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Plan D Gebundene Ausgabe – 8. August 2011


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 552 Seiten
  • Verlag: Schoeffling; Auflage: 5. (8. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3895611956
  • ISBN-13: 978-3895611957
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 4,2 x 21,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 280.837 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Plan D überrascht mit seiner Schubkraft literarischer Fantasie, mit einem genialischen Einfallsreichtum, der jeden Leser entzücken muss. Urbans Roman ist ein echter Brocken, aber er hat kein Gramm zu viel. Seien wir froh über diesen neuen Autor, der mit dermaßen viel Fantasie loslegt.« (Ursula März, DIE ZEIT)

»Eine zum Erzählen geborene Stimme. (...) Hier hat sich einer ein Riesenprogramm vorgenommen und es dann mit sprachverliebter Verve eingelöst ohne den Genre-Meilenstein 'Fatherland' von Robert Harris zu kopieren. (...) Simon Urban gießt sein Gesellschaftspanorama in einen literarisch ambitionierten Agententhriller, wie man ihn von deutschen Autoren nicht jeden Tag zu lesen bekommt.« (Hannes Hintermeier, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

»Ein deutsch-deutscher Thriller mit Doppelagenten und Currywurst: überdreht, obszön, irre unterhaltsam.« (Neon)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Simon Urban, geboren 1975 in Hagen, Germanistikstudium in Münster, Ausbildung an der Texterschmiede Hamburg, Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2003 Erker-Preis, 2005 Literaturförderpreis Ruhrgebiet, 2006 Limburg-Preis der Stadt Bad Dürkheim. 2009 gewann er bei den Clio-Awards, einem der wichtigsten Kreativpreise der Welt, den Grand Prix und Gold für die erste literarische Live-Werbepause. Simon Urban lebt in Hamburg und Techau (Ost-Holstein).

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von AndZ_net am 11. Januar 2013
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil ich von Kollegen davon hörte und die Idee super fand. Wie wäre es, wenn die DDR weiter existieren würde. Am Ende handelte es sich aber doch nur um einen Kimi, der mit neuen Begriffen versucht, eine andere Welt zu definieren. Leider gelingt dies nur schlecht. Man spürt an allen Stellen, das hier das Hintergrundwissen um die Zustände in der DDR fehlt und die Recherchen zur Umgebung auch nur mäßig akurat durchgeführt wurden. Es ist zum Beispiel mit Sicherheit niemals ein DDR-Bürger an den Wannsee gekommen. Ansonsten eine lesenswerte Geschichte, die nur hin und wieder durch Absatzlange Selbstreflektionen des Hauptprotagonisten unterbrochen werden.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lisa am 4. August 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Passend zum 50. Jubiläum des Mauerbaus spielt der Autor in "Plan D" mit der Frage: Was wäre, wenn die DDR noch heute existieren würde? Und zeichnet das Bild eines nach Frittierfett stinkenden, Stasi-kontrollierten, einerseits armen und heruntergekommenen, gleichzeitig aber hochtechnologischen Staates, der um seine Existenz kämpft.

In dieser "Zukunfts-DDR" wird der Volkspolizist Wegener mit der Aufklärung eines Mordfalls beauftragt: ein ehemaliger Berater von Egon Krenz ist an einer Gas-Pipeline erhängt aufgefunden worden. Alles deutet darauf hin, dass die Stasi ihre Finger im Spiel hatte - eine Tatsache, die das Land um wichtige Wirtschaftsabkommen bringen und die Staatspleite zur Folge haben könnte.
Der Westen fordert volle Aufklärung, der Osten gezieltes Wegschauen und Martin Wegener muss sich entscheiden: entweder sein bequemes, sicheres Leben im Stasi-Staat weiterführen oder nach der Wahrheit hinter der Fassade der DDR suchen, die ihn schon seit Jahren beschäftigt.

