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The Place We Ran From
 
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The Place We Ran From

Tired Pony Audio CD
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Produktinformation

  • Audio CD (23. Juli 2010)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Cooperative Music (Universal)
  • ASIN: B003M2RCWM
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Hörproben
Song Länge Preis
Anhören  1. Northwestern Skies 3:49EUR 0,99
Anhören  2. Get On The Road 4:45EUR 0,99
Anhören  3. Point Me At Lost Islands 3:12EUR 0,99
Anhören  4. Dead American Writers 2:34EUR 0,99
Anhören  5. Held In The Arms Of Your Words 6:40EUR 0,99
Anhören  6. That Silver Necklace 3:49EUR 0,99
Anhören  7. I Am A Landslide 5:43EUR 0,99
Anhören  8. The Deepest Ocean There Is 4:58EUR 0,99
Anhören  9. The Good Book 3:04EUR 0,99
Anhören10. Pieces 6:56EUR 0,99


Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Snow Patrol Sänger Gary Lightbody und R.E.M. Gitarrist Peter Buck haben sich zusammen getan und mit einer illustren Schar an Gastmusikern (u.a. M. Ward und Editors-Sänger Tom Smith) ein Album als TIRED PONY mit dem Titel "The Place We Ran From" aufgenommen. TIRED PONY begann zunächst als vage Idee Gary Lightbody’s, als er in kurzen Konzertpausen der letzten Snow Patrol Tour anfing Songs zu schreiben, obwohl das Projekt bis dahin nur in seiner Fantasie existierte.  Anfang Januar dieses Jahres fanden sich diverse Musiker in Portland’s Type Foundry Studio zusammen; darunter Troy Stewart und Iain Archer (beides Mitglieder aus dem größeren Snow Patrol Umfeld), Belle & Sebastian Drummer Richard Colburn, Produzent Garret 'Jacknife' Lee, und R.E.M. Gitarrist Peter Buck sowie Scott McCaughey (seit 1994 ebenfalls staendiger Aushilfsmusiker bei R.E.M.) die den Tired Pony Kern schließlich vervollständigten. Gary’s ursprüngliche Idee, eine simple Country-Platte zu machen, wurde schon zu Beginn der Aufnahmen, die innerhalb einer Woche in wenigen Takes enstanden, zu etwas weit weniger einfachem ausgebaut und bekam nach und nach eine mysteriösere Note: “It’s inspired by my love of Wilco, Calexico, Lambchop, Palace, Smog, these bands that look at the darkness in America. I wanted to write a twisted love-letter to the States.” “It felt really powerful and emotional, and also real free,” so Peter Buck. “I don’t know if Gary went into it planning it to be something that was to last longer than the week of recording, but it certainly felt at the end of the week like it was a band, and that this was a good place to start. It would be crazy not to pursue this.”

motor.de

Wenn sich Musiker berühmter Gruppen für ein gemeinsames Projekt zusammenfinden, kann das entweder in gegenseitiger kreativer Befruchtung resultieren oder in einem (musikalisch) eher langweiligen Charity-Projekt. Das Künstlerkollektiv Tired Pony um den Snow Patrol-Frontmann Gary Lightbody ist jedoch in einer anderen Mission unterwegs: Ein Country-Album gilt es zu erstellen. Seine Kollegen schreckten diese Pläne jedoch ab und somit sah sich Lightbody gezwungen, einmal an die Türen anderer Musiker zu klopfen. Auf seiner Liste: Die schöne Schauspielerin und She&Him-Sängerin Zooey Dechanel, der Editors-Sänger mit der begnadeten Barritonstimme Tom Smith und R.E.M.-Gitarrist Peter Buck. Alle sagten zu. Kann da eigentlich noch was schiefgehen? So Einiges! Zum Beispiel der Arbeitstitel. Country-Album stand auf der Metaplankarte. Lightbody hat sich daraufhin informiert und Banjo, Geigen und Westerngitarren besorgt. Nur einzusetzen weiß der Ire sie nicht so richtig. Ab und an tauchen da zwar ein paar Elemente auf, aber so richtig will die Schiene dann doch keiner fahren. Da haben Shaniah Twains Honorarmusiker mehr Country-Rhytmus in der Schlaghand.

Mit Zooey Dechanel eine weibliche Stimme mit ins das Projekt zu holen, war auch kein schlechter Ansatz. Jedoch kann die She&Him-Sängerin einer Dolly Parton leider keine Konkurrenz machen. Weinerlich und einfältig schleicht ihre Stimme auf „Get On The Road“ und „Point Me At Lost Islands“ der männlichen nur hinterher. Keine Gänsehaut-eintreibende-Zweitstimme, keine Strophenaufteilung wie man es sich etwa bei den großartigen Cash-Carter-Duetts abgucken könnte. Es scheint als hätte Gary auf halber Strecke dann doch der Mut verlassen. Hervorzuheben bleibt jedoch „Dead American Writers“, die erste Single des Longplayers. Der Song beinhaltet zwar auch keine großen Überrschungen, bedient aber zumindest das, was auch bei Snow Patrol immer gut funktioniert hat: eine einfache Rhytmusgitarre (man rufe sich die ersten vier Takte von „Shut Your Eyes“ in Erinnerung) und ein eingängiger Refrain, mit einer Alliterations-Anhäufung. Die Radiosender werden diesen Song lieben und wir werden uns dabei ertappen, wie wir schon beim zweitem Mal Hören instinktiv in den Refrain mit einstimmen. Ein weiterer Track, der gelobt gehört, ist „The Good Book“. Dramatische Klavierparts, die sogar genau taktgleich einsetzen wie bei „In This Light And On This Evening“, dazu Tom Smiths tiefe Stimme. Da zieht der Editors-Sänger sein eigenes Ding durch und stiehlt Lightbody dadurch etwas die Show.

