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Diese grandiose Ausgangsidee gab dem Kinogenre Science Fiction einen kräftigen Stoß und begründete einen regelrechten Kult: Dem Ursprungsfilm schlossen sich in den 70er-Jahren gleich mehrere erfolgreiche Fortsetzungen an. Runde 30 Jahre später dann die Neuauflage durch Tim Burton (Mars Attacks!, Batman, Sleepy Hollow) mit noch realistischeren Primaten.
Den Grundstoff für alle Filme lieferte ein Franzose: Pierre Boulle verfasste 1963 den SF-Roman Planet der Affen, in dem neben der kräftigen Portion Einfallsreichtum vor allem das Hintergründige fasziniert. Boulle hält uns Spitzenwesen der Evolution einen blank polierten Spiegel vor und pointiert ironisch unser menschliches Selbstverständnis. Diesen gesellschaftskritischen Ansatz hat Hollywood allerdings schon im ersten Affen-Film flach gebügelt -- zu Gunsten hervorragender Action.
Auch die aktuelle Version von "Affe trifft Mensch" macht da keine Ausnahme. Tim Burtons neue Auslegung des Stoffs ist noch actionhaltiger als der affige Erstauftritt, hilft der Raumreisende den unterjochten Menschen doch beim Befreiungskampf. Der Blick in den Roman zum Film Planet der Affen offenbart also eine andere Geschichte, die schneller läuft als Boulles Originalwerk. Literarisch hält William T. Quick den Ball allerdings flacher, ist sein Buch doch eine drehbuchgestützte Novelization. Doch wo sind bei einem optischen Spektakel wie diesem die Fotos?
Da muss der Making-Of-Band Planet der Affen. Neubearbeitung von Tim Burton herhalten. Dieser strotzt nur so von Abbildungen. Filmfotos, Planungsskizzen, Szenerien -- das Fan-Herz pocht schneller! Zudem findet sich das komplette Drehbuch, nachdem vorher umfassend über Tricktechnik, Masken oder Darsteller informiert wird. --Joachim Hohwieler
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gutgeschriebene Utopie, aber unverkennbar aus den 60's!,
Von Rehlinger, Sascha (Aachen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Planet der Affen. Das Original. (Gebundene Ausgabe)
Auf Grund des Remakes des Klassikers "Planet der Affen" von Tim Burton entschloss ich mich nun endlich einmal den Roman zu lesen. Nun, dieser ist eine klassische Utopie. Vorstellung und genaue Beschreibung einer Gesellschaftsform in der Zukunft. Dabei ist unverkennbar wann der Roman geschrieben wurde. In den Sechzigern. Anfänge der Raumfahrt und der Computertechnologie lassen sich sehr schön wiedererkennen. Diese Utopie ist aber sehr schön zu lesen und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. So mitreissend ist die Handlung und man fiebert mit der Hauptfigur regelrecht mit. Die Wurzeln der original "Affen-Filme" lassen sich zudem auch noch sehr schön wiedererkennen. Ein wirklich zu empfehlendes Buch, das auf alle Fälle einen Abend voller Spannung und Unterhaltung verspricht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Der Ursprung des großen TV-Kults,
Von Tobias Schmitt "Tobias Schmitt" (Gau-Bischofsheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Planet der Affen. Das Original. (Gebundene Ausgabe)
Ja, Planet der Affen... was fällt mir dazu ein: Ich persönlich bin ein großer, um nicht zu sagen gigantischer Fan des großen TV-Epos der 60er und 70er. Dass Pierre Boulle der Filmreihe den Anfang ermöglichte ist natürlich auch besonders wichtig zu wissen. Somit habe ich das Buch gelesen und war schon sehr verdutzt darüber, wie sehr er sich auch schon vom Originalfilm unterscheidet. So weicht nicht allein das Ende des damaligen Kultfilms vollkommen von der Romanvorlage ab.Dennoch bin ich mit der Ur-Verfilmung ebenso zufrieden wie mit dem Roman von Boulle. Besonders die Änderung des Filmendes war eine notwendige Bedingung um einige grandiose Fortsetzungen zu ermöglichen und insgesamt vier geniale Kultfilme hervorzubringen (ich sage "vier", weil ich den fünften Kinofilm als absolut unwürdig und sinnlos ansehe, man hätte nach "Eroberung vom PDA" die Reihe abschließen sollen). Vor allem dankbar bin ich über den Dreh des zweiten Films "Rückkehr zum Planet der Affen", auf jeden Fall der beste Teil mit besonders viel Tiefe und Wahrheit. Doch nun wenden wir uns mal genauer dem Roman zu: Es handelt sich um eine Novelle mit schlichtweg 188 Seiten, die jedoch in ihrem Ausmaß genau richtig sind und alles erhalten, was ein wundervolles, sowohl spannendes als auch gut durchdachtes Buch haben sollte. Der Schreibstil Boulles ist außerordentlich gut, er regt die Spannung durchaus an. Da es sich um eine Novelle handelt, wird also eine Rahmenhandlung beschrieben: Zwei unbekannte Wesen (wir erfahren erst am Ende um welche Wesen es sich handelt!!!) finden im Weltraum eine Flaschenpost mit einem ellenlangen Bericht von einem Menschen, der nach einem langen Flug durchs Weltall auf einen Planet gelangte, auf dem wilde Menschen leben, die weder Sprache noch Intelligenz verfügen und auf dem die Affen herrschen... Fazit: Satire und Gesellschaftskritik in einer einzigartigen SF-Novelle - ein Meisterwerk der Science Fiction! Für Fans des Genres gilt allemal: Unbedingt lesen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Lesenswert für Mensch und Affe!,
Rezension bezieht sich auf: Der Planet der Affen. Das Original. (Gebundene Ausgabe)
Das "klassische" Affenbuch hatte ich schon in den späten 60ern gelesen, als der erste Film herauskam. Jetzt, nach dem zweiten, habe ich es nochmals aus dem Schrank geholt und lese es wieder. An den versteckten Humor und die Ironie des Buches kommen beide Verfilmungen nicht heran, wobei mir der erste Film vom Handlungsverlauf näher am Buch und irgendwie "glaubwürdiger" vorkam (aber nur Teil 1, die Teile 2 bis 4 verdienen nur das Urteil "nicht sehenswert"). Immerhin, der neue Film versucht den witzigen Schluß des Buches zu übernehmen - wenngleich in typischer Hollywood-Manier (der "Planet der Affen" ist nicht die Erde, vielmehr kehrt der Held auf die Erde zurück, erlebt aber dort eine Überraschung). Natürlich merkt man dem Buch an, dass es in den frühen 60ern geschrieben wurde, das mag ihm aber auch noch einen zusätzlichen Reiz geben. Nur schade, daß unsere Affen das Buch (noch?) nicht lesen können; sie hätten sicherlich auch ihren Spaß daran.
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