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Plastic Beach
 
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Plastic Beach

Gorillaz Audio CD
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (37 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es geschieht nur sehr selten, dass eine musikalische Neuerscheinung zugleich ein Abschied ist und eine Rezension auch ein Nachruf. So wie hier im Falle der Band Gorillaz, die mit Plastic Beach nicht nur ihr drittes Album herausbringt, sondern leider auch ihr letztes. Damon Albarns Spiel virtueller Bandmitglieder in Kombination mit echten Ikonen der Popkultur ist auf lange Sicht am Ende angekommen. Freuen dürfen wir uns dagegen an insgesamt drei grandiosen Konzept-Alben, darunter Plastic Beach, dem jüngsten und vielleicht konsequentesten! Hier haben Damon Albarn und seine Comic-Charaktere nochmals ganze Arbeit geleistet, indem sie ein Großaufgebot an “Dinosauriern“ für ihre Reise durch Pop, Rap, Dub, Soul und Elektronik verpflichtet haben, darunter Bobby Womack, Lou Reed, Snoop Dog, Mos Def und De La Soul. Damon Albarns Konzept lebt aus musikalischen Widersprüchen und Gegensätzen, weshalb Plastic Beach auch weitaus weniger nach ‘Plastik‘ klingt, als der Titel uns glauben macht. Dafür sorgt schon allein Arrangeur und Dirigent André de Ridder mit seinem großartigen Viva Orchester. Und auch das libanesische Nationalorchester Arabischer Musik und Mitglieder des Hypnotic Brass Ensemble aus Chicago bereichern das Klangpuzzle dieses Gesamtkunstwerks mit echtem Jazz- und Weltmusik-Feeling. Plastic Beach ist ein geistreiches und hochprozentiges Destillat digitaler Nerd-Kultur, ein hörbarer Beweis, was sich im Studio aus den Beiträgen einzelner Zulieferer alles machen lässt. Kein einziger Song auf diesem Album, der sich beispielsweise wie die jeweilige Geschmacksrichtung einer Kugel Eis beschreiben ließe, denn in jedem einzelnen Stück steckt die Vielfalt einer ganzen Eisbombe. Das wirklich Bemerkenswerte dieses Albums liegt nicht in den fiktiven Biographien ihrer Comic-Mitglieder, wie etwa Bassist Murdoc und seiner Flucht vor der Finanzkrise zum “Point Nemo.“ Wohl aber im genieverdächtigen musikalischen Gespür, hörbar in Songs, wie “Some Kind Of Nature“, in dem Damon Albarn den Gesang Lou Reeds -selten so gebrechlich und anrührend wie hier- mit dem fröhlich-quäkigen Sound eines Spielzeugkeyboards kombiniert! Neben der CD-Standardversion mit 16 Tracks ist auch eine Special-Edition von Plastic Beach erhältlich, die zusätzlich eine DVD mit einer Dokumentation enthält. - Andreas Schultz

Produktbeschreibungen

Die Gorillaz sind zurück. Mit Plastic Beach präsentieren sie ihr bislang ambitioniertestes und wegweisendstes Album. Das Spektrum an Gastmusikern ist so breit gefächert, dass es nicht nur Namen wie Lou Reed, Snoop Dogg, Mark E Smith, De La Soul, Mos Def und Bobby Womack umfasst, sondern auch das National Orchestra Of Arabic Music und das Hypnotic Brass Ensemble, eine aus Chicago stammende, neunköpfige Formation, die Jazz und HipHop spielt. Außerdem vereint das Album zum ersten Mal Mick Jones und Paul Simonon seit ihrer gemeinsamen Zeit mit The Clash.