Alles in allem trottet Lightbodys Pony doch sehr schlaftrunken über das Debüt. In allem hält es sich so sehr zurück, dass es schwer zu sagen ist, was es überhaupt noch darstellt. Zu allem Übel gibt Peter Buck auch noch zu verlauten: „Ich weiß nicht, ob Gary vorhatte, dass das Projekt die Wochen des Aufnehmens überdauert, aber es hat sich am Ende der Woche wirklich angefühlt wir eine Band, und das war nur der Anfang. Es wäre verrückt, das nicht weiter zu führen.“ Lieber früh genug aufhören, als sich noch weiter vergallopieren!

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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Mit Verlaub, lieber Rezensent von motor.de...., 13. August 2010
Von 
M. Bruss (Saarland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: The Place We Ran from [Vinyl LP] (Vinyl)
...aber haben sie diese Platte überhaupt gehört? Schlaftrunken? Vergaloppieren? Da waren doch entweder Drogen oder schlechter S.. am Vorabend im Spiel, gewisslich?

Nun ja, Geschmack ist Geschmacksache, und damit lassen wir es auch gut sein. Dieses Album jedenfalls ist alles andere als "zu zurückhaltend" oder "einschläfernd", sondern birst vor musikalischer Energie, die sich eher im Leisen konzentriert und über Spielfreude und facettierte Harmoniearbeit entlädt, als über Lautstärke und Uptempo. Man muss (New) Folk noch nicht mal innig lieben, um das zu erkennen. Vom grandiosen "Dead American Writers" mit seinem schnörkellosen Drive bis hin zu dem zum Dahinschmelzen schönen, Gänsehaut und aller tiefste Emotionen hervorrufenden "Pieces" habe ich seit langem kaum etwas emotional Involvierenderes gehört - ich bin gespannt, ob 2010 noch ein Album kommt, das "The Place We Ran from" noch von meinem Thron "Platte des Jahres" stoßen kann...

Ach ja, und klanglich ist die LP allererste Sahne, sehr gute, rauschfreie Pressung auf schwerem Vinyl, und die Aufnahmen fanden weitgehend live im Studio statt - das hört man.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Tired Pony - Hellwach und ausgeschlafen...., 2. August 2010
Rezension bezieht sich auf: The Place We Ran From (Audio CD)
Durch Zufall bin ich auf dieses Album aufmerksam gemacht worden. Und schon stellte sich die Frage... was mag dabei herauskommen, wenn sich Mitglieder verschiedener Bands (u.a. Snow Patrol, R.E.M u.a.) für ein lustiges Jam-Stell-Dich-Ein zusammenfinden.
Heraus kommt ein Album das sowas von entspannt und relaxt ist, dass dieses schon unheimlich ist.
Irgendwo zwischen allen Stilrichtungen und fernab vom Hitparaden-Einerlei ist dabei ein musikalisches Kleinod herausgekommen. Erinnert mich (selbstverständlich) an R.E.M, Snow-Patrol, Editiors, aber auch an Lambchop und auch an den guten alten Bruce Cockburn. Ein Album, das sich lohnt zu besitzen, ein Album - das man besitzen muss.... Grandios....
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen die tausend Gesichter des gary lightbody und seiner Freunde, 15. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: The Place We Ran From (Audio CD)
ob nun "the reindeer section" LateNightTales" "the cake sale" und natürlich "snow patrol".
Gary Lightbody steckt voller Ideen. In dem Zusammenspiel mit so vielen Musikern bekommt sein Genius immer neue Facetten. Die Band, die sich für Tired Pony zusammengefunden hat ist ein bißchen das who is who schöner Musik. Die Stimme von Gary ist aber auch so gut zu erkennen, daß man Ihn sicher an intensivsten wahrnimmt. Für viele natürlich wunderbar. Zwischen Folk, soften snowpatrol stile und viel reindeer section, hier nur viel feiner.
gary, you are my joy !
Die Band darüberhinaus so spielfreudig, daß man staunt. Iain Archer's "I am a Landslide" hat den meisten folkstyle. Anspieltipps, are you kidding ?, everything ! Aber "the deepest Ocean there is" ist schon fein.
Jacknife Lee, der inzwischen unglaublich sensibel produziert, (sein Entwicklung ist ja bei snow patrol unübersehbar)
hier bringt er alles sehr dicht, harmonisch zusammen. Daß das alles in weniger als einer Woche aufgenommen wurde sollte man kaum glauben. Ob es auch Deutschland Konzerte geben wird ?
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