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Produktinformation

  • Audio CD (9. März 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Wb / Parlophone
  • ASIN: B0035G9ABQ
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (55 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 962.166 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

motor.de

Die Endzeit naht und Damon Albarn kreiert mit seinen Comic-Helden ein Gorillaz-Album namens "Plastic Beach", das den Soundtrack zu einer Gesellschaft entwirft, wie wir sie noch nicht kennen. Inzwischen beschäftigt sich der Feuilleton mit diesem Phänomen: Vier Zeichentrickfiguren, die selbst nicht in der Lage sind Musik zu machen, aber regelmäßig Platten veröffentlichen. Blur-Frontmann Damon Albarn hat mit den Gorillaz eine transzendente Band erschaffen und versteckt sich seit zehn Jahren hinter diesem Konzept, das kaum jemand versteht - auch wenn der Schöpfer all dessen einzig den Entertainment-Faktor in den Mittelpunkt stellt, ändert sich dies spätestens jetzt: Mit ihrem dritten Album "Plastic Beach" erschaffen die Gorillaz den Abgesang auf das Abendland und kreieren ein zivilisatorisches Bild, das gezeichnet ist von Schrott und Schutt aller Art.

Albarns Protagonisten Sänger 2D, Bassist Murdoc Niccals, Gitarristin Noodle und Drummer Russel Hobbs finden sich auf einer Insel namens Point Nemo wieder - ein gigantisches Kontrollzentrum, das von seiner Funktionsweise her an das Hauptquartier der Thunderbirds erinnert. Weit entfernt vom zivilen Festland ist das Geschehen hier mehr oder weniger von Murdocs Launen bestimmt, der kurzerhand eine Cyborg-Version seiner Kollegin und Gitarristin Noodle entwirft und damit eine ganze Armee erschaffen will. Der Rest der Band hat sich vom aktiven Leben zurückgezogen und so lässt Murdoc gegen Mitte des Albums verlauten: "I'm the one/ No one else". Einsamkeit gepaart mit Führungsanspruch ist das Ergebnis.

Hier beginnt und endet "Plastic Beach" - eine Diktatur, die keine ist, weil der Herrscher niemanden hat, den er beherrschen kann. Musikalisch wird Albarn dieser verrückten Situation gerecht, indem er alle Genres verwurstet, die die Musikgeschichte zu bieten hat: Es fängt mit reinster Klassik an, gefolgt von minimalen Hip Hop, 2Step, Indierock, Punk und ganz Ende einer großen Pop-Ballade. Zu viel für einige Kritiker, die bereits vor Veröffentlichung die Facettenvielfalt kritisierten, obschon nichts anderes zum wilden Szenario passen würde. Zudem fasziniert Albarn mit einer Reihe Gastsänger, deren Zusammensetzung ähnlich viele Rätsel aufgibt, wie es die Musik unweigerlich tut.

Angefangen bei Snoop Dog über Mos Def, plärrt plötzlich Mark E Smith drauflos und wenn dann noch Lou Reed ins Geschehen eingreift, ist die Verwirrung komplett. Doch wie durch Geisterhand ergibt diese wilde Mischung Sinn - schließlich ist Bassist Murdoc Niccals nach Ansicht seines Schöpfers Damon Albarn nicht in der Lage zu singen und hat parallel kein Interesse daran, seinem Sidekick Sänger 2D den Vortritt zu lassen. Gäste, Konzepte und Genres soweit das Auge reicht, lassen "Plastic Beach" zum bislang ambitioniertesten und zugleich krudesten Werk der Gorillaz werden. Eine Antwort zu finden, ob das nun der totale Mumpitz ist oder die hohe Kunst der Musik, bleibt jedem selbst überlassen. So oder so verdient Damon Albarn Respekt: Mehr als "Plastic Beach" kann man von einem Album nicht erwarten.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Benedikt von Randow VINE-PRODUKTTESTER am 25. März 2010
Format: Audio CD
Während viele immer darauf hoffen, dass Damon Albarn endlich ein neues Blur-Album in Angriff nimmt, erfreue ich mich daran, dass er uns zusammen mit Danger Mouse ein drittes Gorillaz-Album schenkt. Ich find diesen "erfolgreichsten virtuellen Music-Act des Planeten" (Guiness Book) eh viel cooler. Apropos cool: Gleich der erste Song, performed von Snoop Dog, ist ein wundervoll entschleunigter HipHop-Track, der an die Zeit erinnert, als Snoop noch wirklich cool war. Es folgt ein 90er Old-School-Track mit leichtem Aggressionspotential, gefolgt von einem geschmeidigen, abgehangenen Groove mit coolem Sprechgesang ' typisch Gorillaz halt. Ja, und dann kommt die aktuelle Single "Stylo". War ich beim ersten Hören noch ein wenig enttäuscht, so kann ich mich nun gar nicht mehr satt hören daran. Ein Knaller auch, was Bobby Womack da stimmlich noch voller Energie raushaut. Ja, was soll ich noch zu 'Plastic Beach' sagen? Wieder sind unglaublich interessante Gastmusiker dabei: u.a. De La Soul, Mos Def, The National Orchestra Of Arabic Music und Lou Reed (!). Wieder einmal haben die Gorillaz keine Berührungsängste mit Stilvielfalt - Funk, Elektro-Pop, World-Beat, Dub, Indie, Hawaii-Kitsch oder niedlichen 80er-Wave-Keyboard-Sounds. Man spürt bei aller Coolness immer eine große Spielfreude. Und auch wenn zwei Tracks echt nerven, ist das Gesamtbild rund und "YippiYippiYeah"!
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28 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von A. Seibel am 8. März 2010
Format: Audio CD
Nachdem ich mich die letzten Monate fast ausschließlich auf der Gorillaz-homepage rumgetrieben habe und täglich das Netz nach neuen Infos zu 'Plastic Beach' gesucht habe ist es nun endlich soweit!

