Spätsommerliche Wälder, die auf Gletscher treffen oder sich in glasklaren Seen spiegeln, ein überschwemmtes Amazonasbecken, das Ornamente zu bilden scheint, Eiskristallwälder, Nordlichter über Baumwipfeln, Seelöwen- und Rentiergewimmel, Schildkröten, deren Marsch von Schmetterlingen begleitet wird, berührende Orang-Utan- und Gorilla-Portraits, Morgennebel im Eichenbruchwald der Taiga, Amazoniens Waldvölker in traumhaften Lichtstimmungen, ein anmutsvoller Amurtiger - das sind nur einige der traumhaften Fotomotive, die dieser Bildband bietet. Es grünt natürlich gewaltig in diesem Buch, doch auf höchst vielseitige und abwechslungsreiche Weise: vom großen Panorama bis hin zur Detailfotografie und an unterschiedlichen Plätzen dieser Erde, d. h. in den letzten verbliebenen sieben Urwaldregionen in Patagonien, Europa, Kongo, Sibirien, Südostasien und Neuguinea, Nordamerika und Amazonien.
Kurze Textbeiträge informieren über die Besonderheiten und die Problematik der einzelnen Waldgebiete, beschreiben aber auch persönliche Eindrücke. Ein abschließendes Kapitel befasst sich mit der Zerstörungssituation allgemein. So entlässt dieser Bildband den Leser nicht nur mit der Begeisterung für die gezeigten Landschaften, sondern lässt auch den Wunsch entstehen, mehr darüber zu erfahren, wie man durch das persönliche Konsumverhalten dazu beitragen kann, dass diese letzten Urwaldgebiete nicht noch weiter zerstört werden.
Dieser Bildband gehört deshalb nicht nur in die Hände von Liebhabern der Landschafts-, Natur- und Pflanzenfotografie. Er erinnert einen jeden von uns daran, dass die Natur das größte Kunstwerk ist und wir (noch) auf einem sehr faszinierenden Planeten leben.