Produktinformation
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Disk 1:
Disk 2:
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Im Senegal huldigte man dieser neu entdeckten Afro-Cuban-Connection bis in die 80er-Jahre hinein. Die Pirates Choices sind 1982 entstanden, also am Ende dieser Epoche. In den sehr atmosphärischen Aufnahmen findet man übrigens auch das Rohmaterial, mit dem die derzeit erfolgreiche Band Africando 1992 ins Tonstudio nach New York ging. Kein Zufall, denn die Africando-Sänger Medoune Diallo und Thione Seck waren schon beim Orchestre Baoab dabei gewesen: einer Band, die in den 70er-Jahren kubanisches Liedrepertoire an die Wolof-Sprache Senegals angepasst hatte und klirrende elektrische Gitarren einführte, die auf Pirates Choices manchmal wie ein erdiger Hammondorgel-Soul klingen.
Hier verschmilzt die kubanische Melancholie von Guajiras und Cha-Cha-Cha aufs Beste mit afrikanischem Highlife-Flair. Und die ausgedehnten Sessions mit reichlich Raum für Improvisationen sind eine wahre Lust. World Circuit hat diesen Klassiker von 1982 neu gemastered und sechs bisher nicht veröffentlichte Tracks hinzugefügt. Der Plattentitel spielt übrigens darauf an, dass das Orchestre Baoab von allen Bands im Senegal die meisten Raubkopien auf sich vereinigen konnte. --Roman Rhode
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Auch wenn die Songs hauptsächlich in Wolof und Mandinga gesungen werden: Schließt man die Augen, so könnte man glauben, einem neu entdeckten Album aus dem Buenavista-Umfeld zu lauschen.
Die vorliegende Doppel-CD enthält alle Stücke der 1982er Session und damit auch die Songs, die damals nicht den Weg auf das Album fanden. Ist eine Entdeckung wert.
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