Boden der Tatsachen zurückprügeln würde.
Später mit "Look at me" ist es wieder ganz ruhig. Da ist auch wieder diese Zerbrechlichkeit in der Stimme des Sängers. Und er fragt "Who am I supposed to be?" oder "What am I supposed to be?" oder ganz einfach:
"Who am I?"
"Nobody knows but me." Er scheint zu diesem Zeitpunkt die Antwort schon zu kennen, der Hörer kommt der Sache erst auf dem vorletzten Song des Albums näher.
In "God" verkündet Lennon "I don't believe in magic/ I don't believe in I-ching/ I don't believe in bible..." Er führt noch viel mehr auf und zuletzt heißt es schließlich:
"I don't believe in Beatles!"
Entschlossen entsagt John Lennon allen Phantastereien, allen Mythen und Legenden, allen Phantomen seines bisherigen Lebens. Er lässt die Vergangenheit hinter sich um mit großer Herzlichkeit "I just believe in me/ Yoko and me/ And that's reality" zu verkünden. Was letztendlich übrig bleibt ist nur John Lennon.
Lennon hat zu sich selbst gefunden, der Traum ist aus und "My Mummy's Dead": Das ist traurig. John Lennon hat gelernt zu weinen und wir weinen mit ihm.
Am Anfang von "Mother" sind Totenglocken zu hören. Zehn Jahre später beginnt sein letztes zu Lebzeiten veröffentlichte Album "Double Fantasy" mit fröhlichem Bimmeln. In diesen zehn Jahren hat John Lennon seinen Frieden gefunden, jedoch nie wieder die Stärke und Intensität von "John Lennon/ Plastic Ono Band"!
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|