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Plastic Beach [Red Ecopack]
 
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Gorillaz Audio CD
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Biografie

GORILLAZ

Schon lange ist im Popzirkus nicht mehr so ein Affentheater aufgeführt worden. Vergesst Lara Croft, belächelt die Kinderstube von South Park und pfeift auf die Simpsons. Sie alle mögen cool sein, doch die Gorillaz sind definitiv ultracool. Das muntere Cartoon-Quartett erobert derzeit nicht nur mit rasanten Bilderfluten (unter der federführenden Regie von Tank Girl Creator Jamie Hewlett)… Lesen Sie mehr im Gorillaz-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (9. März 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Virgin Records Us
  • ASIN: B0035G9ABQ
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 602.645 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

Produktbeschreibungen

motor.de

Die Endzeit naht und Damon Albarn kreiert mit seinen Comic-Helden ein Gorillaz-Album namens "Plastic Beach", das den Soundtrack zu einer Gesellschaft entwirft, wie wir sie noch nicht kennen. Inzwischen beschäftigt sich der Feuilleton mit diesem Phänomen: Vier Zeichentrickfiguren, die selbst nicht in der Lage sind Musik zu machen, aber regelmäßig Platten veröffentlichen. Blur-Frontmann Damon Albarn hat mit den Gorillaz eine transzendente Band erschaffen und versteckt sich seit zehn Jahren hinter diesem Konzept, das kaum jemand versteht - auch wenn der Schöpfer all dessen einzig den Entertainment-Faktor in den Mittelpunkt stellt, ändert sich dies spätestens jetzt: Mit ihrem dritten Album "Plastic Beach" erschaffen die Gorillaz den Abgesang auf das Abendland und kreieren ein zivilisatorisches Bild, das gezeichnet ist von Schrott und Schutt aller Art.

Albarns Protagonisten Sänger 2D, Bassist Murdoc Niccals, Gitarristin Noodle und Drummer Russel Hobbs finden sich auf einer Insel namens Point Nemo wieder - ein gigantisches Kontrollzentrum, das von seiner Funktionsweise her an das Hauptquartier der Thunderbirds erinnert. Weit entfernt vom zivilen Festland ist das Geschehen hier mehr oder weniger von Murdocs Launen bestimmt, der kurzerhand eine Cyborg-Version seiner Kollegin und Gitarristin Noodle entwirft und damit eine ganze Armee erschaffen will. Der Rest der Band hat sich vom aktiven Leben zurückgezogen und so lässt Murdoc gegen Mitte des Albums verlauten: "I'm the one/ No one else". Einsamkeit gepaart mit Führungsanspruch ist das Ergebnis.

Hier beginnt und endet "Plastic Beach" - eine Diktatur, die keine ist, weil der Herrscher niemanden hat, den er beherrschen kann. Musikalisch wird Albarn dieser verrückten Situation gerecht, indem er alle Genres verwurstet, die die Musikgeschichte zu bieten hat: Es fängt mit reinster Klassik an, gefolgt von minimalen Hip Hop, 2Step, Indierock, Punk und ganz Ende einer großen Pop-Ballade. Zu viel für einige Kritiker, die bereits vor Veröffentlichung die Facettenvielfalt kritisierten, obschon nichts anderes zum wilden Szenario passen würde. Zudem fasziniert Albarn mit einer Reihe Gastsänger, deren Zusammensetzung ähnlich viele Rätsel aufgibt, wie es die Musik unweigerlich tut.

Angefangen bei Snoop Dog über Mos Def, plärrt plötzlich Mark E Smith drauflos und wenn dann noch Lou Reed ins Geschehen eingreift, ist die Verwirrung komplett. Doch wie durch Geisterhand ergibt diese wilde Mischung Sinn - schließlich ist Bassist Murdoc Niccals nach Ansicht seines Schöpfers Damon Albarn nicht in der Lage zu singen und hat parallel kein Interesse daran, seinem Sidekick Sänger 2D den Vortritt zu lassen. Gäste, Konzepte und Genres soweit das Auge reicht, lassen "Plastic Beach" zum bislang ambitioniertesten und zugleich krudesten Werk der Gorillaz werden. Eine Antwort zu finden, ob das nun der totale Mumpitz ist oder die hohe Kunst der Musik, bleibt jedem selbst überlassen. So oder so verdient Damon Albarn Respekt: Mehr als "Plastic Beach" kann man von einem Album nicht erwarten.

