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Planet Wein: Traube um Traube: Ein visueller Führer durch die Weinwelt der Gegenwart
 
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Planet Wein: Traube um Traube: Ein visueller Führer durch die Weinwelt der Gegenwart [Gebundene Ausgabe]

Stuart Pigott , Ursula Heinzelmann
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 155 Seiten
  • Verlag: Scherz; Auflage: 1., Aufl. (15. Februar 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3502158770
  • ISBN-13: 978-3502158776
  • Größe und/oder Gewicht: 24,4 x 23,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 462.153 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Stuart Pigott
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine anregende visuelle Tour durch die Welt des Weins! Mit einer Kombination aus spannenden Texten und provozierenden Bildern erklärt Stuart Pigott, warum eine einzige Rebsorte auf der einen Hälfte des Globus einen weichen, fruchtigen Wein hervorbringt, und auf der anderen Hälfte des Globus ein mutiger, substanzreicher Wein dabei herauskommt. Stuart Pigott zeigt, wie man die ganze Welt in einem Glas Wein erschmecken kann. Der britische Weinkritiker hat alle Weinregionen der Erde ausgiebig bereist. In dem vorliegenden Buch zeigt er eine völlig neue Herangehensweise an die unglaubliche Vielfalt von Weinen. Mit seinen über 140 Farbfotos eröffnet "Planet Wein" einen einfachen, aber einmaligen Blickwinkel auf die verschiedensten Weinsorten und deren jeweiligen Geschmack von Chardonnay über Merlot bis zu Sangiovese und erklärt, warum jede dieser Sorten unterschiedliche, eigenständige Weine in unterschiedlichen Regionen der Welt ergibt.

Über den Autor

Stuart Pigott, 1960 in London geboren, gilt als einer der wichtigsten Weinkenner und -kritiker. Er lebt in Berlin und schreibt für den Feinschmecker und den Weingourmet sowie als Kolumnist für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Er hat zahlreiche Weinbücher veröffentlicht und gemeinsam mit Hugh Johnson den "Atlas der deutschen Weine" herausgegeben. Zuletzt erschienen von ihm "Schöne Neue Weinwelt" und "Stuart Pigotts kleiner genialer Weinführer".

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Stuart Pigott kennt sich aus im Weinbusiness, keine Frage. Was er aber hier auf den Markt bringt, ist doch etwas zu poppig. Ein Schnelldurchgang durch den „ganzen Planeten Wein“ inklusive sämtlicher Rebsorten mit vielen Bildern und wenig Text. Soll heißen: wenn es interessant werden könnte, ist der Beitrag schon zu Ende. Die Wirkung eines bestimmten Weines wird dann auch gerne mal mit einem Auftritt von Nicole Kidman oder dem Tänzeln eines Mohamed Ali kurz bevor die Faust kommt oder so ähnlich beschrieben. Oder: „Wie die Musik von Johnny Cash oder Neil Young werden Weine dieser Reben immer besser, je älter sie werden.“ (Shiraz). Cabernet Sauvignon Rotweine können „mehr Funk haben als die Bassstimme von Bootsy Collins. [...] mit der Präzision eines Dressurhengstes.“ The Who und Nirvana dürfen als Vergleich natürlich auch nicht fehlen. An der Übersetzung liegt es also nicht ! Natürlich darf man das lustig finden, wer aber von einem Weinpapst mehr erwartet, sollte sich nach einem anderen Werk zum Thema Wein umschauen.
Der Band kommt recht hochwertig daher, sieht hübsch aus und ist sicher unter dem einen oder anderen Weihnachtsbaum gelandet. Gedruckt wurde das Buch übrigens in China und von da kommt demnächst wahrscheinlich auch noch Wein her, der in die Magengrube knallt wie ein Bruce Lee....
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Planet Wein 26. Februar 2005
Format:Gebundene Ausgabe
Bereits kurze Zeit nach der Veröffentlichung seines »kleinen genialen Weinführers 2005« erschien nun mit »Planet Wein« ein weiteres Buch von Stuart Pigott, das sich in Form und Inhalt deutlich von seinen bekannten Vorgängerwerken unterscheidet. Verzichtete Pigott etwa in »Göttertrank und Blendwerk« und »Schöne neue Weinwelt« völlig auf Illustrationen der von ihm bereisten Weinregionen und der besuchten Winzer, so stellt der Bildband »Planet Wein« zweifellos die von vielen Lesern vermisste und lange erwartete Ergänzung dar. So läd »Planet Wein« dann auch weniger zum konzentrierten Lesen, als vielmehr zum genussvollen Blättern (mit einem Glas Wein in der Hand) ein.
Jeder Abschnitt ist einer Rebsorte und den verschiedenen kulturellen Umfeldern gewidmet, in denen sie angebaut wird. Nicht selten prallen dabei Weinwelten aufeinander: hier alte handwerkliche Traditionen, dort modernes »Wine Design« mit Hilfe önologischer Horror-Hightech-Methoden. »Eine ... Folge des Hightech,« so Pigott, »ist die unwiderstehliche Anziehung, die blitzende neue Maschinen auf gewisse Weinmacher ausüben ... Maschinen wie der Mostkonzentrator (der Wein, der dem Weinmacher zu mager erscheint, durch Wasserentzug aus Traubenmost oder Wein aufpumpt) oder der Spinning Cone (der durch Entfernen von Alkohol verschlankt, was der Weinmacher als übergewichtig erachtet) klingen beinahe nach Terminator. Enzyme, die die Bildung gewisser Aromen fördern und genmanipulierte Hefen, die Wein noch grundlegender prägen können, sind weitere Waffen im Arsenal der Weinmacher der Gegenwart.«
Bei den Bildkommentare bleibt Pigott seinem stets unverkrampften Schreibstil treu, etwa, wenn er über die Herkunft des Chardonnay schreibt (»Inzwischen ist jedoch klar, dass ... der Chardonnay das Ergebnis einer natürlichen Kreuzung des Pinot Noir mit einem dahergelaufenen Kerl ist, den die Franzosen Gouais nennen. In Deutschland heißt er Heunisch, weil er mit den Hunnen nach Europa kam, als die auf Krawalltour durch Rom zogen.«) oder die künstliche Opulenz mancher Rotweine mit den Resultaten der Schönheitschirurgie vergleicht (»Das Pendant zu Steroiden und Silikonbusen ist beim Rotwein das Gerbstoffpulver aus der Tüte ... Es überrascht nicht, dass die Ergebnisse ... so subtil ausfallen wie die Muskeln von Arnold Schwarzenegger und so überzeugend sind wie die Kurven von Pamela Anderson.«)
Ohne Zweifel besitzt Stuart Pigotts »Planet Wein« einen hohen Unterhaltungs- und Spaßfaktor. Und so ganz nebenbei vermittelt das Buch auch in konzentrierter Form Wissen über die Rebsorten und Anbaugebiete dieser Welt. Es ist daher - nicht nur für Einsteiger in Sachen Wein - absolut empfehlenswert.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thorsten Wiedau HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe
Wer weiß schon wieviele Weinsorten es gibt, mal abgesehen von den fünf oder sechs bekannteren Sorten wie beispielsweise Cabernet oder Gewürztraminer. Stuart Pigott gibt in seinem Buch „Planet Wein" einen hervorragenden Überblick über den Planeten „Wein", welchen wir die Ehre haben zu bewohnen. Wein ist zwar in aller Munde, doch wer kennt schon die Unterschiede, wer weiß schon über was es sich lohnt informiert zu werden. Stuart Pigott ist eine Kapazität auf diesem Gebiet, scharfzüngig und spitzfindig erklärt er uns seinen „Planet Wein".

