Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Aimless in Wonder..., 3. März 2006
Es gibt wirklich genug Einheitsbrei, den man als Musikhörer heutzutage über sich ergehen lassen muss. Ob nun schnulzig wie etwa James Blunt oder totgespielt wie Coldplay, irgendwie kann man sie alle nicht mehr hören. Um so erfreulicher sind Bands wie die Death Cabs, die einfach in keine Schublade zu stecken sind.Was ist nun eigentlich das Besondere an dieser Band? Sind es die klugen Texte, die ausdrucksstarken Melodien oder ist es die eindringliche Stimme von Sänger Ben Gibbard? Schwer zu sagen, vermutlich ist es die perfekte Mischung, die den Zauber der US-Band ausmacht. Ich besitze nun fast jedes Album dieser Ausnahmekünstler und kann nicht genug bekommen. Death Cab for Cutie versteht es perfekt, originelle Texte mit melodiösem Rock und vereinzelten Electronic-Beats zu vereinen, um jedem Song einen völlig einzigartigen Ausdruck zu verleihen. Dies haben sie auf ihrem aktuellen Album zur Vollkommenheit getrieben. Mal melancholisch und traurig, mal fröhlich verspielt, auf dieser Scheibe ist alles zu finden. Für mich geht jeder einzelne Song auf "Plans" unter die Haut. Meine absoluten Favoriten sind "Different Names for the same Thing" (die Melodie ist Wahnsinn!), "What Sarah said" (Genialer Text) und "Your Heart is an empty Room" (Beides!). Zu dem sind Death Cabs eine der besten Life-Bands die ich jemals gesehen habe. Ich durfte sie vor ein paar Wochen in München/Muffathalle erleben und war absolut begeistert von den hoch musikalischen Jungs aus den Staten. Nur noch ein kleiner Tipp am Rande: ein wahres Juwel ist auch die Scheibe "Give up" von Postal Service, einem Solo-Projekt des Sängers der Death Cabs, bei dem er seiner Vorliebe für Electrobeats freien Lauf lässt. Das ist was ganz Feines!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Coldplay und Co. müssen sich warm anziehen, 29. April 2006
Ich kannte die Band aus Washington bisher nur durch einen Gastauftritt in der US-Soap „OC California“ und hielt sie daraufhin für eine etwas softere Version von Jimmy Eat World.
Zu unrecht, denn was die Herren auf ihrem neuen Longplayer „Plans“ so hinlegen kann sich qualitativ mit Rocktitanen wie Radiohead oder Coldplay locker messen ohne die erschlagende Komplexität der Erstgenannten noch den übertriebenen Pathos der Zweitgenannten zu enthalten. Alles in allem wirkt das Werk fast britisch.
Die Songs gehen nicht alle sofort ins Ohr, sondern wachsen im Hörerbewusstsein mit jedem weiteren Lauschen der Platte. Wie bei einer guten Beziehung beschnuppert man die Songs zuerst, bevor man sich in ihnen richtig wohl fühlt. Ist dieser Punkt erreicht, verspricht es denn aber eine Lange Beziehung zu werden, denn ein Sättigungsgefühl will so schnell nicht eintreten.
Apropos Beziehung: Man hört die Scheibe am besten mit seiner/seinem Liebsten oder (falls selbige zurzeit nicht vorhanden sind) beim Träumen vom aktuellen Schwarm. Dabei entfalten die Lieder ihre Schönheit auf äußerst unterschiedliche Weise. „Soul meets body“ (einer der schnelleren Songs) z.B. kann selbst (oder gerade wegen) eines banalen „badabadbabda“-Refrains bestechen, den man beim ersten Mal miträllern will. „I will follow you into the dark“ hingegen überzeugt mit Akustikgitarre und Lagerfeuerromantik und einen genialen Refraintext: „If heaven and hell decide that they both are satisfied“. „Summer skin“ hingegen klingt bittersüß melancholisch wie ein warmer Sommerregen während „Crooked teeth“ wieder erfrischend positiv rockend daherkommt und ein bischen an Ash erinnert.
Eigentlich schon seit August draußen, ist dieses Album eigentlich mit seiner gefühlvollen Stimmung perfekt für den verspäteten Frühling. Wem Coldplay auf heavy rotation schon zum Hals raushängt und nicht ganz soviel Tränendrüseneffekt braucht, ist bei Death Cab genau richtig aufgehoben!
(www.jayssharedfoldermusic.blogspot.com)
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Herbststimmung, 29. September 2005
Na schön. Draußen wird es wieder kälter, die Tage werden länger, die Bäume kahler und die Sonne verschwindet allzu oft unter einem grauen Wolken/Regen-Mix. Ja, der Herbst ist da... Schon wieder. Immer gut im Herbst... traurige schöne Gitarrenmusik höhren. Was nimmt man sich da zur Hand? Coldplay machen lieber Bombast und auch Starsailor wollen härtere Töne anstimmen. Nein, mein Tipp für den Herbst 2005... DEATH CAB FOR CUTIE. Die Indie-Kapelle aus Seattle hatte schon in den letzten Jahren regelmäßig tolle Alben rausgehauen, habe dieses Jahr sind sie mir erstmals aufgefallen. Gerade jetzt. Wie passend.Generell geht's auf "Plans" eher ruhig zu. Man hört größtenteils sanften Gitarrenpop á la Thirteen Senses oder den frühen Coldplay (schlimm, wenn man das schon mittlerweile so ausdrücken muss). Die Gitarren zupfen dezent, ein Piano taucht immer mal wieder auf... Streicher und Orgel sind auch kein Hindernis. Und dann die butterweiche Stimme des Sängers, gepaart mit träumerischen Melodien und Texten. Das ist pure Wohlfühlmusik. "Marching Bands of Manhatten" gibt gleich die Richtung vor. Also wer Titel 1 hört und merkt, ihm gefällt diese Art der Musik, der ist bestens aufgehoben bei Death Cab for Cutie. Spätestens mit dem melodischen Pop-Hammer "Soul meets Body" hat einen die Band dann entgültig. Es folgen dann weitere zarte Pop-Perlen, wie das geniale "I will follow you into the Dark" (nur mit Akkustik-Gitarre), oder das melancholische "Brothers on a Hotel Bed". Ach, eigentlich überflüssig einen Song rauszugreifen... es sind alle toll. Klar, das "Death Cab for Cutie" damit nicht das Rad neu erfinden, aber es hört sich klasse an. Die Musik ist ehrlich, gefühlvoll und gut gemacht, die Songs klasse und voller Atmosphäre. Wie ich bereits anfangs sagte: wer Musik für schöne kalte Herbsttage braucht... diese Platte ist das beste Mittel dagegen, sich nicht einsam und kalt zu fühlen. Durchweg gelungenes, unscheinbares kleines Meisterwerk.
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