Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
Plan 9 From Outer Space [UK Import]
 
Größeres Bild
 

Plan 9 From Outer Space [UK Import]

DVD
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)

Derzeit nicht verfügbar.
Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt.



Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Produktinformation

  • Anzahl Disks: 1
  • BBFC: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (28 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004TXIV
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 215.676 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

 

Kundenrezensionen

28 Rezensionen
5 Sterne:
 (15)
4 Sterne:
 (7)
3 Sterne:
 (3)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
4.1 von 5 Sternen (28 Kundenrezensionen)
 
 
 
 
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
Die hilfreichsten Kundenrezensionen

115 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der beste schlechteste Film der Kinogeschichte, 18. Mai 2005
Von 
Schulthe, Hendrik "pengoblin" (Rheinhessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Plan 9 from Outer Space (DVD)
In der Begleitdokumentation zum Hauptfilm wird der wohl zutreffendste Satz zitiert, den man über Plan 9 From Outer Space sagen kann: Wann und wo auch immer Sie diesen Film sehen - es wird sich sehr schnell anfühlen wie 3 Uhr nachts.

Unter all den künstlich zu Kultfilmen hochstilisierten Versagern der Kinokunst - man denke z.B. an Galaxina, der einfach nur billig, langweilig und inkompetent gemacht ist - ist Plan 9 einer der wenigen wirklich sehenswerten Filme. Aber warum?

Zunächst einmal möchte ich meine persönlich geteste Reihenfolge bei der Beschäftigung mit dem Phänomen Ed Wood empfehlen, denn sie hat diverse Vorteile:

ZUERST sehe man den von Tim Burton gedrehten Film ED WOOD mit Johnny Depp in der Titelrolle. Belohnt wird man mit einer wunderbar kurzweiligen Spielfilmbiographie, die um so mehr fasziniert, als man weiß, daß es Ed Wood so ähnlich wirklich gegeben hat. Das bereitet einen schönen Filmabend und steigert zugleich durch die Episoden am Drehort von Woods Filmen die ungläubige Vorfreude auf den bekanntesten der vier Filme Ed Woods: Plan 9 From Outer Space, der ja eigentlich Grabräuber aus dem Weltall heißen sollte. Man will unbedingt erfahren, ob der Film tatsächlich so schlecht ist, wie man vermutet. Tim Burtons ED WOOD-Film endet mit der Premiere von Plan 9.

DANN genieße man den Film selbst - auf vorliegender DVD in Englisch mit zuschaltbaren (leider ziemlich verfälschenden) deutschen Untertiteln. Man stellt fest: er ist noch viel schlechter, als man zu hoffen gewagt hatte, und man kann sich darauf verlassen, daß man einen weiteren sehr belustigenden Filmabend hat. Man wird sich angesichts einer komplett sinnfreien Story, der völlig talentlosen Darsteller und der Requisiten aus dem Zukunftsfundus von Rudis Resterampe der absurden Faszination des Filmes nicht entziehen können. Denn was man sieht, ist nicht nur offensichtlich schlechtes Kino, sondern vor allem das Gelingen einer großen kindlichen Vision: in Plan 9 kann man im Kinoformat die Fantasie eines Kindes bewundern, das selbstvergessen aus Pappe und Lego Raumschiffe und Tentakelmonster aus Gummiringen bastelt.

ZULETZT gönne man sich die Dokumentation zum Film, bei welchem Darsteller und Helfer Ed Woods dem Geheimnis seines Jahrzehnte später entstandenen Kultstatus auf den Grund zu kommen versuchen. Ich war begeistert angesichts der vielen Details, die mir im Nachhinein als in Tim Burtons Film authentisch bewußt wurden (dessen Werk sprüht vor historischen Details und Bildzitaten). Trotz gelegentlicher Längen - den Besuch der leeren Gerümpelbude, in der 50 Jahre früher Plan 9 gedreht worden war, hätte man sich sparen können - ist die Doku sehr sehenswert und spürbar mit Liebe zum Thema gemacht. Die Mitwirkenden sind sichtlich stolz darauf, Ed Wood gekannt haben zu dürfen. Und selbst der Dozent, der seine Liste von einigen Dutzend dramaturgischer Kardinalsfehler in Plan 9 herunterrattert, tut das mit der Begeisterung eines Liebhabers.

