ARRAY(0x9fa03858)
 

Placido Domingo

 

Top-Alben von Placido Domingo (Alle Alben anzeigen)


Alle 268 Alben von Placido Domingo anzeigen

MP3-Download-Bestseller von Placido Domingo

 
Alle MP3-Songs
1 - 10 von 393 MP3-Songs
Sortieren nach
Song Album Länge Preis
Anhören1. Valencia100 Best Placido Domingo 2:49EUR 1,29  Kaufen 
Anhören2. Verdi: La Traviata: Libiamo ne' lieti caliciPlacido Domingo 5:22EUR 0,83  Kaufen 
Anhören3. Granada (Voice)Bajo El Cielo Español 4:05EUR 1,29  Kaufen 
Anhören4. Quando Le Sere Al Placido (Luisa Miller)Placido Domingo Performs Verdi 5:08EUR 0,99  Kaufen 
Anhören5. Man of La Mancha: The Impossible Dream (Vocal)Plácido Domingo Super Hits 2:22EUR 1,29  Kaufen 
Anhören6. Tosca: "E lucevan le stelle"Placido Domingo - Arias & Scenes 3:11EUR 0,83  Kaufen 
Anhören7. GranadaAn Evening With Placido Domingo - Live At Wembley (1987) 3:53EUR 0,89  Kaufen 
Anhören8. Merce. Diletti AmiciA Night At The Opera 4:16EUR 0,89  Kaufen 
Anhören9. La Boheme -Che Gelida ManninaClassic Tenor Arias 4:23EUR 0,99  Kaufen 
Anhören10. La verbena de la paloma: Habanera concertanteEsprit Ibérique 4:36EUR 0,89  Kaufen 
1 - 10 von 393 MP3-Songs
« Zurück| Seite: 12345...|Weiter »
Verkauf durch Amazon Media EU S.à r.l. Mit Ihrer Bestellung erkennen Sie unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen an.



Videos


Bilder von Placido Domingo
Bereitgestellt von den Künstlern oder deren Vertretern.


Biografie

Plácido Domingo ist ein vielseitiger Künstler von Weltruhm. Er fand nicht nur als einer der besten und einflussreichsten »Sänger-Schauspieler« der Operngeschichte Anerkennung, sondern ist auch ein angesehener Dirigent. Außerdem ist er in seiner Funktion als Intendant der Los Angeles Opera (gewöhnlich zu »LA Opera« abgekürzt) eine feste Größe im Opernmanagement. Im Januar 2013 wurde er 72 Jahre alt, aber sein Können und seine Energie sind ungebrochen.

Bis zum Ende des Jahres 2012 hatte Domingo 3.632 Auftritte in 140 Rollen verbucht – ein Repertoire, dessen Umfang von keinem anderen berühmten ... Lesen Sie mehr

Plácido Domingo ist ein vielseitiger Künstler von Weltruhm. Er fand nicht nur als einer der besten und einflussreichsten »Sänger-Schauspieler« der Operngeschichte Anerkennung, sondern ist auch ein angesehener Dirigent. Außerdem ist er in seiner Funktion als Intendant der Los Angeles Opera (gewöhnlich zu »LA Opera« abgekürzt) eine feste Größe im Opernmanagement. Im Januar 2013 wurde er 72 Jahre alt, aber sein Können und seine Energie sind ungebrochen.