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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Benedikt von Randow TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Audio CD
Während viele immer darauf hoffen, dass Damon Albarn endlich ein neues Blur-Album in Angriff nimmt, erfreue ich mich daran, dass er uns zusammen mit Danger Mouse ein drittes Gorillaz-Album schenkt. Ich find diesen "erfolgreichsten virtuellen Music-Act des Planeten" (Guiness Book) eh viel cooler. Apropos cool: Gleich der erste Song, performed von Snoop Dog, ist ein wundervoll entschleunigter HipHop-Track, der an die Zeit erinnert, als Snoop noch wirklich cool war. Es folgt ein 90er Old-School-Track mit leichtem Aggressionspotential, gefolgt von einem geschmeidigen, abgehangenen Groove mit coolem Sprechgesang ' typisch Gorillaz halt. Ja, und dann kommt die aktuelle Single "Stylo". War ich beim ersten Hören noch ein wenig enttäuscht, so kann ich mich nun gar nicht mehr satt hören daran. Ein Knaller auch, was Bobby Womack da stimmlich noch voller Energie raushaut. Ja, was soll ich noch zu 'Plastic Beach' sagen? Wieder sind unglaublich interessante Gastmusiker dabei: u.a. De La Soul, Mos Def, The National Orchestra Of Arabic Music und Lou Reed (!). Wieder einmal haben die Gorillaz keine Berührungsängste mit Stilvielfalt - Funk, Elektro-Pop, World-Beat, Dub, Indie, Hawaii-Kitsch oder niedlichen 80er-Wave-Keyboard-Sounds. Man spürt bei aller Coolness immer eine große Spielfreude. Und auch wenn zwei Tracks echt nerven, ist das Gesamtbild rund und "YippiYippiYeah"!
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45 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Noctim
Format:Audio CD
Vorweg: Ich bezeichne mich selbst als großen Gorillaz-Fan und habe vom ersten Album (2000) an alle Scheiben erworben und sie rauf und runter gehört. Von daher kann ich heute - 10 Jahre später - auf eine Geschichte zurückblicken, wie sie klassischer kaum arrangiert sein könnte: Mit Exposition, Entwicklung und Auflösung. Ein Spiel in drei Akten.

Das Debutalbum "Gorillaz" (2000) weckte damals mit dem kultigen Comic-Video allerhöchstes Interesse und traf den Nerv der Zeit. Auch wenn die ungewohnten Arrangements nicht jedermanns Sache waren: Sie erscheinen auch heute noch durch ihre unkonventionelle Machart zeitlos, düster und kreativ. Die morbiden Charaktere der imaginären Band waren gut aufeinander abgestimmt und wurden zum Markenzeichen der Musik, die zwar vom Pop-Mainstream erschaffen wurde, ihn aber gleichermaßen zerschmetterte und neu zusammensetze. Einfach äußerst originell, aber auch sehr experimentell.

Die Geschichte erreichte mit dem fulminanten "Demon Days" (2005) den künstlerischen Zenit. Die Mischung aus Pop, Rock und Elektro war nahezu perfekt ausgearbeitet und trieb die Ideen des Vorgängers strukturiert zusammen. Es gab keinen Song auf dem Album, der irgendwie langweilig, fehl am Platz oder belanglos wirkte. Der Biss war kräftig, der Sound groovig und knallig, die Ideen immer noch neu und spritzig. Definitiv das beste Album der Band.

Wieder fünf Jahre später soll die Geschichte mit "Plastic Beach" scheinbar ihr Ende finden. Ein Ende, dass man kaum wirklich in Worte fassen kann, zu sehr ist man damit beschäftigt, die diffusen Arrangements und die krassen Stilbrüche gut oder schlecht zu finden. Es ist in jedem Fall ein unbefriedigendes Ende.

Ja, was schreibt man als Fan zu solch einem Produkt? Am liebsten würde ich Lobeshymnen und Preisgesänge von mir geben, aber leider will der Funke noch nicht überspringen. Zunächst einmal war ich über die Einleitung des Albums erstaunt, welche beinahe komplett mit allen Gorillaz-Stilen bricht. Damit ist nicht nur der erste Track gemeint. Bis zum ersten richtigen Song "Rhinestone Eyes" (Track 4) wird man akustischer Zeuge von bezugslosen orchestralen Klängen, ein paar orientierungslosen Beats und Rhytmen und Rap-Einlagen von Snoop Dogg. Danach plätschert das Album erstaunlich Blutarm und synthetisch daher. Die Ideen sind da, aber die Power und die Konzentration fehlen. Kein Song kann an Hits wie "Clint Eastwood", "Feel Good Inc.", "El Manana", "Dare" oder "Every Planet We Reach Is Dead" anknüpfen. Nichtmal annährend.