Ich bin Gorillaz Fan der ersten Stunde und bin mit ihrer Musik praktisch groß geworden. Meine Erwartungen an das neue Album waren dementsprechend sehr hoch und ich hatte schon ein etwas ungutes Gefühl, als Damon es als das poppigste Gorillaz-Album betitelte. Poppig ist es auch, ja, aber im Grunde genommen ist Gorillaz ja auch Pop, aber auf eine kreative, künstlerische und individuelle Art.

Nachdem mir einige Songs durch das Internet schon im Voraus bekannt waren und ich mich mit ihnen angefreundet habe, lehnte ich mich beim ersten kompletten Hören der CD bequem zurück, bewunderte die tolle Kunst J. Hewletts und befand mich nach dem 'Orchestral Intro' plötzlich auf Plastic Beach. Snoop Dogg führt dann weiter zum Titel des Albums hin und mit den orientalen Klängen von White Flag fängt dann das Album richtig an (und es ist sofort klar, dass man sich auf eine Menge Abwechslung einstellen kann).
Nach diesen zwei Hip-Hop Stücken ertönt dann zum ersten mal 2D in 'Rhinestone Eyes', dessen catchiges "Electric.. ic...ic...ic" sich sofort im Ohr festbeißt.
Das monotone, schleppende, aber sehr athmosphärisch, sich nach einem U-Boot anhörende 'Stylo' wirkt durch seine seltsame Songstruktur überhaupt nicht, wie die erste Single des Albums, wird aber druch Bobby Womack zu einem so außergewöhnlichen Song, wie man es heutzutage nur noch selten hört.
Superfast Jellyfish ist der meiner Meinung nach poppigste Song, der aber auch nach mehrmaligem Hören interessant bleibt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Foger am 6. Oktober 2010
Format: Audio CD
Nach langem Warten landete das Schiff der Gorillaz endlich mit einer neuen Platte an Bord aus dem 'Glitter Freeze' bei uns. Und wie schon die letzten Male gilt auch hier: Das Warten hat sich gelohnt.

Die faszinierende Kombination aus verschiedensten Musikern führt zu einer musikalischen Bandbreite auf diesem Album, die mich bis heute immer wieder umhaut. Man hat wirklich den Eindruck, dass das Album durch eine Geschichte führt und nicht einfach nur gute Songs aneinanderreiht.

Zur Special Edition an sich bleibt noch zu sagen, dass der Webcontent, den man sich hier freischalten kann durchaus den Blick lohnt. Allein das Minispiel kann ewig beschäftigen.

Insgesamt eine echte Kaufempfehlung: Let's go to Plastic Beach.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Benjamin Ludwig am 1. Juli 2010
Format: Audio CD
Wie es so oft bei den Alben von den Gorillaz ist, erschreckt man anfangs, weil sie wieder ein Album geschaffen haben, das erst nach dem dritten Mal Hören greift. Wenn man sich dazu noch die DVD ansieht und erkennt, was in diesem Album an Arbeit und Einsatz steckt, vergisst man als nicht-Hip-Hop-Freund auch, den deutlichen Touch in dieser Richtung und erblickt, dass die Formation um Blur-Sänger Damon Albarn, ein wirkliches Stück Kunst aufgenommen haben.
Top!
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49 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Noctim am 10. März 2010
Format: Audio CD
Vorweg: Ich bezeichne mich selbst als großen Gorillaz-Fan und habe vom ersten Album (2000) an alle Scheiben erworben und sie rauf und runter gehört. Von daher kann ich heute - 10 Jahre später - auf eine Geschichte zurückblicken, wie sie klassischer kaum arrangiert sein könnte: Mit Exposition, Entwicklung und Auflösung. Ein Spiel in drei Akten.

Das Debutalbum "Gorillaz" (2000) weckte damals mit dem kultigen Comic-Video allerhöchstes Interesse und traf den Nerv der Zeit. Auch wenn die ungewohnten Arrangements nicht jedermanns Sache waren: Sie erscheinen auch heute noch durch ihre unkonventionelle Machart zeitlos, düster und kreativ. Die morbiden Charaktere der imaginären Band waren gut aufeinander abgestimmt und wurden zum Markenzeichen der Musik, die zwar vom Pop-Mainstream erschaffen wurde, ihn aber gleichermaßen zerschmetterte und neu zusammensetze. Einfach äußerst originell, aber auch sehr experimentell.

Die Geschichte erreichte mit dem fulminanten "Demon Days" (2005) den künstlerischen Zenit. Die Mischung aus Pop, Rock und Elektro war nahezu perfekt ausgearbeitet und trieb die Ideen des Vorgängers strukturiert zusammen. Es gab keinen Song auf dem Album, der irgendwie langweilig, fehl am Platz oder belanglos wirkte. Der Biss war kräftig, der Sound groovig und knallig, die Ideen immer noch neu und spritzig. Definitiv das beste Album der Band.

Wieder fünf Jahre später soll die Geschichte mit "Plastic Beach" scheinbar ihr Ende finden. Ein Ende, dass man kaum wirklich in Worte fassen kann, zu sehr ist man damit beschäftigt, die diffusen Arrangements und die krassen Stilbrüche gut oder schlecht zu finden. Es ist in jedem Fall ein unbefriedigendes Ende.
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