Plan 9 From Outer Space ist deswegen ein so sehenswerter schlechter Film, weil er uns teilhaben läßt an der kindlichen Freude des Erzählens. Es ist ganz tief unten nicht die Botschaft eines Films, die uns im Kino anrührt, nicht ein berühmtes Gesicht, nicht eine tolle Musik oder eine aufgemotzte Effekteschlacht - es ist die schlichte Freude der Teilnahme an einer Geschichte, am Erzähltbekommen. Ed Wood lädt uns mit seiner Naivität ein zurückzugehen in die Zeit, als wir eigentlich schon alt genug zum Lesen waren, aber es liebten, wenn Mami oder Opi uns abends etwas vorlasen. Oder als wir zum erstenmal draußen zelteten und spätnachts am Lagerfeuer einer eine Stegreifgeschichte erzählte, von fliegenden Untertassen und Untoten und dem gegen alle Kugeln gefeiten Monster, das PLÖTZLICH (dramatischer Schwenk mit der Taschenlampe) vor uns zu Staub zerfiel... Plan 9 hat außer dieser reinen Erzählfreude so überdeutlich nichts, aber auch wirklich gar nichts von dem vorzuweisen, was man als Kinogänger für selbstverständlich zu halten gelernt hat, daß man ihn - ganz wie eine Kindheitsfantasie - entweder liebt oder lächerlich findet. Man gibt ihm entweder fünf Sterne oder minus fünf Sterne. Ich gebe ihm fünf.

Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Kleine Anmerkungen zu "Plan 9 From Outer Space", 2. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Plan 9 from Outer Space (DVD)
Zuerst einmal eines; so ziemlich alles was hier über 'Plan 9.." geschrieben wurde ist wahr. Dieser Film ist fürchterlich laienhaft, mit einer haarstäubenden Geschichte, untalentierten Schauspielern, hirnrissigen bis zur Scherzensgrenze gehenden Dialogen, schauderlich 'speziellen" Spezialeffekten, billigen Kulissen und amateurhafter Kameraführung. Noch dazu kommen all die Legenden und Geschichtchen, die sich um die Entstehung dieses Werkes ranken ( allen voran natürlich die Tatsache, das Bela Lugosi, der einzige 'Star" des Films, bereits lange vor Beginn der Dreharbeiten verstorben war), die dafür sorgen, dass es wohl keinen Film auf der Welt gibt über den man sich leichter lustig machen kann.
Ja 'Plan 9 ..." ist schlecht. Grottenschlecht! Aber er ist nicht schlecht so wie 'Glitter" mit Mariah Carey schlecht ist oder 'Battlefield Earth" mit John Travolta oder hunderte andere Streifen, die in den letzten Jahren in Hollywood produziert wurden und dermaßen erbärmlich sind, das sie den Weg in die Kinos nie geschafft haben und nun in den Regalen der Videotheken dahinmodern.

'Plan 9..." kann einen vor allen wegen seiner vielen Mängel großartig unterhalten, und das auf erfrischend charmante Weise. Nicht umsonst sagt man über 'Plan 9 ..." es wäre eine 'großartige unbeabsichtigte Komödie" und ein 'Triumph des Willens über Talent"
Eines allerdings ist 'Plan 9..." sicher nicht; der 'schlechteste Film aller Zeiten". Dieses Prädikat wird immer sehr gerne im Zusammenhang mit 'Plan 9..." erwähnt und hat wahrscheinlich auch sehr zum Kultcharakter (und den Verkaufszahlen) dieses Films beigetragen, aber man sollte sich bitte nicht zu sehr darauf versteifen. Die 'Auszeichnung" zum 'schlechtesten Film aller Zeiten" bekam 'Plan 9 ..." einzig und allein (und sonst wirklich nirgends!!) in dem zugegebenermaßen ziemlich witzigen und erfolgreichen Buch 'The golden Turkey Awards" der Brüder Harry und Michael Medved aus dem Jahre 1980, in dem sich die beiden Kritiker auch ein wenig über die Filmindustrie lustig machen wollten. Immerhin werden in diesen Buch auch Kategorien wie 'Worst performance of an animal", 'Worst vegetable movie" oder auch 'Most unerotic concept in pornography" behandelt.

'Plan 9 ..." ist letztendlich ein absoluter Kultfilm und diese tolle DVD kann man fast schon als eine Hommage an dieses 'Meisterwerk" bezeichnen. Zuerst einmal sind Bild und Tonqualität (besonders im Vergleich zu meinen Ed Wood VHS) ausgezeichnet, doch die wahre Freude hat man am Bonusmaterial. Neben den Filmtrailern ist es vor allen die liebenswerte Dokumentation 'Flying Saucers over Hollywood", die das kleine Herzchen des Filmfreaks höher schlagen lässt. Hier erfährt man so ziemlich alles über die Entstehung von 'Plan 9..." und über seinen Schöpfer; dem unvergleichlichen Edward D. Wood junior, dem Mann, der der Nachwelt so wundersam befremdliche Filme wie 'Glen or Glenda", 'Bride of the Monster","Jailbait" oder 'Night of the Ghouls" hinterlassen hat.
'Plan 9 ..." ist allerdings sein chef d'ouevre, der Film, den man immer mit seinen Namen in Verbindung setzt . Und 'Plan 9 ..." ist nun mal Kult; die Mutter aller B-movies! Dieser Film ist sicherlich sauschlecht, aber er ist verdammt noch mal großartig!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Trashkult, 2. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Plan 9 from Outer Space (DVD)
Es gibt ja schon einige Rezensionen zu diesem Film, aber zu "Plan 9 From Outer Space" muss man als Filmfreak einfach seinen Senf dazugeben.