Die große Sage um Sänger 2D, Bassist Murdoc Niccals, Gitarristin Noodle und Drummer Russel Hobbs bekommt nun eine neue Wendung, die sich auch in ihrem neuen Look widerspiegelt: Inzwischen ist die Band in Plastic Beach beheimatet, einem gigantischen Kontrollzentrum à la Tracy Island (bekannt aus der TV-Serie Thunderbirds), das am Point Nemo inmitten des Südpazifiks auf einem großen Müllberg schwimmt. Kein anderer Platz der Welt ist weiter entfernt vom Festland. Hier läuft mehr oder weniger wieder alles nach Murdocs Nase, er hält 2D gefangen und wird zeitgleich von einer Cyborg-Version von Noodle beschützt, die er mit der DNA der japanischen Gitarristin hat herstellen lassen. Zuletzt wurde das Original 2006 gesehen, wie ihr im “El Mañana”-Video Bomben auf den Kopf fielen. Drummer Russel hingegen hat sich aus dem aktiven Leben zurückgezogen. Doch das alles scheint Murdoc überhaupt nicht zu kümmern. „Bei The Gorillaz denke ich vor allem nur an mich”, erklärt er. „Wenn man mich aus dieser Gruppe herausnähme, hätte man nur drei Dumpfbacken, die in die Kamera starren.“
Für ihr drittes Album hat die Band eine Allegorie der Menschheit geschaffen: ein Bild, das sich aus Müll, Zerstörung, Konsumhaltung, Isolation und menschlichem Versagen zusammensetzt.

Gorillaz, die 1998 das erste Mal ins Licht der Öffentlichkeit traten, sind inzwischen eine der beliebtesten Bands der Welt. Als wahrhaft globales Phänomen haben sie in der Popmusik Erfolge feiern können, die wahrhaft neue Maßstäbe gesetzt haben. Das Guinness Book Of World Records hat sie als erfolgreichsten virtuellen Act des Planeten aufgenommen, und ihr nach ihnen selbst benanntes, 2001 erschienenes Debütalbum mit den Hitsingles „Clint Eastwood“ und „19-2000“ hat sich ganze 6 Millionen Mal verkauft. Das Folgealbum Demon Days von 2005 war sogar noch erfolgreicher und machte die Band rund um den Globus bekannt, unter anderem dank Singles wie „Feel Good Inc.“, „DARE“ (mit Shaun Ryders berühmter, heiser krächzender Stimme) und „Dirty Harry“, die in Europa, den USA und auf anderen Kontinenten Hitstatus erreichten. Mit dem von Danger Mouse produzierten Album und speziell der Single „DARE“ gelang den Gorillaz ihr erster #1-Hit in Großbritannien und führte zu zahlreichen Lobeshymnen als eines der besten Alben des Jahres. Wie der Name schon vermuten lässt, präsentierte Demon Days eine zeitgenössische Phantasmagorie, eine Scheinwelt, in der bahnbrechende Popmelodien verquickt wurden mit melancholischen und doch unverklärten Kommentaren über die schöne neue Welt und die Monster, die sie bevölkern.

Plastic Beach zeigt Gorillaz auf Fluthöhe. Eine 16 Tracks umfassende Reise durch Pop, Rap, Dub, Soul und Electronica, die diverse Einflüsse von Ost bis West ebenso integriert wie vielerlei anderes. Wie sagt Murdoc doch: „Entweder man lebt oder nicht. Entweder man reitet obenauf oder nicht. Alles andere sind schrullige Höhlenmalereien im Inneren unseres Schädels, Versuche von irgendwem, seinen Käfig zu schmücken, sich etwas Unterhaltung zu verschaffen, so lange er dort haust. Das kommende Album degradiert Demon Days zum bloßen Einheizer. Ich kann nur sagen, wir haben einen gehörigen Gang hochgeschaltet.”

motor.de

Die Endzeit naht und Damon Albarn kreiert mit seinen Comic-Helden ein Gorillaz-Album namens "Plastic Beach", das den Soundtrack zu einer Gesellschaft entwirft, wie wir sie noch nicht kennen. Inzwischen beschäftigt sich der Feuilleton mit diesem Phänomen: Vier Zeichentrickfiguren, die selbst nicht in der Lage sind Musik zu machen, aber regelmäßig Platten veröffentlichen. Blur-Frontmann Damon Albarn hat mit den Gorillaz eine transzendente Band erschaffen und versteckt sich seit zehn Jahren hinter diesem Konzept, das kaum jemand versteht - auch wenn der Schöpfer all dessen einzig den Entertainment-Faktor in den Mittelpunkt stellt, ändert sich dies spätestens jetzt: Mit ihrem dritten Album "Plastic Beach" erschaffen die Gorillaz den Abgesang auf das Abendland und kreieren ein zivilisatorisches Bild, das gezeichnet ist von Schrott und Schutt aller Art.

