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am 29. Oktober 2011
Zunächst einmal muss festgehalten werden, dass sich Placebo in den letzten 16 Jahren unheimlich entwickelt haben. Melancholische Ohrwürmer, welche den Hörer in eine Welt aus Depression, Selbstzweifel und mentalem Schmerz entführt haben sind durchaus noch vereinzelt vorhanden, aber bei weitem nicht mehr so dominant präsent. Nun geht man andere Richtungen als bspw. im genialen 'Without you I'm nothing', 'Meds' oder in 'Black Market Music'. 'Battle for the sun' ist eben jenes Album, welches Placebo von einer völlig anderen, ungewohnt optimistischen Seite beleuchtet. Und dies hat man zu den Zeiten der Promo-Tour durchaus auch gemerkt, was auch das Konzert in der Brixton Academy voll und ganz bestätigt, da sich Placebo ganz klar als Arenarocker präsentieren. Ein neuer Weg tat sich auf für die alten, erfahrenen Businesshasen Brian Molko und Stefan Olsdal, die sich nach der Trennung vom alten Schlagzeuger Steve Hewitt mit seinem Namensvetter und wesentlich jüngeren Steve Forrest zusammengetan haben. Seine Präsenz scheint die Belegschaft zu neuer Energie zu verhelfen. Und die hatten sie scheinbar auch bitter nötig.

Zur Blu-Ray...

Als sehr großer Placebo-Fan waren meine Erwartungen unheimlich groß. Die vorab gezeigten Ausschnitte aus der DVD (bei Facebook) liessen mich aber ein wenig an der Qualität des Konzerts zweifeln. Nicht zuletzt da bekannt war, dass Brian Molko zu Zeiten der Aufnahme krank war. Jemand der Molko kennt, wenn er sich in stimmlicher Topform befindet, wird das leider sehr schnell auffallen. Besonders beim Vergleich mit der 'Soulmates never die'- Konzertaufnahme in Paris im Jahre 2003, zieht die Brixton-Aufnahme definitiv den kürzeren. Ich spreche damit nicht von Molkos Stimmentwicklung in den letzten Jahren, sondern davon, dass ich mich in Stuttgart, München, Köln und am Ring eines gesunden Sängers erfreuen durfte.

Bild:

Hier wurde astreine Arbeit geleistet. Das 1.78:1 Bildformat (fast Vollbildformat auf gewöhnlichen LCD/LED/Plasmafernsehern) ist sehr stimmig und passend zu einer mitreißenden Konzertaufnahme. Das Bild präsentiert sich bis auf die gewollt unscharfen Teilbereiche in voller Blüte. Das sehr gut abgestimmte Kontrastverhältnis, der knackige, farbliche Glanz und die Detailschärfe sorgen bei jedem HD-Liebhaber für absolute Zufriedenheit. Auch die Zeichen der Zeit sind in Molkos und Olsdals Gesicht sehr gut zu erkennen, auch wenn man den beiden attestieren muss, dass sie sich trotzallem (und nicht nur wegen des Make-Ups) sehr gut halten. Im Übrigen bestätigt sich der positive Eindruck auch auf der 'Coming up for air'-Dokumentation.

Ton:

