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Planet Osterinsel: Bilder einer Reise ans andere Ende der Welt
 
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Planet Osterinsel: Bilder einer Reise ans andere Ende der Welt [Taschenbuch]

Johannes Groht
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

100 illustrierte Seiten, durchgehend zweifarbig. 75 schwarzweiße Fotografien, 14 zweifarbige Vignetten und zwei Karten. Prägnante Kurztexte zur Osterinsel und ihrer Kultur, informative Bildtexte. Paperback. Format 24 x 16 cm.

Klappentext

Die Osterinsel geistert seit Jahrhunderten durch die europäischen Vorstellungen, sei es als Rest des sagenhaften Kontinents Atlantis oder als exotisches Motiv in der Alkoholwerbung. Kaum jemand aber hat sie selbst gesehen, kaum jemand weiß wirklich etwas über sie.

Der Fotograf Johannes Groht zeichnet ein respektvolles und sensibles Porträt der Landschaft, ihrer Bewohner und der Zeugnisse ihrer faszinierenden alten Kultur. Seine schwarzweißen Fotografien folgen den Spuren einer steinzeitlichen Hochkultur, deren schamanische Wurzeln lange nicht beachtet wurden, heute aber umso aktueller sind.

Die Moai, die steinernen Ahnenfiguren, haben die Insel weltberühmt gemacht. Sie blicken auf das stille Innere der Insel. Auch die inspirierenden Bilder fokussieren nicht die bekannten touristischen Klischees, sondern weiten den Blick des Betrachters für die längst vergessene, magische Zwiesprache der Ureinwohner mit ihrer bizarren, von Vulkanen geprägten Welt.

Über den Autor

Johannes Groht, Fotograf und Grafik-Designer. Er betreibt eine Online-Galerie mit Fotografien von Megalithstätten aus aller Welt. Ausstellungen und Veröffentlichungen zu Reisen, Architektur, Natur und Kultur.

Auszug aus Planet Osterinsel : Bilder einer Reise ans andere Ende der Welt von Johannes Groht. Copyright © 0. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Rapa Nui
Die kleine Insel trägt viele Namen. Einheimische nennen sie Rapa Nui.
Als der holländische Kapitän Roggeveen sie am 6. April 1722 sichtete, nannte er sie Oster-Insel, nach dem gerade vergangenen Fest.
Er traf auf die Nachfahren polynesischer Seefahrer, die unter der Führung des legendären Hotu Matua bereits um 1400 in einer der wenigen sandigen Buchten gelandet waren. Wie er benannten sie sie nach ihrer Ankunftszeit: Anakena, was auf polynesisch August bedeutet.
Aber auch sie waren bereits auf Menschen gestoßen, die die Insel schon ums Jahr 400 besiedelt hatten. Diese Ureinwohner hatten in totaler Abgeschiedenheit eine einzigartige Hochkultur entwickelt. Sie nannten die Insel Te Pito O Te Henua, Nabel der Welt.
Wegen der Überbevölkerung und der Verknappung der Ressourcen infolge der zweiten Besiedlungswelle kam es zu verheerenden Stammeskriegen.
Bei der Ankunft der Europäer war die alte Kultur bereits im Untergang begriffen.
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