Bis zum Ende des Jahres 2012 hatte Domingo 3.632 Auftritte in 140 Rollen verbucht – ein Repertoire, dessen Umfang von keinem anderen berühmten Opernsänger der Geschichte erreicht wird. Die meisten Rollen sind für Tenor, aber in jüngster Zeit hat er die Bariton-Hauptrollen von Verdis Simon Boccanegra, Rigoletto und I due Foscari in sein Repertoire aufgenommen, außerdem Athanaël in Thaïs von Massenet. Vier weitere Bariton-Rollen – Germont in La traviata, die Titelrolle in Nabucco, Giacomo in Giovanna d’Arco und Graf di Luna in Il trovatore – sollen dieses Jahr hinzukommen. Zu Domingos über hundert Gesamtaufnahmen von Opern, Kompilationen von Arien und Duetten sowie Crossover-Platten gehören die bei der Deutschen Grammophon erschienene Anthologie sämtlicher Tenor-Arien von Verdi und die von EMI veröffentlichten Alben von Wagner-Rollen, die Domingo nicht auf der Bühne gesungen hat: Siegfried sowohl in der gleichnamigen Oper als auch in der Götterdämmerung und Tristan in einer Gesamtaufnahme von Tristan und Isolde. Seine umfangreiche Arbeit im Tonstudio hat ihm elf Grammy Awards und zwei Latin Grammy Awards eingebracht, und er gewann Emmy Awards für den Fernsehfilm Hommage à Sevilla und für die »Gold and Silver Gala« der Metropolitan Opera. Die Latin Recording Academy wählte ihn 2012 zur »Person of the Year«. Domingo hat mehr als fünfzig Musikvideos aufgenommen und dazu vier Opernverfilmungen: Carmen, La traviata, Otello und Tosca; die Verfilmung des Rigoletto aus Mantua wird bald erscheinen. Er dirigierte viele Opernaufführungen an der Metropolitan Opera, Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Los Angeles Opera und mit vielen anderen Ensembles und außerdem Symphoniekonzerte mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem National Symphony Orchestra (Washington), dem London Symphony Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre symphonique de Montréal und vielen anderen mehr. 1990 formierten sich Domingo, José Carreras und der mittlerweile verstorbene Luciano Pavarotti spontan zu den Drei Tenören, die in unregelmäßigen Abständen mit ungeheurem Erfolg in der ganzen Welt konzertierten und viele Menschen neu für die Oper begeisterten.

Der 1941 in Madrid geborene Plácido Domingo, dessen Eltern beide Zarzuela-Sänger waren, kam mit acht Jahren nach Mexiko. Er besuchte das Konservatorium von Mexiko-Stadt, wo er anfangs Klavier und Dirigieren studierte. Als man aber sein Gesangstalent bemerkte, begann er auch in diesem Fach Unterricht zu nehmen. Mit achtzehn Jahren debütierte er in einer kleinen Rolle (Borsa in Rigoletto) an der Mexikanischen Nationaloper, und seinen ersten Auftritt in einer Hauptrolle (Alfredo in La traviata) hatte er in der Stadt Monterrey, als er gerade zwanzig war. Nachdem er drei Spielzeiten an der Israelischen Nationaloper in Tel Aviv gesungen hatte und dort in zwölf verschiedenen Rollen insgesamt 280 Mal aufgetreten war, setzte er 1965 zu seiner großen internationalen Karriere an, und seither ist er an allen führenden Opernhäusern der Welt aufgetreten.

1993 begründete Domingo »Operalia«, einen internationalen Gesangswettbewerb, der sich für die Karrieren vieler Sänger, die inzwischen selbst Größen auf den Bühnen der Welt geworden sind, als Sprungbrett erwiesen hat. Jedes Jahr findet Operalia in einer anderen Stadt statt, und 2013 wird der Wettbewerb in Verona abgehalten, gleichzeitig mit der Hundertjahrfeier der jährlichen Sommersaison von Freiluft-Opernaufführungen in der Arena di Verona. Domingo war auch die treibende Kraft hinter dem Domingo-Cafritz Young Artist Program der National Opera in Washington und dem Domingo-Thornton Young Artist Program der Los Angeles Opera, die beide zum Ziel haben, die Karrieren der zukünftigen Bannerträger der Oper zu fördern. Domingo ist auch Artistic Advisor (künstlerischer Berater) des Youth Orchestra of the Americas, eines Jugendorchesters, das Musiker aus Nord-, Mittel- und Südamerika vereint.

In seinem Geburtsland Spanien wurden Plácido Domingo das Großkreuz des Ordens Isabellas der Katholischen, die Medaille des Ordens der Künste und Wissenschaften Spaniens und der Prinz-von-Asturien-Preis für Kunst verliehen. In Mexiko, wo er aufwuchs, erhielt er den Orden vom Aztekischen Adler. Verliehen wurden ihm ferner die Freiheitsmedaille des Präsidenten der Vereinigten Staaten und die Titel eines Kommandanten der französischen Ehrenlegion, eines Ritters ehrenhalber des British Empire und sowohl eines Großoffiziers als auch eines Ritters vom Großkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik. Für sein lebenslanges Engagement und seinen Beitrag zur Musik und den Künsten ernannten ihn die University of Oxford und die New York University zum Ehrendoktor. 2009 überreichte ihm König Carl Gustaf von Schweden den ersten, damals neu gestifteten Birgit-Nilsson-Preis, der mit einer Million Dollar der am höchsten dotierte Preis der klassischen Musikszene ist, für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Oper. Als er den Preis entgegennahm, sagte Domingo, dieser werde seinem jährlichen Operalia-Wettbewerb von großem Nutzen sein. Domingo hat Millionen von Dollars mit Benefizkonzerten eingespielt – zum Wohle der Opfer des verheerenden Erdbebens 1985 in Mexiko, der vom Hurricane Pauline verursachten Überschwemmungen in den mexikanischen Provinzen Guerrero und Yucatán und in El Salvador sowie der Opfer vom Hurricane Katrina in New Orleans, wo 2009 die Bühne des Mahalia Jackson Theatre for the Performing Arts nach ihm benannt wurde. 2006 dirigierte er aus Anlass des ersten Todestags von Papst Johannes Paul II in Warschau Verdis Requiem.