Getestet auf einer 6.1 DTS-HD Master Audio tauglichen Harman/Kardon Anlage, mit der ich auch im Filmbereich mehr als zufrieden bin. Gerade die Piano/Violinen/Gitarren-Sounds machen hier einen pompösen und sehr guten Eindruch. Der Sound ist authentisch, wuchtig und es wurde nichts beschönigt. So hört es sich auch auf einem Placebo-Konzert an!!! Der Subwoofer lässt das Wohnzimmer dank abgrundtiefer Frequenzbereiche beben und die Rear-Lautsprecher haben alle Hände voll zu tun. So sollte ein DTS-HD Sound klingen!
Nur muss ich leider nochmal auf die erkrankte Stimme von Molko zu sprechen kommen. Man merkt ihm manchmal sogar ein wenig an, dass ihm dieser und jener Ton sehr schwer fällt.. Denn mit einer 3 Monate andauernden Rippenfellentzündung ist nicht gut Kirschen essen. Auffällig wird das gerade bei Songs wie 'Battle For The Sun', 'The Never-Ending Why', 'Every You Every Me', und 'Breathe Underwater', welche wahrlich eine intakte Stimme erfordet, welche an besagtem Tag nicht ganz vorhanden war. Gerade diese Songs sind es auch, die mir negativ aufgefallen waren und die Stimme nicht ganz überzeugte, da die wuchtigen Gitarrenriffs die Stimme arg in den Schatten stellen indem sie fast in den Hintergrund gedrängt wird und zu leise erscheint und das obwohl mein Center (und überhaupt die Anlage) bestens eingestellt und abgestimmt sind. Andererseits präsentieren sich besonders Songs wie 'Bright Lights', Trigger Happy Hands' und 'Infra Red' und noch weitere in nahezu gänzlicher Blüte und auch der unbedarfte Placebo-Hörer merkt welch unglaubliches Potenzial die Stimme hergibt. Und das Wohnzimmer verwandelt sich bei entsprechender Lautstärke in einen Konzertsaal, der die Nachbarn auf den Plan ruft-.
Im Großen und Ganzen gibt es auch hier bis auf die manchmal aufkommenden schrägen Töne nichts zu bemängeln. Und diese haben schon gar nichts mit der zweifellos einwandfreien Qualität der Blu-Ray zu tun. Trotzallem ziehe ich hier einen Stern ab, da der Zeitpunkt der Konzertaufnahme (beim letzten Konzert einer ewig langen Tour, welche die Stimme strapaziert)suboptimal erscheint.

Qualität des 'Battle for Brixton'-Konzerts und der Doku 'Coming Up For Air':

Placebo präsentiert in London eine tolle Show mit einem Lichtermeer an visuellen Spielereien, die sehr stimmig daherkommen. Ingesamt macht das Konzert einen guten Eindruck, nur das etwas zurückhaltende Publikum fällt negativ auf, da doch recht wenig Stimmung aufzukommen scheint. Besonders wenn Songs wie 'Every You Every Me' und 'The Bitter End' die Menge nicht in ihren Bann ziehen können. Auf meinen besuchten Konzerten war stets wesentlich mehr Euphorie zu spüren.
Einen sehr guten, nachdenklichen Eindruck macht die tolle Dokumentation 'Coming Up For Air', welche dem interessierten Zuseher einen tiefen Einblick in das Tourleben offenbart. Dies kann sich als sehr strapaziös erweisen und dies ist den intelligenten Bandmitgliedern, allen voran der faszinierenden, androgynen Persönlichkeit eines Brian Molko durchaus anzumerken. Ein paar Informationen sind dem bedarften Placebo-Fan durchaus schon bekannt, jedoch musste ich schmunzeln als Placebo mit dem chilenischen Präsidenten in Kontakt treten. Wer hätte das gedacht, als vor Urzeiten die Bandmitlieder Molko und Olsdal ihr 'Nancy Boy' - Image pflegten :-). Eine informative Einsicht in das Leben der Band-Mitglieder während der Tour, tolle weitere Konzertaufnahmen und eine Vorstellung des Backround-Ensembles um Fiona Bryce bleiben auch nicht aus. Die Doku wird mit wundervoll melancholischen, instrumentalen Klängen begleitet, die wirklich passend sind und den allgemein sehr guten Eindruck der Doku bestätigen. Die Dokumentation verfügt über ein Letter-Box Bildformt, das nicht weiter tragisch ist, da auch die hier die Bildqualität konstant auf hohem Niveau bleibt. Placebo-Herz, was willst du mehr???

