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Produktinformation
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Der Titel Plötzlich Shakespeare spiegelt pointiert die couragierte Idee des Romans wider. Mit seinen Pointen über Romeo und Trampeltier gelingt es Autor David Safier, nahtlos an die Erfolge von Mieses Karma und Jesus liebt mich anzuknüpfen. Da der Grimme-Preisträger auch als erfolgreicher Drehbuchschreiber arbeitet, überrascht nicht, dass seine skurile Beziehungskiste als Filmvorlage ebenso bestens funktionieren könnte.
Richtig rasant reist Rosa durch die Zeit, wo ihr die biologische Uhr nicht länger auf den Wecker geht. Die liebeshungrige Grundschullehrerin erfährt, warum männliche Gefühle dem Erbrechen ähneln oder an welchem Örtchen die englische Queen „not at all amused“ ist, sollte man ihr begegnen. Unter dem Strich entwickelt sich die verrückt inszenierte Komödie weit witziger und überzeugender, als manch Skeptiker eingangs vermutet. Rosa und Shakespeare werden in diesem Beziehungszirkus die Geister, die sie nicht riefen, so schnell nicht wieder los.
– Herwig Slezak
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
Gebundene Ausgabe
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
67 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Was ist die wahre Liebe?,
Von Josie0412 (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich Shakespeare (Gebundene Ausgabe)
Rosa, die sich selbst als das Frauenklischee schlechthin bezeichnet, hat Liebeskummer und badet in Selbstmitleid. Ihre große Liebe, Jan, heiratet seine große Liebe, Olivia.Rosa versucht sich von ihrem besten Freund Holgi zu trösten, was nicht recht gelingen will. Bei einem Zirkusbesuch sieht sie einen Magier, der eine Rückführung macht, nach der der Proband glückselig zu sein scheint. Da Rosa diesen Zustand auch endlich wieder erreichen möchte, geht sie nach der Vorstellung zu dem Magier und bittet um eine Rückführung. Sie bekommt diese, allerdings unter der Auflage, dass sie erst zurückkommen kann, wenn sie weiß, was die wahre Liebe ist. Und damit nimmt die Geschichte ihren Lauf... Rosa erwacht in dem Körper von William Shakespeare und erlebt mit diesem reichlich Abenteuer und ist, genau wie anscheinend er, auf der Suche nach dem wahren Glück. Fazit: Das Buch ist wieder mal ein echter Safier. Ich kenne alle seine Bücher und man möchte meinen, dass eine Steigerung eigentlich nicht mehr möglich ist. Ich habe das Buch in der Bahn gelesen und musste einige Male an mich halten um nicht laut loszulachen. Es ist sehr gut, flüssig und mehr als unterhaltsam geschrieben. Man mag es nicht mehr aus der Hand legen und nach jedem Kapitel fragt man sich, was jetzt wohl noch passieren könnte. Die heutige Sprache Rosas im Mittelalter und auch Shakespeares Sprache in unserer heutigen Zeit sind genial zu lesen und man kommt aus dem grinsen nicht mehr raus. Ich warte jetzt schon wieder sehnsüchtig auf das nächste Buch dieses brillanten Schreibers. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Aberwitzige Geschichte -- Grandioses Hörbuch!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich Shakespeare (4 CDs) (Audio CD)
Die liebeskranke Rosa versucht wirklich alles um ihren Ex-Freund Jan wiederzubekommen. Sie lässt sich sogar auf eine Rückführung per Hypnose ein um zu erfahren was nun tatsächlich die wahre Liebe ist. Bei diesem Experiment hat sie aber nicht damit gerechnet dass sie in einem früheren Leben William Shakespeare war und nun in dessen Körper sich auf die Suche nach ebenjener Erkenntnis begeben muss. Womit sie auch nicht gerechnet hat ist, dass Shakespeare seinen Körper nicht ohne Weiteres hergibt und immer noch als Stimme in Rosas Kopf herum spukt...David Safier und ich hatten anscheinend einen schlechten Start. "Jesus liebt mich" hatte für meinen Geschmack zu viele flache, unzusammenhängende Witze und eine äußerst überstürzt in die Albernheit abdriftende Handlung, worauf hin ich fürs Erste von Safiers anderen Büchern nichts wissen wollte. Gottseidank