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Produktinformation

  • Audio CD (15. Juli 2005)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Prophecy Productions (Soulfood)
  • ASIN: B0009XFHGA
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 77.794 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Song Länge Preis
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Anhören  2. The Weight Of The World 4:43EUR 1,29  Kaufen 
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Produktbeschreibungen

Moss und Patterson ziehen den Stecker aus der DoseAuf zu neuen Ufern! Betörten die ersten beiden Antimatter-Alben noch durch ihre Kombination aus entspannten Gitarrenklängen und düster-melancholischen, elektronischen Tupfern, so ist "Planetary Confinement" ein größtenteils akustisches Album geworden, das zerbrechlicher und persönlicher anmutet als alle früheren Veröffentlichungen des Duos. Angesprochen auf die Beweggründe, ein rein akustisches Album aufzunehmen, sagen Mick Moss und Duncan Patterson: "Sicherlich hat uns unsere Akustik-Tournee 2003 mit ihrer intensiven Atmosphäre beeinflusst. Wir wollten daraufhin eine Aufnahme machen, die zu 100 Prozent aus akustischen Klängen besteht, da dies dem Ganzen eine völlig natürliche Atmosphäre verleiht."

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von tyler am 20. Januar 2006
Format: Audio CD
Die Gruppe Antimatter ist seit jeher für ihren exzessiv ausgefeilten Gebrauch von elektronischen Klängen bekannt. Nun jedoch schlugen Duncan Patterson und Mike Moss andere Wege ein und schufen mit ihrem ausschweifenden Musikverständniss einen Klang-Ozean voller Trostlosigkeit und einer seltsam anmutenden Wärme.
Das Wort "Antimatter" bedeutet hier jedoch nicht, wie man voreilig annehmen könnte, "Antimaterie", sondern schlicht der "Antigrund" oder "Gegengrund". In Anbetracht der zwei Vollzeit-Pessimisten Patterson und Moss, eine einleuchtende Wortwahl.
Nicht nur bei den Misanthropen von Anathema scheint Patterson in der Lage, seinen absolut tiefschwarzen, seelischen Abgrund zu öffnen und den Hörer hineinfallen zu lassen. Diese Fähigkeit hat er in Form seines neuen Projekts sogar perfektioniert.
So haben Antimatter im Jahre 2005 Nichts von ihrer Magie verloren. Immer noch knackt dieser Strudel aus simplen, musikalischen Elementen und vollkommener Melancholie die Seele des Hörers und sorgt so für unvergleichliche Stimmungen.
Mit dem so vielsagenden Titelstück "Planetary Confinement" beginnt diese Träne von Musik.
Ruhig gediegen pendelt das Intro in Begleitung eines Pianos über einem Abgrund, spielt eine unglaublich traurige Melodie und verstirbt schon nach kürzester Zeit.
Nun beginnt von Akustik-Gitarre eingeleitet "The Weight Of The World".
Die einerseits beruhigende, andererseits sehr banale Stimme von Patterson kann gefallen oder nicht. Mir sagt sie größtenteils sehr zu, nur in manchen Passagen klingt sie mir irgendwie zu austauschbar.
Was den Song an sich jedoch angeht, ist dies bis ins kleinste Detail vollendete Traurigkeit.
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von T. Jost am 13. September 2005
Format: Audio CD
"Planetary Confinement" besticht durch seine Schlichtheit. Alle Songs sind Songs fast durchgängig akustisch gehalten, nur selten werden härtere Saiten aufgezogen und das Schlagzeug kommt ebenfalls sehr spärlich zum Einsatz. Trotzdem besitzt jeder Song eine gewaltige Stärke, niemals wird es pathetisch oder zu sentimental. Traurig ist klingt das Album, aber doch voller Stolz und Zuversicht.
Was dieses Album aber erst zu einem Überalbum und zu meinem Lieblingsalbum des Jahres macht, ist die viel zu oft nur beiläufig erwähnte oder sogar verschmähte Co-Sängerin Amélie Festa, die insbesondere mit "Line of Fire" mein Herz erobert hat. Ruhig, nur durch ein paar Akkorde unterstützt, säuselt sie den Song in einem herzerwärmenden französischen Akzent. Der Song des Jahres.
