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Planetenwelten: Eine Entdeckungsreise durch das Sonnensystem
 
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Planetenwelten: Eine Entdeckungsreise durch das Sonnensystem [Taschenbuch]

David Morrison
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 244 Seiten
  • Verlag: Spektrum Verlag; Auflage: 1 (5. August 1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827405270
  • ISBN-13: 978-3827405272
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 21,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.102.331 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Kennen Sie Himalia oder Leda, Elara, Telesto und Calypso? Nein, nicht von antiken Göttern oder neuen Tanzstilen ist hier die Rede: Diese -- lange nicht vollständige -- Reihe enthielt Namen von Monden der großen Gasplaneten in unserem Sonnensystem. Zugegeben: In der Liste standen nicht die bekannten Monde wie Europa, Titan oder Triton, deren Namen wahrscheinlich die meisten Hobbysterngucker herunterbeten können. Dennoch, falls sich hier Wissenslücken offenbart haben: Schön -- ein Grund, einmal in das Buch Planetenwelten des Carl Sagan-Schülers David Morrison hineinzuschauen. Einer unter vielen.

Mit Eine Entdeckungsreise durch das Sonnensystem hat Morrison, der bei der NASA seine Brötchen verdient, sein Werk untertitelt. Da ist was dran: Anders als in manchem Sonnensystem-Kapitel, mit dem sich das eine oder andere Schulbuch zu schmücken versucht, trägt Morrison hier nicht nur allerhand Fakten buchstäblich aus den hintersten Winkeln des Solarsystems zusammen, sondern illustriert sie auch mit genügend Photos, zum Teil so brilliant, daß man mehr als einmal meint, zum Beispiel aus dem Fenster einer über dem Jupiter kreisenden Raumfähre zu gucken. Diverse Computergrafiken und Gemälde tragen ihren Teil zur gelungenen Reise bei -- mein Favorit: Der Mars, wie er vor Milliarden von Jahren ausgesehen haben dürfte, als sich an seinen roten Küsten noch blaue Meereswellen gebrochen haben.

Schön auch, wie Morrison uns das Sonnensystem nahebringt: Nicht stur Planet für Planet und Asteroid für Asteroid, sondern vergleichend -- was unterscheidet den Merkur vom Mond, was hält die Ringe von Saturn, Jupiter und Uranus zusammen, wieso sind die Gasplaneten so groß. Leider geht der Autor selten ins Detail, viele Fragen bleiben offen -- vielleicht ein Zugeständnis an den Überblick, den das Buch gewährt. Davon hat man im Endeffekt aber mehr: Aus dem Vergleich von Wind und Wetter, Geologie und Chemie von Venus und Erde, Titan und Io lernt man auch eine Menge über unseren blauen Planeten -- und begreift letztlich auch, wieso ausgerechnet auf dem kleinen Mars so hohe Vulkane stehen und warum es auf dem Mond keine zerklüfteten Dolomiten gibt. Denn die Naturgesetze sind überall gleich.

Immer, wenn im Fernsehen wieder Bilder von einer geglückten Planetenmission zu sehen sind, heißt es: Es wird Jahre brauchen, bis die Daten, die die Sonde heruntergefunkt hat, ausgewertet sind. Und nach Jahren erscheinen dann Bücher wie diese. Leider ist das auch die Crux der Planetenwelten: Es ist inzwischen leider veraltet. Die berauschend schönen Bilder der letzten Galileo-Mission fehlen, ebenso wie die Erkenntnisse, die dieser berühmt gewordene Marsroboter vor kurzem erst gesammelt hat. Dafür ist das Buch, dessen Manuskript aus dem Jahre 1993 stammt, jetzt für wenig Geld zu haben: Ein preiswertes Ticket für eine Staunen-machende Reise durchs Sonnensystem. --Stefan Albus