Auch wenn seine Laufbahn als professioneller Opernsänger schon in das sechste Jahrzehnt geht, zeigt Domingo keine Ermüdungserscheinungen. 2013 wird er, teils als Sänger, teils als Dirigent, unter anderem in New York, Los Angeles, Valencia, Monte Carlo, Madrid, Berlin, Verona, St. Petersburg, London, Oslo, Panama-Stadt, Oaxaca (Mexiko), Wien, Amsterdam und Salzburg auftreten. Sein Amt als Intendant der Washington National Opera legte er am Ende der Saison 2010/2011 nach fünfzehn Jahren nieder, aber er bleibt weiterhin Intendant der Los Angeles Opera.

Newsweek und andere internationale Medien haben Plácido Domingo treffend als »König der Oper« beschrieben, als »wahren Alleskönner in der Musik« und als »größten Opernkünstler der Moderne«.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Plácido Domingo ist ein vielseitiger Künstler von Weltruhm. Er fand nicht nur als einer der besten und einflussreichsten »Sänger-Schauspieler« der Operngeschichte Anerkennung, sondern ist auch ein angesehener Dirigent. Außerdem ist er in seiner Funktion als Intendant der Los Angeles Opera (gewöhnlich zu »LA Opera« abgekürzt) eine feste Größe im Opernmanagement. Im Januar 2013 wurde er 72 Jahre alt, aber sein Können und seine Energie sind ungebrochen.

Bis zum Ende des Jahres 2012 hatte Domingo 3.632 Auftritte in 140 Rollen verbucht – ein Repertoire, dessen Umfang von keinem anderen berühmten Opernsänger der Geschichte erreicht wird. Die meisten Rollen sind für Tenor, aber in jüngster Zeit hat er die Bariton-Hauptrollen von Verdis Simon Boccanegra, Rigoletto und I due Foscari in sein Repertoire aufgenommen, außerdem Athanaël in Thaïs von Massenet. Vier weitere Bariton-Rollen – Germont in La traviata, die Titelrolle in Nabucco, Giacomo in Giovanna d’Arco und Graf di Luna in Il trovatore – sollen dieses Jahr hinzukommen. Zu Domingos über hundert Gesamtaufnahmen von Opern, Kompilationen von Arien und Duetten sowie Crossover-Platten gehören die bei der Deutschen Grammophon erschienene Anthologie sämtlicher Tenor-Arien von Verdi und die von EMI veröffentlichten Alben von Wagner-Rollen, die Domingo nicht auf der Bühne gesungen hat: Siegfried sowohl in der gleichnamigen Oper als auch in der Götterdämmerung und Tristan in einer Gesamtaufnahme von Tristan und Isolde. Seine umfangreiche Arbeit im Tonstudio hat ihm elf Grammy Awards und zwei Latin Grammy Awards eingebracht, und er gewann Emmy Awards für den Fernsehfilm Hommage à Sevilla und für die »Gold and Silver Gala« der Metropolitan Opera. Die Latin Recording Academy wählte ihn 2012 zur »Person of the Year«. Domingo hat mehr als fünfzig Musikvideos aufgenommen und dazu vier Opernverfilmungen: Carmen, La traviata, Otello und Tosca; die Verfilmung des Rigoletto aus Mantua wird bald erscheinen. Er dirigierte viele Opernaufführungen an der Metropolitan Opera, Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Los Angeles Opera und mit vielen anderen Ensembles und außerdem Symphoniekonzerte mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem National Symphony Orchestra (Washington), dem London Symphony Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre symphonique de Montréal und vielen anderen mehr. 1990 formierten sich Domingo, José Carreras und der mittlerweile verstorbene Luciano Pavarotti spontan zu den Drei Tenören, die in unregelmäßigen Abständen mit ungeheurem Erfolg in der ganzen Welt konzertierten und viele Menschen neu für die Oper begeisterten.

