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Planet Germany: Eine Expedition in die Heimat des Hawaii-Toasts [Taschenbuch]

Eric T. Hansen
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch --  
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Kurzbeschreibung

10. März 2011
Wenn ein Amerikaner sich einen BMW kauft, ist er immer noch Amerikaner. Ein Deutscher aber braucht nur in einen Hamburger zu beißen, schon hat er seine deutsche Seele verloren. Warum tun sich die Deutschen so schwer mit ihrer Identität? Weil sie sonst keine Deutschen wären, meint der Amerikaner Eric T. Hansen. In seinem neuen Buch nimmt er rund ein Dutzend typische hiesige Eigenschaften unter die Lupe und macht eine erstaunliche Entdeckung:Die Deutschen sind ganz anders, als sie die Welt gerne glauben machen möchten. Seit nunmehr zwanzig Jahren zieht Eric T. Hansen das nasskalte Deutschland dem sonnigen Hawaii vor. Was er in diesen Jahren über uns Deutsche herausgefunden hat, ist oft komisch, gelegentlich verblüffend, aber immer erhellend, klug und unterhaltsam.


Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (10. März 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3596511631
  • ISBN-13: 978-3596511631
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 131.194 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Astrid Ule, in Frankfurt geboren, studierte Ethnologie in Mainz und fand ihre Berufung als brotlose Satirikerin in Berlin: im preisgekrönten TV-Magazin »Kaos«, in kurzlebigen Sitcoms und der Werbung. Heute arbeitet sie als freie Autorin und Lektorin und kann sich auch mal ein Stück Kuchen leisten. Eric T. Hansen begegnete sie auf einer Halloween-Party, wo sie als Marie-Antoinette verkleidet erschien. Mit ihm zusammen veröffentlichte sie u.a. sein erstes Buch »Die Nibelungenfieber«.

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
- Die Deutschen suchen ihre Identität wie andere den Yeti
- Die Deutschen lieben Veränderungen - solange sich nichts ändert
- Die Deutschen sind Patrioten - und wissen es nicht

In diesen und 9 weiteren Kapiteln zeigt Eric T. Hansen auf, dass wir ein merkwürdiges, aber doch liebenswerte Volk sind, das ein etwas gespaltenes Verhältnis mit sich selbst hat: Wir nörgeln gerne, loben selten, finden uns selbst und unser Land gar nicht so toll oder liebenswert.
Als der Autor in Magdeburg eine Umfrage machte, welches deutsche Produkt in Amerika besonders gut ankäme, fiel den Passanten zuerst nichts ein. Als Hansen schließlich der Kragen platzte und er fragte: "Was ist mit Mercedes, Audi, BMW, Braun, Bosch, Siemens, Gummibärchen und Nutella? Blaupunkt und Grundig, Rammstein, Claudia Schiffer und Heidi Klum ?", war die Antwort ein Schulterzucken: "Ja, kann sein, aber sonst nichts....".

Tja, oft sind wir halt Weltmeister im Understatement.

Warum weiss eigentlich keiner, dass Bahlsen schon 1905 weltweit die erste Fließbandproduktion einführte - und nicht Henry Ford, der als "Erfinder" der seriellen Produktion gefeiert wird?
Und die Deutschen erfanden das Telefon, das Faxgerät, den Walkman, das Flugzeug,den MP3-Player - andere Staaten, sei es Japan oder die USA, "optimierten" dann diese Erfindungen nur noch entsprechend.

Warum ist Winnetou eigentlich ein "richtiger" Deutscher und Siegfried eigentlich ein "richtiger" Ami ? Auch diese Frage stellt sich und beantwortet Eric T. Hansen - bitte selbst lesen, Sie werden überrascht sein!

Das ganze Buch ist kurzweilig, intelligent geschrieben, nicht nur amüsant, sondern im Nebeneffekt äußerst lehrreich. Man erfährt sehr viel über die deutsche Seele, das deutsche Hobby (nörgeln), die deutsche Befindlichkeit und Identitätssuche. Der Autor ist ein profunder Kenner der deutschen Geschichte und Politik, er ist mit Liebe und Begeisterung bei der Sache und so lernt man nebenbei sehr viel über politische Ränkespielchen und deutsche Kriege,Verträge und ihre Auswirkungen, über die Besonderheiten der deutschen Sprache, der deutschen Mentalität, aber auch sehr viel im direkten Vergleich über die Staaten.

Fazit: Das beste, was ich über "uns" sowie über "die Amis" seit langem las. Kluge Schreibe, kurzweilig, einfach sympatisch - auch wenn man nicht mit allem hundertprozentig einverstanden sein muss. Sehr empfehlenswert!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hin und her gerissen. 13. Dezember 2011
Von Emile
Format:Taschenbuch
Mittlerweile habe ich mich durch das fünfte Buch zum Thema USA/Germany und ungekehrt aus der Sicht des jeweils anderen gelesen. (Nothing for ungood, Dear Germany, Don't worry, be German,Mrs. Fox will wieder heim). Vorweg, beim vorliegenden Buch war ich hin und her gerissen. Auf der einen Seite versteht es der Autor mehr als seine "Kollegen" sich mit der Identität der Deutschen zu beschäftigen und uns auch teilweise zu entlarven, so fühle ich mich bei den meisten Kapiteln schon beim Titel ertappt und muss über den Inhalt anerkennend schmunzeln. Auf der anderen Seite erschreckt der Autor mit alten Zoten "Die Deutschen glauben Hitler gehöre..." als habe er Deutschland in den Sechzigern kennen gelernt" Mönsch Eric, die jungen Deutschen haben Ihre Vergangenheit angenommen und gehen angemessen damit um, schönen Gruß an die USA in diesem Zusammenhang. Leider schweift der Autor innerhalb der Themen oft ein wenig ab, sodass ich sagen muss, weniger wäre hier mehr gewesen. Alles in Allem ein intelligentes Buch was sich hier und da ein wenig verrennt. Deshalb nur 3 Sterne und liegt damit im Mittelfeld der Bücher die sich mit dem das Thema USA/Germany und ungekehrt befassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen humorvolle Unterhaltung 19. Januar 2013
Von Markus
Format:Taschenbuch|Von Amazon bestätigter Kauf
Das Buch, eine Beschreibung Deutschland durch einen Amerikaner, ist unterhaltsam und macht sich mit einem Augenzwinkern ueber deutsche Eigenheiten lustig. Manche seiner Thesen (wie "die Deutschen sind so stolz auf ihre Klassiker, dass man meinen koennte, sie haetten sie gelesen") sind gut, doch man hat das Gefuehl, dass dem Autor unterwegs der Stoff ausgeht, und sich mokieren muss, dass nur ganz wenige deutsche Unis auf seinen Antrag auf einen Noergel-lehrstuhl reagierten, oder das Buch mit Glossaren ueber Hawaii und die 34 hawaiianischen Worte fuer Wind auffuellen muss.
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