Der Autor schafft eine fiktionale Welt, die durch eine gelungene Mischung aus Fakten, Phantasie und Liebe zum Detail doch glaubwürdig und stimmig wirkt.
Die Charaktere entpuppen sich im Laufe der Handlung als immer vielschichtiger und undurchsichtiger, so dass man als Leser die Erfahrungen des Kommissar Wegener teilt: Man ist nicht mehr sicher, wer Freund ist und wer Spitzel.
Während man sich selbst in den unterschiedlichsten Vermutungen und Verdächtigungen verstrickt, behält der Autor die Fäden fest in der Hand und bringt den Fall zu einem logischen, konsequenten und zugleich absolut überraschenden Ende.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rhyskant am 21. Juli 2013
Format: Audio CD
Nur kurz währte die Grenzdurchlässigkeit, zur Wiedervereinigung kam es nicht, die DDR wiederbelebte sich selbst. Über 20 Jahre später stehen wichtige Energieabkommen zwischen der DDR und der BRD und Konsultationsgespräche zwecks Wiedervereinigung bzw. Integration der DDR in die westliche Gemeinschaft an. Diese drohen zu scheitern, weil ein alter Mann mit geheimer Vita nach einer Rechtsstaatlichkeit entgegenstehenden Stasi-Methode in Ostberlin ermordet wird. Der Vopo-Hauptmann, mich irgendwie an den Tatort-Kommissar Steier erinnernde Wegener bekommt im Zuge der Aufklärung zwecks Rettung der Gespräche den BRD-Top-Ermittler Brendel und dessen Begleiter, den BND-Mann Kayser beigestellt. Die Stasi kocht ihr Süppchen mit, eine DDR- feindlich gesonnene Gruppe ebenfalls. Auf verqueren Pfaden führt der Autor den Leser zur späten Aufklärung und zu einem offenen Ende, was das weitere zwischen den Staaten angeht. So weit bzw. so knapp zur Story.

Keine schlechte Ausgangsidee des Autors, dem mit Wegener eine innerlich zerfetzte, gleichwohl nicht unsympathische Hauptfigur gelingt, die im Dunkeln tappend dort auch von der Stasi lange gehalten wird. Gelungen auch die Zustandsbeschreibung der DDR, wer vor dem Mauerfall mal "drüben" war, wird an alte Erlebnisse und Eindrücke erinnert. Krass, trotzdem in memorian treffend gezeichnet ist auch der Kontrast zwischen dem Haben und Auftreten Wessi/Ossi. Leider etwas langatmig, dieser auch ideologisch aufklärende Ausflug ins fiktive Ostberliner Ermittlermilieu; und mir ist das zum Teil an Bukowski erinnernde Sprachniveau an mancher Stelle auch als übertrieben derb negativ aufgestoßen.

Zusammenfassend: meinerseits keine klare Empfehlung, ein Buch, das ich mit Geschmackssache bewerte.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Marius TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 18. Januar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
Was wäre wenn? Wie oft hat sich nicht jeder von uns die Frage gestellt - Ja was wäre eigentlich, wenn '? Schon oft wurde diese Frage auch in der (Kriminal-)literatur erörtert, man erinnere sich nur an den großartigen Wurf von Robert Harris' 'Vaterland' in dem er sich die Frage stellte: 'Was wäre eigentlich, wenn Hitler den zweiten Weltkrieg gewonnen hätte?'
Dieser Tage ist ein Werk erschienen, das manchen krimiaffinen Leser stark an Harris' Fiktion denken lässt. Diesmal heißt das Reich, das in Simon Urbans 'Plan D' tapfer weiterbestehen darf, DDR und ist auch im Jahre 2011 trotz Maueröffnung in den Neunzigern immer noch nicht am Ende. Egon Krenz darf den sozialistischen Staat weiterregieren und nach einer kurzen Tauphase, in der die Mauer in nach 1989 offenstand und alles möglich schien, wurde die Grenze vom SED-Regime wieder dichtgemacht, als sich die Bevölkerung auf erschreckende Weise in den Westen verflüchtigte. Nun stehen im Oktober 2011 Sondierungsgespräche zwischen den beiden deutschen Teilstaaten an, bei denen es, wie sollte es anders sein, um die Energieversorgung des Westens geht. Zwar heißt der Mann an der Spitze der BRD inzwischen Oskar Lafontaine (sic!), doch die Probleme in den beiden Staaten sind dieselben: Der Osten braucht Geld und hat dafür eine Gaspipeline aus Russland, der Bruderstaat braucht das Gas und hat das Geld. Man scheint sich bereits handelseinig und erneut hat sich politisches Tauwetter angekündigt, das eine weitere Annäherung der Bruderstaaten in greifbare Nähe rücken lässt, da kommt nun, wenige Tage vor den wohl wichtigsten Verhandlungen in der Geschichte der beiden Staaten, eine delikate Angelegenheit natürlich denkbar schlecht daher.
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