Der 1941 in Madrid geborene Plácido Domingo, dessen Eltern beide Zarzuela-Sänger waren, kam mit acht Jahren nach Mexiko. Er besuchte das Konservatorium von Mexiko-Stadt, wo er anfangs Klavier und Dirigieren studierte. Als man aber sein Gesangstalent bemerkte, begann er auch in diesem Fach Unterricht zu nehmen. Mit achtzehn Jahren debütierte er in einer kleinen Rolle (Borsa in Rigoletto) an der Mexikanischen Nationaloper, und seinen ersten Auftritt in einer Hauptrolle (Alfredo in La traviata) hatte er in der Stadt Monterrey, als er gerade zwanzig war. Nachdem er drei Spielzeiten an der Israelischen Nationaloper in Tel Aviv gesungen hatte und dort in zwölf verschiedenen Rollen insgesamt 280 Mal aufgetreten war, setzte er 1965 zu seiner großen internationalen Karriere an, und seither ist er an allen führenden Opernhäusern der Welt aufgetreten.

1993 begründete Domingo »Operalia«, einen internationalen Gesangswettbewerb, der sich für die Karrieren vieler Sänger, die inzwischen selbst Größen auf den Bühnen der Welt geworden sind, als Sprungbrett erwiesen hat. Jedes Jahr findet Operalia in einer anderen Stadt statt, und 2013 wird der Wettbewerb in Verona abgehalten, gleichzeitig mit der Hundertjahrfeier der jährlichen Sommersaison von Freiluft-Opernaufführungen in der Arena di Verona. Domingo war auch die treibende Kraft hinter dem Domingo-Cafritz Young Artist Program der National Opera in Washington und dem Domingo-Thornton Young Artist Program der Los Angeles Opera, die beide zum Ziel haben, die Karrieren der zukünftigen Bannerträger der Oper zu fördern. Domingo ist auch Artistic Advisor (künstlerischer Berater) des Youth Orchestra of the Americas, eines Jugendorchesters, das Musiker aus Nord-, Mittel- und Südamerika vereint.

In seinem Geburtsland Spanien wurden Plácido Domingo das Großkreuz des Ordens Isabellas der Katholischen, die Medaille des Ordens der Künste und Wissenschaften Spaniens und der Prinz-von-Asturien-Preis für Kunst verliehen. In Mexiko, wo er aufwuchs, erhielt er den Orden vom Aztekischen Adler. Verliehen wurden ihm ferner die Freiheitsmedaille des Präsidenten der Vereinigten Staaten und die Titel eines Kommandanten der französischen Ehrenlegion, eines Ritters ehrenhalber des British Empire und sowohl eines Großoffiziers als auch eines Ritters vom Großkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik. Für sein lebenslanges Engagement und seinen Beitrag zur Musik und den Künsten ernannten ihn die University of Oxford und die New York University zum Ehrendoktor. 2009 überreichte ihm König Carl Gustaf von Schweden den ersten, damals neu gestifteten Birgit-Nilsson-Preis, der mit einer Million Dollar der am höchsten dotierte Preis der klassischen Musikszene ist, für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Oper. Als er den Preis entgegennahm, sagte Domingo, dieser werde seinem jährlichen Operalia-Wettbewerb von großem Nutzen sein. Domingo hat Millionen von Dollars mit Benefizkonzerten eingespielt – zum Wohle der Opfer des verheerenden Erdbebens 1985 in Mexiko, der vom Hurricane Pauline verursachten Überschwemmungen in den mexikanischen Provinzen Guerrero und Yucatán und in El Salvador sowie der Opfer vom Hurricane Katrina in New Orleans, wo 2009 die Bühne des Mahalia Jackson Theatre for the Performing Arts nach ihm benannt wurde. 2006 dirigierte er aus Anlass des ersten Todestags von Papst Johannes Paul II in Warschau Verdis Requiem.