Ladies and Gentlemen, meine Damen und Herren, der anerkannt schlechteste Film aller Zeiten! Das muss man gleich mal einschränken, denn das ist er definitiv nicht. Wer sich beispielweise mal das Oeuvre eines Jess Franco ansieht, bekommt noch viel schlechtere (und ekligere) zu sehen. Trotzdem wird "Plan 9", dieser ernstgemeinte Science-Fiction Schinken, richtig gesehen für einen Lachkrampf nach dem anderen sorgen. Hier haben wir ein Drehbuch, dessen Budget bei drei Dollar gelegen haben muss. Das könnte ein Fünfjähriger auf'm Pott schreiben, ebenso wie die grauenhaften Dialoge oder die haarsträubende Ein- und Ausleitung. Da wird schon ein toller Stuss gelabert. Pröbchen? Logo: "Der Inspektor ist ermordet worden und dafür ist jemand verantwortlich." Ach nee. Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, dass man sich diesen Schwachsinn ansehen MUSS, dem sei noch ein Hinweis auf die "Tricks" gestattet. Dass die Ufos an (Bind)Fäden befestigte Modelle (sollen der Überlieferung nach Radkappen eines Chryslers sein) sind, sieht man auch noch nach dem zwanzigsten Bier, vor allem, wenn sie vor einem dunklen Hintergrund, der das Weltall darstellen soll, vorbei "fliegen" und man ihre Schatten sieht. Da wird es innerhalb einer Szene mehrmals Tag und Nacht. Ein Schauspieler, der diese Bezeichnung nicht verdient, steht an einem Ort am Tag und sieht einen anderen an, der offensichtlich in der Nacht steht und so weiter.

Bela Lugosi, der alte Dracula-Darsteller, verstarb nach zwei Drehtagen und wurde duch ein Double ersetzt, das keinerlei Ähnlichkeit mit Lugosi hatte und das führte dazu, dass sich das Double permanent den Arm vor die Gurke halten musste (auch bei den Szenen, bei denen man ihn von HINTEN sieht) und dass in einer Szene Lugosi im Hellen und das Double im Dunkeln zu sehen sind. Gleich am Anfang sehen wir zwei Totengräber (kräftig gebaut), die schreien wie am Spieß, als sie die von der Natur liebvoll bestückte Vampira (Marke Wespentaille) sehen, nur weil sie etwas verrenkt im Gelände rumsteht und sonst eigentlich gar nichts macht.

Abgesehen davon, dass der Film komplett unterbelichtet ist, man bei manchen Szenen die Studiobeleuchtung erkennen kann und die Bauten jeder Beschreibung spotten (eine Stellwand und ein Duschvorhang ergeben ein Flugzeugcockpit), gibt es noch zwei Szenen, die unbedingt zu erwähnen sind. Die erste ist auf einem Friedhof, wo sich ein großer Teil des Films abspielt und auf dem anscheinend ausschließlich Liliputaner (oder die Leute hochkant) beerdigt sind. Ein Ufo fliegt vorbei und die Anwesenden fallen dermaßen beknackt um, dass das allein reicht, um einen Heiterkeitsausbruch zu provozieren. Wenn man sich hier denn rechten Bildrand ansieht, wo ein Knallcharge ein Grabkreuz aus Holz verbiegt, was so sicher nicht geplant war, wissen wir doch, dass so ein Film nur von einem der damaligen Stümpern Hollywoods gemacht werden konnte, nämlich Edward D. Wood (der andere ist Bert I. Gordon. Wer Fan schlechter Filme ist, für den sind die Filme, die die beiden verbrochen haben, absolute Pflicht). Die andere Szene ist, als eine schwarze Limousine irgendwo losfährt, zwischendrin ihre Farbe zu Weiß wechselt und zum Schluss wieder in der dunklen Farbe, aber mit einer anderen Automarke ankommt.

Eins muss man dann trotzdem noch erwähnen: Edward D. Wood war nicht blöd, er war ein Enthusiast, dem allerdings Talent und Kohle fehlte, deswegen kann man ihm im Gegensatz zu Jess Franco gar nicht böse sein.

Es gäbe noch einiges zu berichten, aber das sollte reichen, denn eines ist sicher: Diesen Film muss man gesehen haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
 
 
Die neuesten Kundenrezensionen











Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen



Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Ihr Kommentar