Was wir zu hören bekommen ist ein großes Synthie-Pop Experiment. Damon Albarn verlässt sich hierbei beinahe ausschließlich auf seine Kollegen mit den schwarzen Stimmen, die aber weder die nötige Exotik, noch die gewohnte Kraft und Qualität mitbringen. Die Lieder erscheinen vollkommen willkürlich aneinandergereiht, entgleiten zwischenzeitlich in chaotischen Klimperphasen und zerstören sich so selbst den krampfhaften, herbeigezerrten Tiefgang. Die vermeintliche Komplexität besteht hier vor allem in der Zusammenlegung einzelner Töne und Instrumente, aber nicht in der gekonnten Komposition oder der gegenseitigen Ergänzung. Der Umstand, dass auf dem Album kein richtiger Rock- oder Hiphop-Song neben den ganzen "Balladen" existiert, verringert ebenfalls die Nachhaltigkeit.

Hightlights des Albums sind die bereits bekannte Chartsingle "Stylo", das für Gorillaz-Verhältnis klassische "Rhinestone Eyes" und das feuchtfröhliche "Melancholy Hill". "Empire Ants" sollte an dieser Stelle auch hervorgehoben werden. Die anderen Songs bleiben leider nicht wirklich lange im Gedächtnis haften.

Was andere Kritiken als ambitioniert und wegweisend bewerten, bezeichne ich als ziellos und fragmentiert. Wenn das der gewünschte Effekt ist: Gratulation, Experiment geglückt. Als normaler Mensch vermisst man jedoch einfache akustische Anhaltspunkte und Songs, die man gerne im Radio hört und mitsingt.
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Von Eva
Format:Audio CD
Seit das Album letztes Jahr erschienen ist, höre ich es regelmäßig. Die Gorillaz haben hier eine musikalische Meisterleistung vollbracht, die von keiner anderen Band aus der Pop-/Rock-Szene getoppt werden kann. Sehr zu empfehlen!
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Die neuesten Kundenrezensionen
fast perfekt
Da dies vorerst das letzte Album der Gorillaz ist, stand für mich sofort fest das es bei mir im Regal landen wird und bereut habe ich den Kauf sicher nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Rivernoise veröffentlicht
Where's North from here?
Es ist schon erstaunlich. Mein erstes Gorillaz Album, nämlich Demon Days hab ich mir gekauft als ich 12 war. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von A. Hubert veröffentlicht
mehr geht nicht
mehr Spaß und Begeisterung geht eigentlich nicht. Es ist richtig: leicht ins Ohr gehende Hits gibt es auf Plastic Beach nur wenige, aber dafür bekommt man mit jedem Mal... Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Gregor Samsa veröffentlicht
Meisterwerk und Popkitsch
Es ist nach wie vor verblüffend, wie Damon Albarn dem traurigen Schicksal des Solo-Künstlers, der aus der Supergroup hervorgeht, bisher entkommt. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Hans Dirk Schellnack veröffentlicht
Mit etwas Geduld die bisher größte Gorillaz-Platte!
Ich konnte mich nicht sofort mit dem Neusten Machwerk der Gorillaz anfreunden, schon die erste Single "Stylo" gefiel mir anfangs nur bedingt. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von S. Bach veröffentlicht
Geht so
Hab mir mehr vom Album versprochen. Es gibt wenig eingängige Titel. Klingt alles sehr experimentell.
Veröffentlicht am 16. Mai 2010 von Johannes R.
Geiles Album!!!
Das neue Album is schon echt ein Hammer. Es gibt wie auch auf Demon Days eher ruhige Songs, wie z.B. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. April 2010 von Felix Fischer
Lässig und entspannt
Das neue Album der Gorillaz hats mir echt angetan. Zuerst war ich skeptisch, da ich (von den früheren, bekannten Songs her) hauptsächlich Hip-Hop erwartet habe. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. April 2010 von Alhambra
Ja, aber das gab's doch schon mal ...
Ja sicher, die Songs sind sehr erfrischend und originell, aber nicht wirklich neu. Diese Art von Musik gab es schon in den 1990er Jahren von Gary Clail On-U Soundsystem, die ich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. April 2010 von Amazone59
nicht mein Geschmack
Wo sind die genialen Tracks von "Demon Days" und "Gorillaz" hin?

Ich höre auf der Platte nur Hip und dort wieder Hop... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. März 2010 von Patrick Brömel
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