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Es ist ein verdammt dünnes Büchlein, und es erzählt nur von drei Tagen: Jene Tage, in denen es die langsame, wunderliche Pitty ins Südstaatenkaff Rickville verschlägt. Mehr Zeit gibt uns die Hamburger Journalistin Julia Gäbel nicht, um uns von den merkwürdigen Gestalten ihres Debüts verzaubern zu lassen. Die Leute in Rickville brauchen nicht viel - selbstgebrannten Whisky, was zu essen und ein bisschen Unterhaltung. Aber dann beginnt es - zum ersten Mal überhaupt - zu schneien, und gleichzeitig taucht Dicks seit Ewigkeiten verschollener Pick-up samt Pitty an Bord wieder auf. Das reicht, um den Dorfalltag aus den Fugen zu heben. Tulipe, die Besitzerin der Blues-Kaschemme, Vera, die Dinerbesitzerin und sogar der whiskeyanbetende Priester - alle geraten etwas aus dem Häuschen. Mittendrin und dennoch etwas außerhalb stehend treffen Dick und Pitty aufeinander. Die beiden erleben eine wunderbar naiv erzählte Liebesgeschichte, und spätestens, wenn die letzte Schneeflocke fällt, ist man den schrägen Charakteren hoffnungslos verfallen. Mehr Seiten braucht Gäbel dafür gar nicht. (kat)
Pressestimmen
„Eine märchenhafte Liebesgeschichte, die sich in einem Atemzug liest.“ (Schweizer Illustrierte )
„Es ist ein verdammt dünnes Büchlein, und es erzählt von drei Tagen. (…) Mehr Seiten braucht Gäbel dafür gar nicht.“ (Citymag, Stuttgart )
"Überhaupt zeigte sich Julia Gäbel als ein interessanter Autorinnentyp, den mancher für seit Langem ausgestorben hält: die Frau als Medium, die nur zu Papier bringt, was die Figuren in ihrem Inneren anstellen; damit ein Gegenentwurf zur Wirklichkeit, so wie Gäbel leicht angewidert dem Publikum zurief: 'Es ist eine Geschichte, die eine andere Welt zeigt; nicht, wie es hier jetzt so aussieht. Meine Personen hätten hier nie überlebt.'" (Welt online )
„Es ist ein verdammt dünnes Büchlein, und es erzählt von drei Tagen. (…) Mehr Seiten braucht Gäbel dafür gar nicht.“ (Citymag, Stuttgart )
"Überhaupt zeigte sich Julia Gäbel als ein interessanter Autorinnentyp, den mancher für seit Langem ausgestorben hält: die Frau als Medium, die nur zu Papier bringt, was die Figuren in ihrem Inneren anstellen; damit ein Gegenentwurf zur Wirklichkeit, so wie Gäbel leicht angewidert dem Publikum zurief: 'Es ist eine Geschichte, die eine andere Welt zeigt; nicht, wie es hier jetzt so aussieht. Meine Personen hätten hier nie überlebt.'" (Welt online )