Es ist schade, dass von Amélie sonst nichts zu finden ist. Es wäre ihr zu gönnen, durch die Songs auf "Planetary Confinement" einem größeren Publikum bekannt zu werden.
Alles in allem: Das perfekte Album für einen entspannten Abend. Am besten mit einem Glas Rotwein genießen.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von D. am 25. Juli 2005
Format: Audio CD
Noch vor dem Releasedatum, das auf der offiziellen Antimatter-Homepage angegeben ist, hat mir Amazon das neue Album „Planetary Confinement" geliefert - ein Album, das ich in den letzten Monaten sehnlich erwartet habe. Und das aus gutem Grund, wie ich jetzt nach einigen intensiven Hördurchläufen sagen kann!
Zwar haben Band und Label keine Gelegenheit verpasst, darauf immer wieder vorweg hinzuweisen, aber ich sage es an dieser Stelle noch einmal: Antimatter sind auf ihrem dritten Studioalbum noch minimalistischer geworden und die Musik ist deutlich akustisch geprägt.
Was mich allerdings ein wenig irritiert: Zuvor wurde stets betont, das Album beinhalte keine Synthesizer sondern ausschließlich akustische Instrumente, nun sind aber doch vor allem auf den von Duncan Patterson geschriebenen Liedern noch immer deutlich synthielastige Elemente zu hören. Man möge diese Feststellung aber bitte nicht falsch verstehen: Es ist nicht so als würde mich das stören, denn die Songs sind so wie sie sind großartig. Ich bin nur über diesen Zwiespalt zwischen Ankündigungen und Tatsachen etwas verwundert.
Auch wenn der Sprung in sehr akustische Gefilde ein etwas größerer war, zeigt sich in diesem Album doch die konsequente Weiterentwicklung der Vorgänger. Wo schon „Lights Out" nicht mehr ganz die unglaubliche Vielseitigkeit des Debuts „Saviour" erreichte, tritt „Planetary Confinement" in dieser Hinsicht noch weiter zurück, ist aber immer noch weit davon entfernt, einseitig zu sein. Vor allem die vier von Mick Moss geschriebenen Songs sind alle in einem ähnlichen Stil gehalten.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von addaedruid am 24. Februar 2006
Format: Audio CD
…namenlose Gesichter am Straßenrand, Regentropfen an der Scheibe, verlassene Häuser, endlose Landschaften…mein Wagen strebt auf der Straße dem Horizont entgegen und „planetary confinement“ gibt die ideale Begleitung.
Wieder einmal oder besser diesmal noch viel mehr ist es dieser Ausnahmeband rund um den ehemaligen Anathema-Bassist Duncan Patterson und Mick Moss gelungen, eine faszinierend melancholische und unglaublich atmosphärische Platte zu produzieren. Der engelhafte Gesang von Amélie Festa („line of fire“) und Sue Marshall („legions“), das ruhig aber akzentuierte Schlagzeug, Percussion, zarte Streichertöne und natürlich immer wieder diese intimen Gitarrenmelodien kreieren einen ganz eigenen Kosmos in dem man sich verlaufen kann, in dem man ohne Angst mit geschlossenen Augen eintauchen kann, eine Welt die einen bis zum letzten Ton gefangen nimmt. Mick Ross´ Texte und sein bassiger Gesang sind der imaginäre Pfad der einen immer weiterführt durch diesen zeitlosen Traum.
Inspiriert durch die“ intensive Atmosphäre“ ihrer Akustiktour entstand dieses fast gänzlich akustische neue Antimatter-Album. Es besticht durch seinen Minimalismus, der trotz alledem keine Fragen offen lässt. Ein sehr kompaktes emotionales Werk, welches einfach ein weiterer Meilenstein in der Geschichte dieser kreativen Köpfe ist und definitiv eins der besten Alben 2005!
Ein unbedingtes Muss für alle Fans dieser Band und Freunde intensiver Musik.
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