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US-Astronaut Baker traut seinen Augen nicht. Der von ihm gerade für die Nation in Besitz genommene Planet ist von grünen Aliens bewohnt, die sich in ihrem friedlichen Leben, das irgendwie an das unschuldige Amerika der Fifties erinnert, ausgerechnet von ihm bedroht fühlen. Nach dem ersten Kulturschock, nach Panik und Flucht, findet Baker beim 16-jährigen Lem Unterschlupf. Während das Militär nach dem vermeintlichen Invasoren sucht, entdecken Teenager und Raumfahrer, dass Furcht vor dem Fremden absolut unbegründet ist.
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Mit "Planet 51" betritt ein neuer Player, Spaniens Illion Animation Studios, die Bühne des lukrativen und populären Animationsfilms. In Budget wie auch in Bild- und Wortwitz kann der Erstling trotz eines Skripts von Joe Stillman ("Shrek") mit den Pixar-Perlen oder anderen digitalen Hochkarätern zwar nicht mithalten. Nicht nur für eine jüngere Zielgruppe empfiehlt sich der im idealisierten Fifties-Retrolook attraktiv designte und animierte Film aber mit einem warmen, herzlichen Ton. Und mit Figuren, die für Toleranz und Verständigung werben.