Fazit:

Ein Stern Abzug für die suboptimale Stimme in ein paar Songs machen den ansonsten tollen Eindruck der Blu-Ray nicht zu nichte. Selbst dies ist sympathisch, da diese Tatsache auch zur nicht vorhandenen Perfektion und der Unvollkommenheit passt, welche Molko so gerne besingt. Da steht kein Roboter auf der Bühne, sondern ein Mensch, der als Perfektionist gilt jedoch auch manchmal an seine Grenzen tritt. Eine tolle Blu-Ray, die für jeden Placebo-Fan ein Muss ist. Placebo enttäuscht mich letztendlch nie. Das haben sie noch nie getan und werden sie wohl auch in hoffentlich lang andauernder Placebo-Zukunft auch nie.
Glasklare Kaufempfehlung!!!

Und damit komme ich nun zu meinem 'Song To Say Goodbye'.
55 Kommentare|18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Dezember 2011
Vorweg - ich bin Placebo Fan, und habe dieser DVD entgegengefiebert seit ich 2009 in Köln aus der Halle raus bin. Placebo sind live, und gerade auf der "Battle for the Sun" Tour, eine Macht; Brian Molko hat Bühnenpräsenz, und die Lichtshow der "Battle" Tour hatte es in sich.

Diese DVD ist dagegen.... schwach ? Wer's nicht in's Konzert geschafft hat mag sich die Anschaffung überlegen, der glückliche Rest.... naja man kannn sein Geld besser anlegen.

pro
+ : teilweise sehr guter Sound, satt, bei einigen Titeln, vor allem dem Bonusmaterial, läßt die Abmischung aber doch zu wünschen übrig, der Sound wird wächsern bis matschig. Ja ich habe eine "konkurrenzfähige" 5.1 DTS Anlage mit hochwertigen Boxen, danke der Nachfrage. Es macht Spass den Pegel weit hochzudrehen, aber einige Songs überspringt man dann vielleicht doch besser... wie bspw "Breathe Underwater" aus dem Bonusmaterial...

0 : ich kann ohne die Tourinfos und Interviews leben. Nett, aber nutzlos, ich lege die DVD nicht ein um mir promo-interviews anzusehen, sondern um Musik in Konzert-Athmosphäre zu haben.
0: Ein paar mehr der Klassiker der Band, gerade wenn sie auch im live-Programm vorhanden waren, hätten der DVD gar nicht schlecht getan. "Special K" ? "This Picture" ? "Slave to the Wage" ? "Follow the Cops back home" ? "Drag" ? Braucht wohl niemand.... Ich persönlich hätte dafür gerne auf die Doubletten der "bonus tracks" verzichtet... Kann man aber machen nichts.
0: das nicht einmal das volle Programm des "Battle for the Sun" Albums auf der Konzert DVD zu finden ist.... ahem... Zumal gerade "Kings of Medicine" oder "Speak in Tongues" live (in Köln) extrem stimmungsvoll waren.

contra
- : Die Band am Ende der Tour aufzunehmen ist, wie anderswo schon angemerkt, keine besonders prickelnde Idee, man sieht Brian Molto die Anstrengung der Tour schon an, und ja, man hört es auch ! Im Vergleich zu Köln... klar müder, mit weniger Elan, weniger Ausdruck, weniger Dynamik. Tagesform ist ein Preis des "live" Mitschnittes, aber man hätte früher aufzeichnen können, oder ? Die "Soulmates Never Die" DVD der 2003er Tour ist diesbezüglich deutlich besser.
- : Die Videoabmischung ist, sobald das Bild auf "farbig" rutscht, eine Zumutung ! Basta ! Schlichtweg mies, unterdurschnittlich, da gibt es schärfere Videos mit dem Handy auf You-Tube ! Schwarz/Weiss ist es brauchbar scharf, farbig aber eher wie mit Opas Videokamera aus den 90er Jahren. Nichts gegen ein bisschen Abzug für "live aus dem Moshpit" Unschärfe, aber hatte das Kamerateam keine zeitgemäße HD Kamera zur Hand ? Oder wusste wie man die Farbkanäle aussteuert ? Im Ergebnis peinlich.... Wenn die sieben Jahre ältere DVD der 2003er Tour optisch besser, weil schärfer und besser inszeniert und dann auch noch besser geschnitten rüberkommt, ist das erschreckend. Bzw eine Blamage für die Produktionsfirma. Dies bezieht sich auf die DVD.