änderte ich meine Meinung, denn "Plötzlich Shakespeare" überzeugt mich auf der ganzen Linie. Das Buch strotzt vor aberwitziger Situationskomik und äußerst pointierten, humorvollen Dialogen. Gerade die Gespräche zwischen Rosa und Shakespeare schaukeln sich von einem kleinen Disput zu einem gagreichen Geplänkel auf und gehören zu den Höhepunkten des Romans. Und dennoch bleibt die Handlung nicht auf der Strecke. Sowohl Rosa als auch Shakespeare haben eine Aufgabe, die es zu erfüllen gilt. Beide versuchen mit der neuen Situation so umzugehen, dass beide an ihr Ziel gelangen. Was zu gegeben nicht immer einfach ist und -- wie auch sonst -- wieder zu weiteren, nicht minder humorvollen Verstrickungen führt. Neben all dem Witz schafft Safier es aber auch, seinen Hauptdarstellern eine Botschaft mitzugeben und mit einer ganz feinen Klinge auch zum Nachdenken anzuregen. Und genau das hab ich gar nicht erwartet. Tatsächlich ist es nämlich so, dass diese wirklich schöne Botschaft nicht mit dem Holzhammer noch schnell eingeprügelt wird, sondern begleitend zur Handlung immerfort anwesend ist und schlussendlich auch haften bleibt. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mir "Plötzlich Shakespeare" zwar sicher auch so gut gefallen hätte, ich aber nie so begeistert davon gewesen wäre, wenn nicht Anneke Kim Sarnau und Christoph Maria Herbst das Hörbuch gesprochen hätten. Gerade letzterer stellt sein Stimmentalent eindrucksvoll zur Schau und gibt die Sätze äußerst natürlich und perfekt betont wieder. Hut ab vor dieser Leistung, eine bessere Besetzung könnte ich mir für diesen Roman nicht vorstellen. So hat David Safier aus einer relativ schrägen Ausgangssituation wirklich einen spaßigen und herzerwärmenden Roman. Ich hab mich mit seiner Schreibe nun versöhnt und freu mich schon auf den nächsten Streich. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Plötzlich Shakespeare - Selbstfindung à la Safier...,
Rezension bezieht sich auf: Plötzlich Shakespeare (Gebundene Ausgabe)
Rosa, eine Frau in den 30ern, ist nicht wirklich zufrieden mit ihrem Leben. Eine große Liebe verloren - und auch noch eingeladen zur Hochzeit des Verflossenen -, unglücklich mit ihrer Berufswahl und als einzige Tröster Holgi, ihren schwulen Freund, und eine Flasche Ramazotti. Keine rosigen Aussichten also.Da sie gerade nichts Besseres vorhat, geht Rosa eines Abends mit Holgi in den Zirkus - und trifft dort auf einen Hypnosekünstler. Nach der Vorstellung verspricht ihr dieser, dass sich ihre Probleme lösen werden, wenn sie sich in ein früheres Leben zurückführen lassen würde... Rosa lässt sich schließlich darauf ein - was hat sie schon zu verlieren -, erfährt aber erst im letzten Moment, dass sie erst in ihr normales Leben zurück kommt, wenn sie herausgefunden hat, was die wahre Liebe ist. Zu spät um auszusteigen. Und so nimmt eine rasante, witzige und herzliche Geschichte ihren Lauf. Rosa erwacht im Körper eines Mannes im Jahr 1594; und der Mann ist niemand anderer als William Shakespeare himself. Die Probleme sind vielfältig, zu zweit in einem Körper ist nicht witzig - und es entspannen sich zwischen den beiden Seelen, die da wohnen ach in einer Brust, zahllose Dialoge im Schlagabtausch in bester "screwball"-Manier. Ich habe teilweise so sehr gelacht, dass ich zwischendurch eine Pause machen musste, um meinen Gesichtsmuskeln eine kurze Entspannung zu gönnen... Dabei nähert sich Safier mit seiner Protagonistin im Laufe des Romans immer mehr der Frage an, was Liebe eigentlich bedeutet, allerdings ohne zu großen Tiefgang, wenn auch mit mehr, als man anfangs vermutet. Geschichtlich unfundiert, wie Safier zu Beginn selbst warnend schreibt, ist es außerdem - aber mir machte es in diesem Buch zum ersten Mal Spaß, ein Sonett zu lesen. Für mich ein Buch, das einfach Spaß macht zu lesen, ohne dabei in billigen Slapstick zu verfallen, aber auch ohne einen erhobenen Zeigefinger. Unbedingt empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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