Auch wenn seine Laufbahn als professioneller Opernsänger schon in das sechste Jahrzehnt geht, zeigt Domingo keine Ermüdungserscheinungen. 2013 wird er, teils als Sänger, teils als Dirigent, unter anderem in New York, Los Angeles, Valencia, Monte Carlo, Madrid, Berlin, Verona, St. Petersburg, London, Oslo, Panama-Stadt, Oaxaca (Mexiko), Wien, Amsterdam und Salzburg auftreten. Sein Amt als Intendant der Washington National Opera legte er am Ende der Saison 2010/2011 nach fünfzehn Jahren nieder, aber er bleibt weiterhin Intendant der Los Angeles Opera.

Newsweek und andere internationale Medien haben Plácido Domingo treffend als »König der Oper« beschrieben, als »wahren Alleskönner in der Musik« und als »größten Opernkünstler der Moderne«.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Plácido Domingo ist ein vielseitiger Künstler von Weltruhm. Er fand nicht nur als einer der besten und einflussreichsten »Sänger-Schauspieler« der Operngeschichte Anerkennung, sondern ist auch ein angesehener Dirigent. Außerdem ist er in seiner Funktion als Intendant der Los Angeles Opera (gewöhnlich zu »LA Opera« abgekürzt) eine feste Größe im Opernmanagement. Im Januar 2013 wurde er 72 Jahre alt, aber sein Können und seine Energie sind ungebrochen.

Bis zum Ende des Jahres 2012 hatte Domingo 3.632 Auftritte in 140 Rollen verbucht – ein Repertoire, dessen Umfang von keinem anderen berühmten Opernsänger der Geschichte erreicht wird. Die meisten Rollen sind für Tenor, aber in jüngster Zeit hat er die Bariton-Hauptrollen von Verdis Simon Boccanegra, Rigoletto und I due Foscari in sein Repertoire aufgenommen, außerdem Athanaël in Thaïs von Massenet. Vier weitere Bariton-Rollen – Germont in La traviata, die Titelrolle in Nabucco, Giacomo in Giovanna d’Arco und Graf di Luna in Il trovatore – sollen dieses Jahr hinzukommen. Zu Domingos über hundert Gesamtaufnahmen von Opern, Kompilationen von Arien und Duetten sowie Crossover-Platten gehören die bei der Deutschen Grammophon erschienene Anthologie sämtlicher Tenor-Arien von Verdi und die von EMI veröffentlichten Alben von Wagner-Rollen, die Domingo nicht auf der Bühne gesungen hat: Siegfried sowohl in der gleichnamigen Oper als auch in der Götterdämmerung und Tristan in einer Gesamtaufnahme von Tristan und Isolde. Seine umfangreiche Arbeit im Tonstudio hat ihm elf Grammy Awards und zwei Latin Grammy Awards eingebracht, und er gewann Emmy Awards für den Fernsehfilm Hommage à Sevilla und für die »Gold and Silver Gala« der Metropolitan Opera. Die Latin Recording Academy wählte ihn 2012 zur »Person of the Year«. Domingo hat mehr als fünfzig Musikvideos aufgenommen und dazu vier Opernverfilmungen: Carmen, La traviata, Otello und Tosca; die Verfilmung des Rigoletto aus Mantua wird bald erscheinen. Er dirigierte viele Opernaufführungen an der Metropolitan Opera, Covent Garden, der Wiener Staatsoper, der Los Angeles Opera und mit vielen anderen Ensembles und außerdem Symphoniekonzerte mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem National Symphony Orchestra (Washington), dem London Symphony Orchestra, den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre symphonique de Montréal und vielen anderen mehr. 1990 formierten sich Domingo, José Carreras und der mittlerweile verstorbene Luciano Pavarotti spontan zu den Drei Tenören, die in unregelmäßigen Abständen mit ungeheurem Erfolg in der ganzen Welt konzertierten und viele Menschen neu für die Oper begeisterten.

Der 1941 in Madrid geborene Plácido Domingo, dessen Eltern beide Zarzuela-Sänger waren, kam mit acht Jahren nach Mexiko. Er besuchte das Konservatorium von Mexiko-Stadt, wo er anfangs Klavier und Dirigieren studierte. Als man aber sein Gesangstalent bemerkte, begann er auch in diesem Fach Unterricht zu nehmen. Mit achtzehn Jahren debütierte er in einer kleinen Rolle (Borsa in Rigoletto) an der Mexikanischen Nationaloper, und seinen ersten Auftritt in einer Hauptrolle (Alfredo in La traviata) hatte er in der Stadt Monterrey, als er gerade zwanzig war. Nachdem er drei Spielzeiten an der Israelischen Nationaloper in Tel Aviv gesungen hatte und dort in zwölf verschiedenen Rollen insgesamt 280 Mal aufgetreten war, setzte er 1965 zu seiner großen internationalen Karriere an, und seither ist er an allen führenden Opernhäusern der Welt aufgetreten.

