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5.0 von 5 Sternen
Wer Pizza mag, hat dieses Gerät gesucht!, 11. September 2009
Rezension bezieht sich auf: DLD 9016 Pizzaofen Pizzamaker Alfredo mit Steinbackfläche und Bratpfanne (Haushaltswaren)
Ja, dieser Pizzamaker ist es. Ohne Kompromisse.
Wer kennt nicht die selbstgemachte Pizza aus dem Backofen auf dem Blech - oben blumig belegt, unten wie der Teig von einem Hefepflaumenkuchen? Man kann im (Umluft)Ofen probieren, was man will: Backblech, Pizzapfanne, Pizzastein. Eines bleibt immer das Gleiche: Die Temperatur ist einfach zu niedrig. Es schmeckt wie Hefekuchen.
Anders in diesem Pizzamaker. Hier geht es ratzfatz auf fast 400 Grad, der Stein macht entzieht dem Pizzaboden Feuchtigkeit und macht ihn knusprig wie beim Italiener - und nach 3-6 Minuten kocht der Käse und der Belag förmlich auf dem 100% gelungenen Pizzaunterteil. Unten knusprig, oben saftig - was will man mehr?
Dabei gelingt die Pizza vom ersten Augenblick an, wenn man sich an folgenden simplen Regeln hält: Heizen, Rezepte, Drehen
A. Heizen:
1. Auf Stufe 1 vorheizen, bis die Lampe erlischt (dauert ca 5 Min) - dient dazu, den Stein zu schonen - Feuchtigkeit abzudampfen
2. Auf Stufe 2,5 (zwischen 2 und 3) durchheizen, bis wieder die Lampe erlischt (dauert nochmal ca 7 Min) - jetzt haben wir einen Steinofen!
B. Rezepte:
- Pizzateig in der Küchenmaschine:
375g lauwarmes Wasser
1 Hefewürfel (einbröseln, 3 Min rühren lassen)
500g Mehl (Kenner mischen 300g normales Mehl mit 200g Type 550 oder ähnlichem "Backfestem") einstreuen
4 EL Olivenöl (einkneten)
1 TL Oregano (mit dem Öl einkneten)
als allerletztes 2 TL Salz (aufstreuen)
6-8 Min kneten lassen - 10 Min ruhen lassen - mit viel Mehl ausrollen
(Ohne Küchenmaschine: alles Mehl zu einem Berg anhäufen, und in die Mitte nen Krater drücken - da Hefe reinbröseln, langsam Wasser dazu, kräftig kneten, Wasser weiter dazu, zum Schluß Öl, Salzund Oregano dazu, weiter kräftig kneten - mind. 15 Minuten)
-Tomatensauce
500g passierte Tomaten (Tetrapack)
1/2 Tube Tomatenmark
1 TL Zucker
2 TL Salz
2 Spritzer Tabsco
2 TL Oregano
2 TL Basilikum
-Käse
350g alten Gouda
350g jungen Gouda
(fein raspeln)
C. Drehen:
Nach jeweils 90 Sekunden die Pizza auf dem Stein um 90° drehen - dient dazu, dass die Pizza gleichmäßig gegart wird, da die Heizspiralen doch nich 100% symmetrisch die Fläche abdecken.
Nach spätestens 4 Minuten Pizzaboden und -rand kontrollieren. Der Boden sollte leicht schwarze Stellen haben, der Rand allerdings auf leichten Druck noch nachgeben. Dann ist die Pizza exakt so, wie Ihr sie von Eurem Lieblinsitaliener wünscht, nur ohne die lästige Anfahrtszeit direkt auf den Teller! Glühendheiß, kochend heißer Käse und ein Knuspern, das seines Gleichen sucht.
Klassiker-Pizzen:
Magherita - hauchdünn ausgerollter Boden, Tomatensauce, eine Tomate in dünne Scheiben geschnitten, darüber dünngeschnittener Mozarella, nach Garung darauf frischer Basilikum
Prosciutto - hauchdünn ausgerollter Boden, Tomatensauce, geriebener Pizzaäse, darauf eine zerissene Scheibe Kochschinken, nach Garung daruf drei Messerspitzen Oregano
Salame - wie Prosciutto
Extravaganza: hauchdünn ausgerollter Boden, Sauce Hollandais, geriebener Pizzakäse, geriebener Parmesan, darauf Blattspinat, in Scheiben geschnittene Pilze, Zwiebelringe, Eismeerkrabben - nach Garung darauf drei Messerspitzen Oregano und 1 TL Koblauchöl
Zum Gerät:
Rot, etwas größer als ein Waffeleisen, Stromaufnahme ca 1kW/h, leicht zu reinigender Stein, die Balsabretter sind ausreichend, Ceranfeldkratzer gut zum Abkratzen von Resten geeignet - wenn man größere Reinigung, dann einfach eine Stunde auf voller Last ausbrennen lassen.
Fazit:
Kaufen! Kaufen! Und genießen...
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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Klasse Pizza!, 4. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: DLD 9016 Pizzaofen Pizzamaker Alfredo mit Steinbackfläche und Bratpfanne (Haushaltswaren)
Endlich wird die Pizza so, wie beim Italiener. Sogar besser, weil man sie genau nach seinem individuellen Geschmack belegen und würzen kann. In etwa 7 Minuten ist der Pizzaofen "Alfredo" bereit, die erste Pizza aufzunehmen. Schon nach kurzer Zeit durchzieht ein angenehmer Duft die Küche und nach fünf bis sieben Minuten hat die Pizza den gewünschten Bräunungsgrad erreicht. Der Boden ist außen knusprig und innen locker, der Belag saftig und der Käse wunderbar verlaufen. Genauso hatte ich mir das vorgestellt.
Zusätzlich kann man noch anmerken, dass die beiliegende Anleitung kurz aber verständlich ist. Weitere Hinweise bekommt man auf der Webseite des Versenders bzw. über dort vorhandene Links. Das einzig unschöne ist die dauerhaft dunkle Verfärbung des Steins, die der Funktion des Ofens und der Qualität der Pizza aber auch nach vielen Backvorgängen offenbar nicht schadet.
Update (November 2011): Allerdings verschwinden (fast) alle dunklen Flecke wieder, wenn man den Ofen einmal eine halbe Stunde auf voller Stufe laufen lässt, ohne ihn "beladen" zu haben (Pyrolyse). Mittlerweile habe ich für Freunde, Verwandte und mich schon mehr als 400 Pizzen gebacken und bin nach wie vor absolut zufrieden mit dem Alfredo.
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