oder
Loggen Sie sich ein, um 1-Click® einzuschalten.
Alle Angebote
Möchten Sie verkaufen? Hier verkaufen
oder
gegen einen Amazon.de Gutschein über EUR 5,75 eintauschen?
Plagiat: Eine unoriginelle Literaturgeschichte
 
Größeres Bild
 
Den Verlag informieren!
Ich möchte dieses Buch auf dem Kindle lesen.

Sie haben keinen Kindle? Hier kaufen oder eine gratis Kindle Lese-App herunterladen.

Plagiat: Eine unoriginelle Literaturgeschichte [Gebundene Ausgabe]

Philipp Theisohn
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
Preis: EUR 26,90 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o o
Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 9 Tagen.
Verkauf und Versand durch Amazon.de. Geschenkverpackung verfügbar.
Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Plagiat: Eine unoriginelle Literaturgeschichte gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 5,75 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.

Jetzt für Amazon Student anmelden und um 20% erhöhten Eintauschwert sichern.

Hinweise und Aktionen

  • Tipp für Studenten
    Ein Jahr Prime kostenlos und einen 20% erhöhten Eintauschwert auf Trade-In erhalten alle Studenten die bei Amazon Student angemeldet sind.

Wird oft zusammen gekauft

Plagiat: Eine unoriginelle Literaturgeschichte + Fälschungen: Zu Autorschaft und Beweis in Wissenschaften und Künsten (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) + Texte zur Theorie der Autorschaft
Preis für alle drei: EUR 50,70

Einige dieser Artikel sind schneller versandfertig als andere. Details anzeigen

Die ausgewählten Artikel zusammen kaufen
  • Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 9 Tagen.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung. Details

  • Fälschungen: Zu Autorschaft und Beweis in Wissenschaften und Künsten (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) EUR 15,00

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details

  • Texte zur Theorie der Autorschaft EUR 8,80

    Auf Lager.
    Verkauf und Versand durch Amazon.de.
    Kostenlose Lieferung bei einem Bestellwert ab EUR 20. Details


Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch


Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 591 Seiten
  • Verlag: Kröner; Auflage: 1., Aufl. (15. Mai 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3520351013
  • ISBN-13: 978-3520351012
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11,8 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 178.934 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Mehr über den Autor

Philipp Theisohn
Entdecken Sie Bücher, lesen Sie über Autoren und mehr

Besuchen Sie die Seite von Philipp Theisohn auf Amazon

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein schreiberisches Naturtalent, das keine Spezialkurse in wissenschaftlicher Prosa nötig hat, ist Philipp Theisohn. In seinem Buch ›Plagiat‹ stellt er sich als glänzender Autor vor, und das über fünfhundert Seiten hinweg, ohne jeden säuerlichen Geruch nach Oberlehrerei. Theisohn zeichnet noch eine weitere Eigenschaft aus, die im Heilsplan eines Germanisten eigentlich nicht vorgesehen ist: Humor. Für ihn ›ist das Plagiat ein Beweis dafür, dass in der Literatur Leben ist.‹" --Zeit Online, Kultur, 8.10.2009, Nr. 42, Julian Schuett

"... eine höchst originelle Literaturgeschichte ... Philipp Theisohn verfügt über seinen Stoff mit der Souveränität eines Alten Hasen ... Es gibt nicht viele Germanisten seiner Generation, die vergleichbar flüssige und elegante Wissenschaftsprosa zustande bringen." --Deutschlandfunk Büchermarkt, 22.7.2009, Martin Ebel

"Vom alten Griechenland, wo Dichterwettbewerbe den Sinn für Originalität weckten, bis zu jüngsten, heiklen Fällen wie Frank Schätzings ›Der Schwarm‹ verfolgt er das Fanal des literarischen Abkupferei-Verdachts ... stets amüsant. ... Sogar für die wichtige, aktuelle Debatte um Google Books sind hier die Argumente souverän gebündelt." --Kultur Spiegel, Heft 8/2009, Johannes Saltzwedel