Festhalten und durchstarten, es geht los, in einer Tour um und in den Planeten Wein. Selten war ein Getränk über die letzten 5.000 Jahre so beliebt und selten so hart umkämpft und teils sogar chemisch aufgemotzt. Wein ist das ultimative Antriebsmittel der Sinne, es hat Inspiration und Weisheit in sich und doch ist es nur eine Flüssigkeit, welche oftmals und den strengen Augen von Juroren zu farblos und zu langweilig ausfällt.

Stuart Pigott schreibt bereits seit langen über den Wein und mit seiner Scharfzüngigkeit kann er ohne weiteres mit den ultimativen Größen der Weinszene mithalten. Doch auch er empfiehlt und gibt Ratschläge, welchen Wein zu was trinken, welches Weingut zu präferieren wäre oder nicht. Ich hoffe persönlich er erhält sich seine Unabhängigkeit und bleibt dem Credo treu: „Alles für den Weintrinker, nichts für die Geschäftemacher am Wein".

Stuart Pigott zeigt in seinem vorliegenden Buch auf, welche Weinsorten existieren, wie sie entstanden sind und mit wem wie verwand sind. Er empfiehlt bestimmte Weingüter, welche sich einer Pflege der entsprechenden Weinrebe mit Leib und Seele verschrieben haben oder welche sie aus der Versenkung wieder haben auferstehen lassen.

Einige der vorgestellten Weinsorten waren selbst mir nicht bekannt und dümpeln öfters unerkannt als Verschnitthilfe vor sich hin, doch in ihnen steckt oftmals mehr als wir ahnen. Die Bilder, welche dieses Buch zieren, zeigen dies und es sei dem Photographen mehr als gedankt, denn er hat die Thematik wunderbar in Szene gesetzt. Auch die Übersetzung aus dem Englischen von Ursula Heinzelmann ist bravurös gelungen.

Ein Buch für alle Weinfreunde und die, welche mehr wissen wollen. Ein Buch für die, welche hinter den Wein blicken möchten und sich nicht damit zufrieden zu geben, daß es „Rot" oder „Weiß" auf der Getränkekarte gibt. Dieses Buch läßt einen so sicherlich manchen Schatz in der Weinlandschaft entdecken.

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