Grace und Emma sind beste Freundinnen. Nachdem Grace ihren Schulabschluss gemacht hat, wollen die beiden eine Reise nach Paris unternehmen. Damit Grace unter einer gewissen Aufsicht steht, bestehen ihre Eltern darauf, dass ihre Stiefschwester Meg ebenfalls mit nach Europa reist, was weder Grace noch Emma gutheißen.
Wenn die beiden dachten, dass eine unerwartete Mitreisende nicht schon zu viel das Guten ist, dann kommt es jetzt noch dicker: Denn die Reise entpuppt sich als Totalflop. Die Reiseleiterin scheint Paris im Schnellflug zu durchqueren, von den miserablen Hotels mal ganz abgesehen. Und dann werden die drei sogar vom Reisebus vergessen! Und dabei sollte es für Grace doch ein unvergesslicher Sommer werden!
Doch nun nimmt die Geschicht für alle drei eine überraschende Wendung, denn Grace ist einem englischen Society-Girl wie aus dem Gesicht geschnitten und wird mit diesem verwechselt.
Nach etwas Überzeugungsarbeit lässt sich Grace darauf ein, heimlich in die Fußspapfen des Society Girls zu treten. Und schon befinden sich die drei jungen Frauen auf dem Weg nach Monte Carlo in ein Leben, dass sie vorher nur aus dem Fernsehen kannten. In diesem Abendteuer lernen sie aber nicht nur, wie anstrengend es ist, vorzugeben, jemand anderes zu sein. Sie lernen auch etwas über die Freundschaft, die Liebe und worauf es im Leben wirklich ankommt.
Da ich schon immer diese Art von Mädchenfilmen toll fand (und das tue ich immer noch, obwohl ich in meinem Alter inzwischen auch etwas Anspruchsvolleres schauen sollte ;)), war es für mich klar, dass ich diese DvD kaufen musste. Und ich wurde nicht enttäuscht. Dieser Film ist nicht anspruchsvoll, bietet aber jede Menge Humor und Gefühlschaos der Extraklasse. Denn was macht man, wenn man sich in einen jungen Franzosen verliebt, der einen aber für ein Society-Girl hält?
Graces Traum war es schon immer gewesen, nach Paris zu reisen. Die Stadt der Liebe! Emma, ihre beste Freundin begleitet sie natürlich. Dass Meg ebenfalls an dem Trip teilnimmt, stimmt die Freundinnen nicht unbedingt positiv.
Ich muss persönlich sagen, dass ich Meg am Anfang nicht mochte. Doch auch ihr Charakter hat sich im Laufe des Films weiterentwickelt und sie sammelte schließlich viele Sympathiepunkte, was nicht zuletzt auch an einem jungen Mann liegt, der ihr in Paris, wie auch in Monte Carlo durch Zufall über den Weg läuft und sie sehr verändert hat.
In diesem Film gibt es drei Liebesgeschichten, für jede der drei jungen Frauen eine. Tiefgründig kann man diese Liebesgeschichten zwar nicht bezeichnen, dennoch sind sie einfach schön und eignen sich hervorragend für einen Filmabend.
Wer Mädchen - und Teeniefilme mag, wird von diesem Film nicht enttäuscht sein. Natürlich, es fallen Parallelen zu "Popstar auf Umwegen" mit Hilary Duff auf, aber mich persönlich hat das nicht gestört.
Ein schöner Film für jung und alt.