"Theisohns Studie ist trotz des Umfangs kurzweilig und vergnüglich, ihre Schauplätze sind treffsicher ausgewählt und pointenreich kommentiert. Sein Buch eröffnet Einsichten in die althergebrachte Praxis des Ab-, Um- und Weiterschreibens und skizziert die wechselnden sozialen und geschichtlichen Konstellationen, unter welchen solches Tun mal Plagiat heißt und manchmal auch nicht." --FAZ, 10.2.2010, Alexander Honold

Kurzbeschreibung

Literarische Plagiate handeln vom Verhältnis zweier Texte und ihrer Besitzer. Scharfzüngig zeichnet Philipp Theisohn den Weg der Literatur als ökonomisches, juristisches und ästhetisches Streitobjekt nach und erzählt dabei eine neue Literaturgeschichte, die dem Wesen der Literatur ungewöhnlich nah kommtDie Geschichte des literarischen Plagiats ist eine Geschichte von Entführungsfällen. Die Texte, die hier verwandelt werden, gehören eigentlich an einen anderen Ort, im besten Fall wohl in eine seriöse Literaturgeschichte. Aus verschiedenen Gründen sind sie aber in dieses Buch gelangt, und hier sitzen sie nun beisammen und erzählen einander ihren Leidensweg, führen Anklage gegen ihre Entführer, rätseln über die Motive des ihnen widerfahrenen Verbrechens oder beraten gemeinsam über Fluchtpläne. Gesprochen wird über Wirtschaftszwänge, juristische Präzedenzfälle und mediale Revolutionen; über geborgte Wahrheiten, unbezahlte Rechnungen und ausgemachte Gaunereien; über Herren und Sklaven, Väter und Söhne, Geist und Geister; über das Nachmachen, das Erinnern und das Vergessen; über den Körper, die Seele und das, was das Plagiat davon übrig lässt.Der unoriginelle Literaturhistoriker hat diese Gespräche belauscht, mitstenografiert und ein wenig Ordnung in seine Aufschriebe gebracht. Herausgekommen ist das fesselnde Protokoll einer zweieinhalb Jahrtausende andauernden Auseinandersetzung über die Persönlichkeit von Texten und ihre Verächter eine Geschichte, die jeder kennen sollte, der Literatur noch zu besitzen glaubt oder bereits von der Literatur besessen wird.

Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?


Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden

 (Was ist das?)
Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
 

 

Eine digitale Version dieses Buchs im Kindle-Shop verkaufen

Wenn Sie ein Verleger oder Autor sind und die digitalen Rechte an einem Buch haben, können Sie die digitale Version des Buchs in unserem Kindle-Shop verkaufen. Weitere Informationen

Kundenrezensionen

5 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Sterne
0
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von ½ TOP 50 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
... da galt die menschliche Verfasserschaft als Leihgabe Gottes. Noch in den Überlieferungsketten des Mittelalters war die Zuordnung von Literatur zu einer Person zweitrangig. Es gab nur einen Eigner der Worte und des Wissens: Gott. In Schreibstuben wurden Texte "kompiliert, redigiert und zensiert". Derjenige, um dessen Worte es sich handelte, wusste, dass er keine Kontrolle über die weitere Verbreitung hatte. Texte wurden geändert, verlängert, verkürzt. Dies sollte sich erst mit der Mechanisierung der Vervielfältigung ändern. Erst mit dem Buchdruck gewann der Gedanke der Textstabilität an Bedeutung. (vgl. S. 136 - 140)

Wie aber konnte es dazu kommen, dass der "Textraub" mit einem Mal als Plagiat galt?

Es begann harmlos, so schreibt Philipp Theisohn auf Seite 133. Im Jahre 1449 hat ein gewisser Lorenzo Valla sechs Bücher der Elegantiae lingua Latinae veröffentlicht. Bücher, denen ein einmaliges Konzept zugrunde lag. Da die Inhalte aus seinen Vorlesungen bekannt waren (Valla war ein römischer Rhetorikphilosoph respektive Philosophierhetoriker) war es durchaus denkbar, dass andere seine Gedanken übernahmen und vorab unter eigenem Namen vortrugen. Und in der Tat, es schien, als ob ein derartiges Büchlein ihm bereits als Freundschaftsgeschenk überreicht worden ist. Valla meint den Verrat zu erkennen und äußert sich dementsprechend: "... und kann rechtmäßig den Vorwurf der plagiaria auf dich münzen." (vgl. S. 133 ff; das Zitat stammt aus Laurentius Vallas Elegantiae lingua Latinae, Basel 1540)

Von hier aus ist es nur ein kleiner Schritt zum französischen Begriff plagiat, welches gemäß dem Dictionnaire historique de la langue francaise im Jahre 1697 entstanden ist. (vgl. S. 135)

Der Streit um das Recht am Text begann. Der historische Wandel im Kulturverständnis.

