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Mia Thermopolis (Anne Hathaway) ist ein kraushaariges, bebrilltes 15-jähriges Mädchen, dessen zwei größte Ambitionen darin bestehen, sich möglichst klein und unsichtbar zu machen und ein paar Küsschen vom geschniegelt-attraktiven Klassenschwarm zu bekommen. Mia kann es nicht ausstehen, im Mittelpunkt zu stehen -- und zwar so sehr, dass sie sich im Debattierunterricht regelmäßig übergeben muss. Umso sprachloser und entsetzter ist sie, als ihre Großmutter aus Europa (Julie Andrews) auftaucht und ihr mitteilt, dass sie -- Mia -- die Kronprinzessin des Herzogtums Genovia ist. Ehe sie sich versieht, muss Mia bei ihrer fürstlichen Großmutter "Prinzessin-Unterricht" nehmen, und schließlich blüht sie zu einem selbstsicheren, strahlenden Mädchen auf -- trotz der Sorgen und der Last, die ihr der neue Status aufbürden.
Regisseur Garry Marshalls Ansatz ist völlig arglos und frei von Ironie -- und das sorgt dafür, dass Plötzlich Prinzessin auch funktioniert. Im Gegensatz zu den meisten miesepetrigen, ultra-hippen Teenagerkomödien ist dieser Film erfrischend und angenehm altmodisch und darauf aus, den Zuschauer mit Charme allein zu gewinnen, und nicht mit jeder Menge schlauer Tricks. Hathaway ist ein charismatisches, ansprechendes Vorbild mit einem scharfen Sinn für komödiantisches Timing. Andrews -- die in My Fair Lady selbst als Objekt einer erstklassigen Verwandlung auf dem Broadway zum Star geworden war -- ist in absoluter Bestform, ob sie nun Mia das korrekte königliche Winken beibringt oder selbst lernt, wie man in Amerika einen Corn-Dog isst. Die zwei Hauptdarstellerinnen werden von einer fein abgestimmten Besetzung ergänzt, darunter Hector Elizondo in der Rolle des Sicherheitschefs des Fürstentums (und Andrews' romantisches Pendant), Heather Matarazzo als Mias beste Freundin sowie Robert Schwartzman als der anständige Kerl, der schließlich Mias Herz gewinnt. Alles in allem ein königliches Vergnügen! --Mark Englehart
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Die DVD selbst ist auch sehenswert: Nicht verwendete Szenen mit Einführung von Gary Marshall, zwei Audiokommentare: Einmal von Gary Marshall (Der sich immer wieder begeistert über "The cat that doesn't move" äussert) und "A English Tea-Party": Anne Hathaway und Julie Andrews nehmen typisch britischen Tee zu sich, während sie den Film kommentieren (Sehr hörenswert!), dann zwei Music-Videos, ein schönes Making-Of und natürlich der obligatorische Trailer.
Alles in allem eine 5-Sterne DVD, die man sich als Erwachsener genauso gut, wie als Kind ansehen kann. Wirklich schöne, gut gemachte Unterhaltung:-)
Mia, wird bald 16 und ihre Omi aus Europa kommt sie besuchen um ihr mitzuteilen... Lesen Sie weiter...
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