Pressestimmen

Morrison vermittelt einen sehr lesbaren, halbpopulären Überblick, der für den gebildeten Laien maßgeschneidert ist. Nature Nicht selten wird der interessierte Laie von wissenschaftlichen Autoren mit Fachausdrücken und Formeln gequält: Im Hirn entsteht ein schwarzes Loch, verbleibendes Wissen gleich Null. Der NASA-Experte David Morrison ist eine angenehme Überraschung: Wie ein guter Fremdenführer nimmt er seine Gäste auf einen Spaziergang durch unser Sonnensystem mit und unterscheidet Mythen von Erkenntnissen. Auf dem Mars beispielsweise hat es vor Milliarden Jahren noch geregnet - just zu der Zeit, als sich das Leben auf der Erde entwickelte. Ein Buch voll interessanter Details, die die Phantasie beflügeln. Hamburger Abendblatt ... die "Planetenwelten" sind ein flüssig zu lesendes, mit vielen, größtenteils farbigen Abbildungen anschaulich illustriertes Buch, welches sowohl dem Einsteiger das Wissen um unser Planetensystem vermittelt, als auch dem fortgeschrittenen Amateur den Blick für ein interessantes Teilgebiet der Astronomie öffnet. Mitteilungen der Rudolf-Römer-Sternwarte Eine gut zu lesende Übersicht über unser Sonnensystem ... Mitteilungen Volkssternwarte Darmstadt

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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Werk beschreibt die verschiedenen Himmelskörper in unserem Sonnensystem. Nach einer kurzen historischen Einführung in die Thematik werden die einzelnen Planeten beschrieben. Gelungen ist die Vorgehensweise der Autoren, die nicht einfach von Merkur bis Pluto alle Planeten durchgehen, sondern sie nach ihren Eigenschaften gliedern und so miteinander vergleichen. Auf diese Weise ergeben sich überraschende Analogien, wie z.B. eine Verwandtschaft zwischen unserem Mond und dem Planeten Merkur auf Grund ihrer physikalischen Eigenschaften. Auch der Vergleich zwischen den ungleichen Schwestern Venus und Erde ist sehr lesenswert. Eine völlig andere Sichtweise bildet die Beschreibung der Erde zwischen den anderen Planeten, da man unsere Heimat so mit ganz anderen Augen zu betrachten lernt. Auch die kleinen Körper des Sonnensystems werden ausführlich behandelt, so gibt es ein Kapitel über Kleinstplaneten und über Kometen. Ein sehr ansprechendes Buch mit vielen Abbildungen und Photographien hoher Qualität. Sehr lesenswert! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der Autor David Morrison beginnt mit einem kurzen geschichtlichen Abriss, wie die Menschen nach und nach unser Planetensystem entdeckten und verstanden. Es folgt ein Kapitel über die Gasriesen Jupiter, Neptun, Uranus und Saturn. Gute Bildmodelle vom inneren Aufbau der Planeten veranschaulichen und tragen sehr zum Verständnis der Texte bei.

Der Merkur dient als anschauliche Hilfe, um zu erklären, welche Entwicklung unser Erdmond genommen hat. Was haben Erde und Venus gemeinsam und was unterscheidet diese beiden Planten? Auch diese Frage wird in einem Kapitel ausführlich behandelt und detailliert erklärt. Tabellen machen deutlich wie häufig der Mensch bereits Erkundungssonden zum Schwesterplaneten entsendet hat und welche Erkenntnisse durch sie gewonnen wurden. Dem Mars, als erdähnlichsten Planeten wird etwas mehr Raum eingeräumt und ausführlicher untersucht. In weiteren Kapitel folgen die äußeren Planeten, Kometen, Asteroiden und Überlegungen zum Ursprung unseres Sonnensystems. Kosmische Einschläge und Einwirkungen werden am Beispiel der Jupiter-Kollision dem Leser nähergebracht.

Das Buch ist reich illustriert, die farbigen Bilder und Tabellen enthalten alle erklärende Bildunterschriften. Der Inhalt ist leicht verständlich und besonders für Laien und Jugendliche als Einstiegslektüre zum kosmischen Wissen geeignet. Neben einem Inhaltsverzeichnis enthält das Buch am Ende ein gut sortiertes weiterführendes Literaturverzeichnis und einen nützlichen Index. So kann es auch später noch als Nachschlagewerk dienen.

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