Im vorliegenden Buch wird ausgehend von der Bibel, dem Talmud und den alten Griechen die Literaturgeschichte nach dem Plagiats-Verständnis durchleuchtet. Selbstverständlich findet der neugierige Leser jede Menge praktischer Beispiele. Es geht quer durch die Jahrhunderte bis in die heutige Zeit, bis hin zum Copy-Paste des Computerzeitalters.

Eines muss jedoch gesagt werden ...

Der Schreibstil dieses Buches erinnert mitunter an eine Doktorarbeit. Eine Doktorarbeit mit zahlreichen Fußnoten und langen Anmerkungen. Es ist schade, dass man manche Absätze mehrfach lesen muss, bis man den Sinn einigermaßen verdaut hat. Trocken und zäh. Die Wortwahl nicht immer einfach verdaulich. Womöglich ist dieses Buch gar nicht für die breite Masse gedacht? Womöglich sollen sich nur Studenten der Literatur damit beschäftigen? Letzteres wäre freilich bedauerlich, denn das Thema ist spannend und könnte, würde man es anders verpacken, sicher ein Bestseller werden. Um dies zu erreichen, wäre auch ein größeres, besser lesbares Schriftbild hilfreich.

Mein Fazit:

Ein interessantes Thema, welches sehr sachlich und trocken präsentiert wird. Zahlreiche Fußnoten und Anmerkungen ergänzen die vielfältigen Informationen. Perfekt für Germanistikstudenten. Persönlich hätte ich einen lebendigeren, weniger theoretischen Schreibstil vorgezogen.

=======================================================
Ein Kommentator wollte am 27. Nov. letzten Jahres wissen, zu welchem Schluss bzw. zu welcher vergleichenden Bewertung die Autoren kommen. Mein Antwort (nach dem Hinweis, dass es sich um NUR einen Autor, nämlich Philipp Theisohn handelt) war ein Textbeispiel. Ein Zitat von der letzten Textseite (allerdings nicht der Schlusssatz) (538):

"Jede Zeit konnte es mit ihren eigenen juristischen, ökonomischen, theologischen oder psychologischen Schimären beladen, und gerade die Schlemihl'schen Versuche (33) der digitalen Industrie, das von ihr in Beschlag genommene geistige Eigentum im Augenschein seiner offensichtlichen Substanzlosigkeit unter massiven Einsatz von Geld und Skrupellosigkeit zu retten, sprechen eher dafür, dass auch neue, digitale Plagiatsnarrative nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen werden."

Theisohns Buch ist eine Beschreibung vergangener und gegenwärtiger Verhältnisse. Eine Beschreibung anhand von zahlreichen praktischen Beispielen aus der schreibenden Zunft, wobei es nicht nur um 'Plagiate' geht, sondern auch um die Veränderung des Wesens der 'Schreiberei'. Dies wird im letzten Gegenwartsbezogenen Kapitel zum Beispiel deutlich anhand der beschriebenen Webpräsenzen.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Kundenrezensionen suchen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen

Kunden diskutieren

Das Forum zu diesem Produkt
Diskussion Antworten Jüngster Beitrag
Noch keine Diskussionen

Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen
Neue Diskussion starten
Thema:
Erster Beitrag:
Eingabe des Log-ins
 


Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
Alle Amazon-Diskussionen durchsuchen
   
Ähnliche Foren


Lieblingslisten


Ähnliche Artikel finden


Anhand des Sachgebietes nach ähnlichen Produkten suchen:


Ihr Kommentar


Datenschutzerklärung von Amazon.de Versandbedingungen von Amazon.de Umtausch- & Rücknahme bei Amazon.de