Das Tipp-Kick des Golfen - das war das Ziel, dass sich die kreativen Köpfe hinter dem kleinen Microgolfer gedacht haben. Und Pit kann so einiges. Gleich vier verschiedene Schläger werden mit geliefert. Der Putter fürs einlochen, der Wedge für hohe Schläge, z.B auf einen Tisch. Der Driver für weite und das Eisen für mittlere Distanzen. Möglichkeiten den Ball seitlich anzuschneiden um Hindernisse zu umspielen. Und dabei rollt dieser glücklicherweise nicht all zu oft unerwünscht hinter Möbel.
Diese eigentlich auch als Design-Objekt entwickelte Figur kann also dank ihrer gelungenen Mechanik sehr viel. Lediglich die sogenannten Slider, quasi Plastikreißleinen können dem ungeübten Microsportler anfangs mal kaputt gehen und leider kosten neue Slider schon ein bisschen Geld. Dafür gibt es aber die sogenannten Flex-Slider, die etwas biegsamer sind und etwas mehr Unachtsamkeit verzeihen können.
Bei mir hat es mit Pit ganz zufällig in normalem Rahmen begonnen, wurde dann zu Wettbewerben in der Wohnung und hat sich gesteigert zu einer ganzen Liga, die in Hamburg zweimonatlich zum Turnier auf 6 großzügig gestalteten Bahnen samt Bunker und Wasserhindernissen gesteigert hat. Bei den Spielern geht die Reichweite von Kindern bis hin ins höhere Alter. Solange der Rücken es aushält wenn man unter die Tische kriecht um den nächsten Schlag auszuführen und die Kniescheiben nicht versagen kann man jederzeit überall spielen. Der Spielspaß ist ungemindert, fast noch größer wenn man sich an die Tabellenspitze kämpfen will. Somit eine klare Kaufempfehlung. Das Geld lohnt sich, für einen kleinen Mann der großes leistet - und dazu noch sehr stilvoll aussieht.
Spaß für die ganze Familie, für Gelegenheitsgolfer und Profimicrogolfer ;)