Der Autor David Morrison beginnt mit einem kurzen geschichtlichen Abriss, wie die Menschen nach und nach unser Planetensystem entdeckten und verstanden. Es folgt ein Kapitel über die Gasriesen Jupiter, Neptun, Uranus und Saturn. Gute Bildmodelle vom inneren Aufbau der Planeten veranschaulichen und tragen sehr zum Verständnis der Texte bei.
Der Merkur dient als anschauliche Hilfe, um zu erklären, welche Entwicklung unser Erdmond genommen hat. Was haben Erde und Venus gemeinsam und was unterscheidet diese beiden Planten? Auch diese Frage wird in einem Kapitel ausführlich behandelt und detailliert erklärt. Tabellen machen deutlich wie häufig der Mensch bereits Erkundungssonden zum Schwesterplaneten entsendet hat und welche Erkenntnisse durch sie gewonnen wurden. Dem Mars, als erdähnlichsten Planeten wird etwas mehr Raum eingeräumt und ausführlicher untersucht. In weiteren Kapitel folgen die äußeren Planeten, Kometen, Asteroiden und Überlegungen zum Ursprung unseres Sonnensystems. Kosmische Einschläge und Einwirkungen werden am Beispiel der Jupiter-Kollision dem Leser nähergebracht.
Das Buch ist reich illustriert, die farbigen Bilder und Tabellen enthalten alle erklärende Bildunterschriften. Der Inhalt ist leicht verständlich und besonders für Laien und Jugendliche als Einstiegslektüre zum kosmischen Wissen geeignet. Neben einem Inhaltsverzeichnis enthält das Buch am Ende ein gut sortiertes weiterführendes Literaturverzeichnis und einen nützlichen Index. So kann es auch später noch als Nachschlagewerk dienen.