Fazit : Gute Musik mit gewissen Abstrichen für die erschöpfte Band, aber bei einer Konzert-DVD ist das nur die halbe Miete. Das Videomaterial ist einfach grottig schlecht. Und ich kaufe keine Konzert DVD um dann die Augen zuzumachen, oder ?

So wie ausgeliefert eine massive Enttäuschung. Was bin ich froh wenigstens die "Live" Eindrücke im Kopf und die "Soulmates Never Die" Tour DVD im Schrank zu haben !

2/5

PS Einen ironischen Gruß an die Produktionsfirma "Eagle Vision" die besser den Volkshochschulkurs "Videokameras für Laien" besuchen sollten.
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am 8. November 2011
Ich frage mich, warum grade das Konzert für die Videoaufnahme gewählt wurde. Oder warum die Lichtshow nicht der Videoaufnahme entsprechend modifiziert wurde.

Wieso wird das ganze Konzert mit dem Licht geflutet, was moderne Videokameras nicht gut aufnehmen könne? Wo stets übersteuert wird, einzelne Farbkanäle absaufen. Blaues und rotes Licht ist der Feind jeder Videokamera, egal wie gut und teuer.

Hektisch geschnitten, z.T. störende Überblendungen und Kameraeinstellungen, die einfach nur erschrecken.

Vom Bild her ist die Aufnahme eine einzige Katastrophe. Eine der schlechtesten Live-DVDs die ich habe.

Zum Konzert selbst finde ich schade, das grade eins der letzten Konzerte der Tour gewählt wurde. Man sieht und hört der Band an, das sie beinahe ein Jahr unterwegs waren und von den Strapazen arg geschlaucht.

Die Songauswahl ist gut, schwerpunkt natürlich auf das neue Album, aber auch ein paar alte Sahnestücken sind dabei.

Schade. Ein anderes Konzert, eine angepasste Lichtshow und das Ganze hätte eine super DVD werden können.
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Der Titel We Come In Pieces der aktuellen Placebo Doppel Live DVD ist eigentlich ungünstig gewählt, denn besonders in der vorliegenden Deluxe Edition ist We Come In Pieces garantiert kein Flickwerk. Eher ein optisch / visuelles Feuerwerk der gelungenen Art.

Schlägt man das Hardcover der DVD auf, springt einem erst mal das mit sehr stimmigen Photos aufgemachte Booklet ins Auge. Da zögert man nicht lange um auch die erste DVD des Paketes schleunigst in den Player zu befördern. DVD 1 zeigt ein Konzert der Battle For The Sun Welttournee, aufgezeichnet in der Londoner Brixton Academy. Dass das Trio um Sänger Brian Molko inzwischen zu den Grossen in der Pop und Rock Szene gehört, zeigt alleine die imposante Lightshow und die monumentalen Videowände auf der Bühne machen klar, das Placebo sich etabliert haben im Konzert der Grossen. Das optische Feuerwerk, welches die teilweise melancholischen Songs von Placebo toll unterstützt, wurde von der Bildregie sehr fein eingefangen. Rasante und teilweise ungewöhnliche Kamerafahrten sorgen für beste Unterhaltung. Auch die zahlreichen optischen Effekte der Bühnenshow werden in bester Bildqualität wiedergegeben. Musikalisch lassen Placebo nichts anbrennen mit "Ashtray Heart", "Bitter End", "Taste In Men" und "Every You Every Me" sind die Songs enthalten, welche ich mir selber gewünscht hätte. Lediglich Brian Molko macht ab und an einen stimmlich etwas angeschlagenen Eindruck, was aber nur selten wirklich auffällt und vielleicht auch der langen Tour Rechnung trägt und daher authentisch erscheint.

Neben dem Konzert aus der Brixton Academy gibt es im Bonusteil noch Mitschnitte von Konzerten in Belgien, Mexiko, Japan, der Schweiz und dem deutschen Rockpalast zu sehen.