1993 begründete Domingo »Operalia«, einen internationalen Gesangswettbewerb, der sich für die Karrieren vieler Sänger, die inzwischen selbst Größen auf den Bühnen der Welt geworden sind, als Sprungbrett erwiesen hat. Jedes Jahr findet Operalia in einer anderen Stadt statt, und 2013 wird der Wettbewerb in Verona abgehalten, gleichzeitig mit der Hundertjahrfeier der jährlichen Sommersaison von Freiluft-Opernaufführungen in der Arena di Verona. Domingo war auch die treibende Kraft hinter dem Domingo-Cafritz Young Artist Program der National Opera in Washington und dem Domingo-Thornton Young Artist Program der Los Angeles Opera, die beide zum Ziel haben, die Karrieren der zukünftigen Bannerträger der Oper zu fördern. Domingo ist auch Artistic Advisor (künstlerischer Berater) des Youth Orchestra of the Americas, eines Jugendorchesters, das Musiker aus Nord-, Mittel- und Südamerika vereint.

In seinem Geburtsland Spanien wurden Plácido Domingo das Großkreuz des Ordens Isabellas der Katholischen, die Medaille des Ordens der Künste und Wissenschaften Spaniens und der Prinz-von-Asturien-Preis für Kunst verliehen. In Mexiko, wo er aufwuchs, erhielt er den Orden vom Aztekischen Adler. Verliehen wurden ihm ferner die Freiheitsmedaille des Präsidenten der Vereinigten Staaten und die Titel eines Kommandanten der französischen Ehrenlegion, eines Ritters ehrenhalber des British Empire und sowohl eines Großoffiziers als auch eines Ritters vom Großkreuz des Verdienstordens der Italienischen Republik. Für sein lebenslanges Engagement und seinen Beitrag zur Musik und den Künsten ernannten ihn die University of Oxford und die New York University zum Ehrendoktor. 2009 überreichte ihm König Carl Gustaf von Schweden den ersten, damals neu gestifteten Birgit-Nilsson-Preis, der mit einer Million Dollar der am höchsten dotierte Preis der klassischen Musikszene ist, für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Oper. Als er den Preis entgegennahm, sagte Domingo, dieser werde seinem jährlichen Operalia-Wettbewerb von großem Nutzen sein. Domingo hat Millionen von Dollars mit Benefizkonzerten eingespielt – zum Wohle der Opfer des verheerenden Erdbebens 1985 in Mexiko, der vom Hurricane Pauline verursachten Überschwemmungen in den mexikanischen Provinzen Guerrero und Yucatán und in El Salvador sowie der Opfer vom Hurricane Katrina in New Orleans, wo 2009 die Bühne des Mahalia Jackson Theatre for the Performing Arts nach ihm benannt wurde. 2006 dirigierte er aus Anlass des ersten Todestags von Papst Johannes Paul II in Warschau Verdis Requiem.

Auch wenn seine Laufbahn als professioneller Opernsänger schon in das sechste Jahrzehnt geht, zeigt Domingo keine Ermüdungserscheinungen. 2013 wird er, teils als Sänger, teils als Dirigent, unter anderem in New York, Los Angeles, Valencia, Monte Carlo, Madrid, Berlin, Verona, St. Petersburg, London, Oslo, Panama-Stadt, Oaxaca (Mexiko), Wien, Amsterdam und Salzburg auftreten. Sein Amt als Intendant der Washington National Opera legte er am Ende der Saison 2010/2011 nach fünfzehn Jahren nieder, aber er bleibt weiterhin Intendant der Los Angeles Opera.

Newsweek und andere internationale Medien haben Plácido Domingo treffend als »König der Oper« beschrieben, als »wahren Alleskönner in der Musik« und als »größten Opernkünstler der Moderne«.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Verbessern Sie diese Seite

Sie sind der Künstler, das Label oder das Management des Künstlers? Über Artist Central können Sie dieser Seite eine Biografie, Fotos und mehr hinzufügen und die Diskografie bearbeiten.

Feedback

Sehen Sie sich die häufigsten Fragen zu unseren Künstler-Seiten an
Senden Sie uns Feedback zu dieser Seite