Nach einem Jahr gibt es endlich wieder was neues von meinen Lieblingsdoomern, und was soll ich sagen? So depressiv, so melancholisch, so fesselnd waren die Finnen um Mikko Kotamäki noch nie. Dieser Herr beweist wieder mal, welch Growl-Kraft doch in seiner Stimme liegt, wie beeindruckend dies doch rüberkommt, wie sehr man sich darin versinkt und dennoch immer wieder von Clean-Parts versüsst wird. Diese Abwechslung an gesanglichem, aber auch an kraftstrotzenden Riffs und melodiös-elegischen Melodien bringen die depressive Stimmung perfekt zu Tage. Diese Platte wird sich perfekt in den nächsten Monaten machen, wenns grau und immer grauer und trister draußen wird.
Dieses erste Stück, das aus 3 Teilen besteht und eine Spielzeit von knapp 35 Minuten hat, würde allein schon als EP reichen. Aber was wären StS, wenn sie - wie nicht zuletzt Moonsorrow mit ihrer EP "Tulimyrsky" - überraschen würden und perfekte Boni mit raufpacken würden?
Die Stücke 2-5 befanden sich auf ihrer mitterweile sehr rar gewordenen Demo "Out Of This Gloomy Light" und kommen hier als perfekte Ergänzung zum Titelstück daher. Es verbleiben also noch weitere 25 Minuten, um in Gedanken zu bleiben und diese Melancholie auf sich wirken zu lassen.
Ein Must-Have für jeden Doom-Fan, diese EP reiht sich bei mir an der Spitze neben Moonsorrows "Tulimyrsky" und Mar de Grises' "Draining The Waterheart" als Platte des Jahres ein.