DVD 2 enthält eine Dokumentation zur damaligen Welttournee und ist ebenfalls sehr liebevoll gestaltet. Anders als bei anderen Dokumentationen werden hier nicht nur grinsende Fans und interviewte Musiker gezeigt, sondern ein recht tiefer Einblick in das stressige Tourleben gewährt wird. Zusätzlich dazu gibt es noch einen Kurzfilm, welcher mit dem Song "Trigger Happy Hands" unterlegt ist.

Soundtechnisch werden mit 5.1 Sound auch hochgesteckte Erwartungen erfüllt, mit einer entsprechenden Anlange kommt die Dynamik des Konzertevents sehr gut rüber.

Für Placebo Fans ist We Come In Pieces Pflicht, alle anderen können gerne auch mal schauen!
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am 14. November 2011
Kann die guten Bewertungen nicht nachvollziehen.
Dieses Konzert kommt um längen nicht an das Paris Konzert ran.
Der Gesang ist äussert schwach. UNd die Songazswahl ist auch wesentlich schlechter.
Hoffentlich kommt bald Soulmates never die als Blu Ray raus.
Als Fan noch 3 Sterne im vergleich zur Top Dvd - Live in Paris
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am 20. September 2011
Placebo sind topp - die Titelauswahl ist an die Setlist der letzten Tour angelehnt. Die 3 Sterne beziehen sich ausschließlich auf den Schnitt. Der erste Eindruck: Ein weiteres Konzert, dass den hektischen Music-Clips des vergangenen Jahrezehnts gleicht. Einigen "modernen" Regisseuren ist es unmöglich, einen Konzertmitschnitt als eine Art Remineszenz anzusehen.

Mit schnellen Szenenwechsel soll eine Dynamik erzeugt werden, die eher nervt als pusht. Zwischendurch reihen sich nicht abgeschlossene Kamerafahrten ein (beispielsweise die Kamera, die von oben auf die Bühne filmt). Auch fehlen verwackelte Fanperspektiven nicht (gerne sind hochgestreckte Arme im Bild, statt der Bühne) - natürlich grobkörnig. Die "Totale" wurde hingegen vernachlässigt. Wer nochmal die künstlerisch wertvollen Animationen der Touren sehen will, dem wird dieses verwehrt.

Placebo können laut und dynamisch sein, das muss und kann eine DVD nicht beweisen. Dieses Werk ist jedenfalls nicht für Fans. Es gibt von Placebo sehr viel bessere Konzertdokus. Schade!
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am 2. Januar 2012
Ich habe diese DVD als Geschenk bekommen - ich mag Placebo, freute mich ausserordentlich.

Beim ansehen der DVD ist man allerdings dann ein wenig entsetzt, man glaubt hier waren Amateure am Werk.

Man nimmt keine Live Konzerte am Ende einer langen Tour auf wenn die Stimme und Power schon so gelitten haben.

Das Bild ist oft grauenhaft schlecht, einfach unverständlich im Zeitalter von HD!

Über die Songauswahl will ich nicht meckern, ich hatte noch keine DVD von Placebo ist für mich OK.

