I. Lieferumfang
Nachdem nun mein
Pixel Pro RW-221/E3 kurz direkt nach Weihnachten
geliefert wurde (bestellt am 22.12.2011; geliefert am 27.12.2011), habe ich mich direkt an
das Testen des Funkauslösers gemacht. Die Lieferung umfasst: a) eine Funkfernbedienung,
b) einen Funkempfänger, c) ein Verbindungskabel für die Kamera (in meinem Fall die Canon
EOS 1000D) sowie d) 2 Paar AAA Batterien.
II. Aufbau der Bestandteile
Zunächst wurden natürlich alle Bestandteile optisch auf Mängel untersucht. Glücklicherweise
erweist sich das
Pixel Pro RW-221/E3 als solide verarbeitetes Gerät.
Die a) Fernbedienung
besteht aus solidem Hartplastik. Auf ihr sind der 2-stufige Funkfernauslöseknopf, der Einstel-
lungsriegel, eine optische Leuchte und das Batteriefach auf der Rückseite untergebracht.
Des Weiteren weißt sie eine kleine Öffnung auf, durch die man eine Schlaufe anbringen kann,
was durchaus nützlich sein kann, um diese nicht zu verlieren oder sich um den Hals zu hängen.
Öffnet man das Batteriefach, so sieht man 5 kleine Schieberegler, um den Funkkanal einzustellen.
Der b) Funkempfänger ist ebenfalls aus solidem Hartplastik gefertigt und macht einen sehr gut
verarbeiteten Eindruck. Auf ihm sind ein An-/Ausschalter, ein Auslöseknopf, eine optische
Leuchte sowie ein Batteriefach und ein Gewinde/Fläche, welches auf einem Blitzschuh angebracht
werden kann, um dem Empfänger direkt auf der Kamera zu platzieren. An der Seite befindet sich
zudem die Öffnung, um den Empfänger durch das Verbindungskabel mit der Kamera zu verbinden.
Das c) Verbindungskabel besitzt vergoldete Klinke-Stecker.
III. Montage
Zunächst wurden die Batterien entsprechend in die einzelnen Bestandteile integriert. Anschließend
habe ich sowohl auf dem Funkempfänger, als auch auf der Fernbedienung den selben Funkkanal eingestellt
und den Empfänger auf den Blitzschuh der Kamera geschoben. Dieser arretiert dabei nicht, allerdings
verfügt der Empfänger über ein Rad, welches sich einstellen lässt und den Anpressdruck entsprechend
verändert. Dadurch sitzt der Empfänger absolut rutsch fest. Danach wurde einfach das Verbindungskabel
mit dem Funkempfänger und der Kamera verbunden. Über den An-/Ausschalter wurde der Empfänger dann
simpel aktiviert.
Die Fernbedienung verfügt über keinen An-/Ausschalter und ist somit direkt bereit zum Auslösen der Bilder.
IV. Testlauf
Das Gerät wurde in einem Zimmer aufgestellt und zunächst aus allen Winkel erfolgreich bedient. An-
schließend habe ich mich ca. 25 Meter entfernt. Kein Problem. Nun habe ich die erste Tür verschlossen.
Ebenfalls kein Problem. Dann wurde die zweite Tür verschlossen. Auch dort kein Problem. Alle Bilder
wurden erfolgreich aufgenommen.
Zum Schluss wurden noch alle Modi der Fernbedienung getestet: 1.) Singleshot 2.) Reihenaufnahme
3.) BULB und 4.) Zeit verzögerte Auslösung.
Der 1.) Singleshot lasst sich durch ein simples drücken auslösen. Drückt man dabei zunächst nur halb durch,
so wird fokussiert, was durch grünes Leuchten auf Empfänger und Fernbedienung angezeigt wird. Beim Durch-
drücken des Auslösers wird dann das Foto aufgenommen, was durch ein rotes Leuchten angezeigt wird.
Die 2.) Reihenaufnahme erweist sich ebenfalls als absolut leicht. Man hält den Auslöser einfach gedrückt
und es werden durchweg Fotos aufgenommen.
Im 3.) BULB-Modus muss zunächst die Kamera auf den entsprechenden Modus eingestellt werden. Ist dies getan,
so drückt man einfach den Auslöser und die Kamera beginnt die Aufnahme. Will man diese Beenden, betätigt
man den Auslöser erneut.
Die 4.) Zeit verzögerte Auslösung ist ebenfalls ein Kinderspiel. Drückt man den Auslöser hat man ca. 5
Sekunden Zeit um z.B. selber noch mit auf das Gruppenfoto zu kommen, sofern man keine Fernbedienung ver-
oder weg stecken möchte.
V. Fazit
Ich persönlich konnte aus Zeitgründen jetzt nicht den Maximalabstand testen. Alle Programmtests vollzogen
sich ausschließlich in geschlossenen Räumlichkeiten. Ich gehe aber aufgrund der soliden Leistung davon aus,
dass das Entfernungslimit von maximal angegebenen 100m je nach Gegebenheiten eingehalten werden kann. Des
Weiteren konnte ich keine Fehler in der Verarbeitung oder der Funktionsweise feststellen. Eine bebilderte
Kurzanleitung liegt zwar bei (englisch/japanisch), ist aber aufgrund der selbsterklärenden Funktionsweise
überflüssig und somit kein Nachteil, dass sie nicht in deutsch verfasst ist (was für den Einen oder Anderen
eventuell von Nachteil hätte sein können).
Das
Pixel Pro RW-221/E3 tut was es soll für einen fairen Preis ohne Wenn und Aber! Somit kann ich es nur empfehlen.
Auch der Versand durch ImpulsFoto war tadellos! Vielen Dank.