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5.0 von 5 Sternen
Places for breathing - oder: ein neuer Stern am Rock-Himmel, 6. Januar 2004
Auf der etwas härteren Schiene des Rock glänzten 2003 vor allem die Kanadier von NICKELBACK, aber anfang kaum bemerkt, tritt aus deren Schatten eine Newcomer-Band hervor, die anfangs nur Besitzern des Daredevil-Soundtracks ein Begriff war: REVIS. Für mich die größte Überraschung seit langem! Ohne mit einem Innovations-Hammer das "Nu-Rock"-Genre in neue Schuhe zu zwängen, steht das Erstlingsalbum der Quintetts aus Illinois für straighten, energiegeladenen und trotzem wunderbar melodischen Rock - eine ernste Alternative zu CREED und NICKELBACK.
Die Scheibe selber ist ein echter Hammer - kaum ein Lied, dass den Finger zur "Skip"-Taste führt.
Titel in der Einzelkritik
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(1) "Caught in the rain" (5/5): Einsame Spitze! Der derzeit frischeste Rocksong, den man auf besseren Radiosendern hören kann.
(2) "Your wall" (5/5): Und genauso klasse gehts weiter. Etwas härter, etwas geradliniger. Geheimtipp!
(3) "Spin" (3,5/5): Nach den 2 Krachern zu Beginn ein kleiner Durchhänger. Trotzdem nicht wirklich schlecht.
(4) "Seven" (5/5): Wunderbar dahingleitende Nu-Rockballade, fängt ruhig an und endet in "massivem" Rock.
(5) "Straight Jacket Labels" (4,5/5): Gewaltige Gitarrenriffs und traumhafte Acousticgitarren. So sieht 1A-Rock aus!
(6) "Living Rooms" (4/5): Der Wolf im Schafspelz. Einlullender Anfang, aber dann...
(7) "Re use" (5/5): Fabelhaft!!! Das schönste Lied der CD. Weich, gefühlvoll und energievoll zugleich. Besser kann Rock nicht sein.
(8) "City Beneath" (3,5/5): Nach dem atemberaubenden Re-use wieder leicht schwächer...
(9) "Everything After" (4,5/5) ... um dann gleich wieder einen Super-Titel nachzulegen
(10) "Places for Breathing" (5/5) melancholische, tief beeindruckende Ballade mit großem Finale - wie ein Feuerwerk!
(11) "Look Right Through Me" (4/5) das einzige Lied ohne harte E-Gitarren-Riffs. Ein schöner Ausklang!
Fazit: Der Geheimtipp der letzten 5 Jahre! Mehr gibts dazu kaum zu sagen, ich kenne keine Band die so ein traumhaftes Debut hingelegt hat. Hut ab!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Solides Debüt..., 4. September 2003
Die Debut CD „Places For Breathing" von den Amis Revis schlägt eindeutig in die typisch amerikanische Nu-Rock Richtung. Einigen von Euch dürfte das auf dem Daredevil Soundtrack enthaltene „Caught In The Rain" noch in Erinnerung sein. Modern produziert von Don Gilmore (u.a. Linkin Park) bietet die CD 11 (41 min.) Songs in Nickelback-Creed Manier, aber ohne 1:1 von ihnen abzukupfern. Leider kommen Revis noch nicht ganz an diese heran, aber Songs wie „Caught In The Rain", „Your Wall", „Spin" (mit schrägem FX-Solo) der Titelsong und „City Beneath" zeigen, daß sie auf dem richtigen Weg sind. Speziell der Gesang von Justin Holman weiß zu Gefallen. Leider sind auch der eine oder andere Füller auf dem Silberling und die Songs sind sich recht ähnlich, aber das die Band in den Staaten u.a. mit Pearl Jam oder Evenescence tourt spricht wohl für sie.
Fazit: Ein solides Debut, für Freunde amerikanischen Rocks auf jeden Fall zu empfehlen. Die zweite Hälfte der Scheibe flacht leider etwas ab.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wie - das soll ein Debut-Album sein ?!, 5. Juni 2004
Wenn man sich die CD anhört kann man fast nicht glauben das es sich hier um ein Debut-Album handelt, denn die CD klingt eigentlich perfekt. Die meisten Songs fangen ganz leise und ruhig an, und enden dann in harten Gitarren-Riffs. Als bestes Beispiel hierfür sei z.B. das Lied "Seven" genannt, welches neben "Places for Breathing" meiner Meinung nach zu den besten gehört. Auf den ersten Blick klingen die Songs vielleicht etwas nach Creed, oder teilweise auch nach Nickelback an. Wenn man sich die CD aber 2-3 mal angehört hat, merkt man sehr schnell das Revis ihr ganz eigenes Ding durchziehen. Diese Band braucht sich hinter all diesen "großen" Bands keineswegs verstecken. Sie klingen meiner Meinung nach sogar noch besser.
Ich kann nur sagen, ich bin begeistert von Revis. Und einen absolut krönenden Abschluss bietet die CD übrigens mit dem ruhigen Song "See Right Through Me", der als einzigster ohne E-Gitarre auskommt.
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