Sollte Placebo jemals wieder eine DVD planen sollten die "Macher" dieser DVD auf keinen Fall mehr verpflichtet werden, für mich ist die Ausführung wirklich mangelhaft.
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am 8. Januar 2012
Seit ihrem letzten Album "Battle For The Sun" sind nun schon über zwei Jahre ins Land gezogen. In dieser Zeit waren die Briten von PLACEBO alles andere als untätig, denn direkt im Anschluss an die Veröffentlichung ihres siebten Albums war große Welttournee angesagt, zu der sich insgesamt 2,5 Millionen Zuschauer eingefunden haben. Auf der aktuellen Konzert-Blu-ray "We Come In Pieces" kann man einen Höhepunkt dieser Reise in voller Länge ansehen und -hören. Seit der Gründung Mitte der 90er Jahre haben sich die Alternative Rocker wirklich enorm weiterentwickelt und bestechen auf diesem Dokument in erster Linie durch eine hoch professionelle und audiovisuell beeindruckende Show. Das hat schon einen gewissen Supergroup-Charakter. Das Heimspiel in der Londoner Brixton Academy im September 2010 stellt die Basis für dieses gelungene Heimkino-Erlebnis da.
Zunächst muss erwähnt werden, dass sich das Publikum überraschenderweise ein wenig zurückhält. Da ging bei dem letzten Mitschnitt "Soulmates Never Die/Live in Paris 03" noch etwas mehr. Naja, dies und die Tatsache, dass Sänger Brian Molko bei manchen Songs nicht ganz auf der Höhe seines Könnens ist (er soll zu der Zeit ein wenig angeschlagen gewesen sein) sind aber auch die einzigen Minuspunkte der aktuellen Veröffentlichung. Gerade letzteres ist mir zig Mal lieber, als wenn der Gesang nachträglich digital aufgebessert wird. Durch die Umbesetzung am Schlagzeug vor ein paar Jahren scheint die Band eine Frischzellenkur erlebt zu haben, denn Steven Forrest könnte ein Grund für die sichtbare Spielfreude dieser relativ neuen Formation sein. Der junge Nachzügler hat sich perfekt in das Trio integriert und liefert sehr gute Arbeit ab.
Die Songauswahl sollte jeden Fan zufriedenstellen; von frühen Hits wie "Nancy Boy" und "Every You Every Me" über "Bitter End" bis hin zur Handvoll Stücke vom letzten Album wird alles geboten, was das Fan Herz höher schlagen lässt. Der Sound ist bis auf den oben erwähnten, kleinen Makel sehr gut und transferiert die Atmosphäre des Auftrittes gekonnt ins heimische Wohnzimmer. Hinzu kommt eine wirklich tolle Live-Show, die durch Videoleinwände und viele visuelle Effekte ergänzt wird. Da wird dem Konzertbesucher einiges fürs Geld geboten. Für so etwas ist das Medium Blu-ray natürlich prädestiniert. Das Bild ist wunderbar scharf und lässt viele interessante Details erkennen. Auch die etlichen spektakulären Kamerafahrten und der klasse Schnitt können voll überzeugen. Des Weiteren werden im Gegensatz zur Einzel-DVD Version, sechs zusätzliche Live Tracks von verschiedenen anderen Konzerten der Tour geboten. Die wirklich toll gemachte Dokumentation "Coming Up For Air", welche hinter die Kulissen blickt und das Leben "On The Road" beleuchtet, sowie der Kurzfilm "Trigger Happy Hands" runden das Erlebnis schließlich ab. Für Fans ist "We Come In Peaces" ein absolutes Muss, alle anderen interessierten sollten auch mal einen Blick riskieren.
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am 19. November 2011
Schon lange hatte ich mir eine neue Live-DVD meiner Lieblingsband gewünscht, somit war die Vorfreude auf 'We come in pieces' natürlich riesengroß. Doch schon als die ersten Videos auf facebook auftauchten, wurde diese etwas getrübt, weil ich die Kameraführung und den Schnitt weniger ansprechend fand. Aber ich dachte mir (nein, ich hoffte!), vielleicht ist nicht das ganze Konzert von dieser Aufmachung. Und dann kam die Enttäuschung, denn dem war doch so. Bildlich gesehen ist das Konzert, für mich persönlich, eine kleine Katastrophe. Die hektische Kameraführung, die ständige Perspektive aus dem Publikum wie bei irgendwelchen Fan-Youtube-Videos, die Farbgebung (teilweise dachte ich, ich bin bei der Blue Man Group gelandet), die total überzogenen Effekte, einfach der ganze Schnitt.. ich empfand es beim Zuschauen als sehr anstrengend. Dazu kommt, dass man Brian ansieht, dass es ihm zu der Zeit nicht allzu gut gegangen sein muss, auch wenn ich den Auftritt stimmlich ganz in Ordnung finde (wenn auch nicht so gut wie gewohnt!). Und das tut mir beim Zuschauen wiederum in der Seele weh. Man merkt ihnen die Strapazen des monatelangen Tourens einfach an. Wie kann man also behaupten, Placebo wären hier in ihrer Bestform zu sehen? Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich mir das Konzert überhaupt nochmal anschaue. Oder ich höre beim nächsten Mal nur hin, denn vom Ton her gibt es nichts auszusetzen. Jedenfalls greife ich insgesamt lieber auf einen Area4-Festival-Auftritt zurück, den ich mir glücklicherweise aufgenommen hatte, als er ausgestrahlt wurde. Oder natürlich auf die Soulmates-DVD. Die Bonus-Live-Tracks, die man mit drauf gepackt hat, reißen es übrigens wieder ein klein wenig raus, denn da sind teilweise echt gelungene Aufnahmen dabei.
So, und warum vergebe ich jetzt trotzdem 4 Sterne? Weil ja zum Glück noch eine DVD dabei ist, auf der eine grandiose einstündige Tour-Dokumentation zu sehen ist, die mindestens 10 Sterne verdient. Diese ist so liebevoll, so ehrlich gemacht, hier habe ich wieder mal gesehen, warum ich diese Band über alles liebe. Das geht einfach ans Herz. Wenn Brian redet, könnte ich ewig zuhören. Die Aufnahmen und auch die klangliche Untermalung sind wunderschön. Außerdem erfährt man auch viel über die anderen Bandmitglieder, z.B., dass Steve nicht immer der kalifornische Sonnenschein ist.