Albarns Protagonisten Sänger 2D, Bassist Murdoc Niccals, Gitarristin Noodle und Drummer Russel Hobbs finden sich auf einer Insel namens Point Nemo wieder - ein gigantisches Kontrollzentrum, das von seiner Funktionsweise her an das Hauptquartier der Thunderbirds erinnert. Weit entfernt vom zivilen Festland ist das Geschehen hier mehr oder weniger von Murdocs Launen bestimmt, der kurzerhand eine Cyborg-Version seiner Kollegin und Gitarristin Noodle entwirft und damit eine ganze Armee erschaffen will. Der Rest der Band hat sich vom aktiven Leben zurückgezogen und so lässt Murdoc gegen Mitte des Albums verlauten: "I'm the one/ No one else". Einsamkeit gepaart mit Führungsanspruch ist das Ergebnis.

Hier beginnt und endet "Plastic Beach" - eine Diktatur, die keine ist, weil der Herrscher niemanden hat, den er beherrschen kann. Musikalisch wird Albarn dieser verrückten Situation gerecht, indem er alle Genres verwurstet, die die Musikgeschichte zu bieten hat: Es fängt mit reinster Klassik an, gefolgt von minimalen Hip Hop, 2Step, Indierock, Punk und ganz Ende einer großen Pop-Ballade. Zu viel für einige Kritiker, die bereits vor Veröffentlichung die Facettenvielfalt kritisierten, obschon nichts anderes zum wilden Szenario passen würde. Zudem fasziniert Albarn mit einer Reihe Gastsänger, deren Zusammensetzung ähnlich viele Rätsel aufgibt, wie es die Musik unweigerlich tut.

Angefangen bei Snoop Dog über Mos Def, plärrt plötzlich Mark E Smith drauflos und wenn dann noch Lou Reed ins Geschehen eingreift, ist die Verwirrung komplett. Doch wie durch Geisterhand ergibt diese wilde Mischung Sinn - schließlich ist Bassist Murdoc Niccals nach Ansicht seines Schöpfers Damon Albarn nicht in der Lage zu singen und hat parallel kein Interesse daran, seinem Sidekick Sänger 2D den Vortritt zu lassen. Gäste, Konzepte und Genres soweit das Auge reicht, lassen "Plastic Beach" zum bislang ambitioniertesten und zugleich krudesten Werk der Gorillaz werden. Eine Antwort zu finden, ob das nun der totale Mumpitz ist oder die hohe Kunst der Musik, bleibt jedem selbst überlassen. So oder so verdient Damon Albarn Respekt: Mehr als "Plastic Beach" kann man von einem Album nicht erwarten.

Produktbeschreibungen

titolo-plastic beachartista-gorillaz etichetta-emin. dischi1data5 marzo 2010supportocd audiogenerepop e rock internazionale---- brani1.orchestral intro 2.welcome to the world of the plastic beach (feat. snoop dogg) 3.white flag (feat. kano and bashy) 4.rhinestone eyes 5.stylo (feat. bobby womack and mos def) 6.superfast jellyfish (feat. gruff rhys and de la soul) 7.empire ants (feat. little dragon) 8.glitter freeze (feat. mark e. smith) 9.some kind of nature (feat. lou reed) 10.on melancholy hill 11.broken 12.sweepstakes (feat. mos def) 13.plastic beach (feat. mick jones and paul simonon) 14.to binge (feat. little dragon) 15.cloud of unknowing (feat. bobby womack) 16.pirate jet
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