Fazit: Die Doku ist für alle Fans ein Muss, das Konzert nur, wenn man optisch weniger empfindlich ist.
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am 8. November 2011
Lange hab ich mich auf die Blu-Ray Veröffentlichung gefreut, lange hab ich dieser Live-DVD entgegengefiebert, jetzt ist sie endlich da!

Als riesen Placebo Fan hab ich selbstverständlich selber 2 Konzerte dieser Tour besucht (München und Salzburg), und wollte natürlich auch eine Tour-DVD, nachdem die "Live in Paris - Soulmates never die" schon gefühlte 8000 mal in meinem player rauf und runter lief.

BILD:
Also, zu allererst, das bild der BD ist absolut gelungen, angenehme Schärfe, sehr Detailreich, ohne viel grain oder störungen, was durchaus positiv ist. Das geht auch anders, siehe Pink BD (schlechtestes Bild...)
Sogar die extras (z.B. Tourdoku oder Trigger Happy Hands Kurzfilm) sind in HD, das ist selten, und deshalb absolut löblich ;)

TON:
Bombastisch! Auf Blu-Ray natürlich in verlustfreiem HD Tonformat, und das hört man! Leider hört man auch, das der Band die Tour schon in den Knochen steckt. Brians Stimme hat etwas gelitten. Deswegen ist es für mich auch unverständlich, wieso man für einen DVD Mitschnitt auf einen der letzten Auftritte der Tour wartet. Aber das ist meckern auf ganz hohem Niveau.

SETLIST:
Naja, meiner Meinung nach eine unverständliche Entscheidung.
Die Frage ist, wenn man auf Welt-Tour geht, um sein neues Album zu promoten, wieso werden dann nicht alle Tracks gespielt?!? Schade, das man nicht das ganze "Battle for the Sun" Album live gespielt hat. So hat man unter umständen jetzt 100 Live Versionen von "Bitter End" oder "Every You Every Me", aber ein "Devil in the Details" vermiss ich schmerzlich...
In München wurde dazu ncoh "Follow the Cops back Home" gespielt, danach nicht mehr wirklich..

FAZIT:
Für Placebo Fans sowieso ein muss (aber wenn, dann nur BD oder Deluxe Edition DVD! Die Extras sind es wert!) und ein angenehmer Querschnitt durch das Placebo Repertoire, leider ohne alle Album Tracks.
Trotzdem absolute Kaufempfehlung!
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