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Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt (Fluch der Karibik 3) - Special Edition (2 DVDs)
 
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Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt (Fluch der Karibik 3) - Special Edition (2 DVDs)

Johnny Depp , Orlando Bloom , Gore Verbinsky    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (406 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Darsteller: Johnny Depp, Orlando Bloom, Keira Knightley, Jack Davenport, Bill Nighy
  • Regisseur(e): Gore Verbinsky
  • Format: Anamorph, Special Edition, Widescreen, Dolby, Farbe
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Englisch, Türkisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Touchstone
  • Erscheinungstermin: 22. November 2007
  • Produktionsjahr: 2007
  • Spieldauer: 162 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (406 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000PMGS9U
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 13.499 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Pirates 3 stellt ebenso wie die zwei vorhergehenden Pirates-Filme eine übermütige Reise dar, wobei der dritte Teil teilweise ein wenig düsterer daher kommt (und nahezu drei Stunden dauert). Die Handlung dreht sich um ein Bündnis der Piraten gegen die rücksichtslose East India Handelsgesellschaft und enttäuscht nicht – wenn auch die Gewaltszenen für kleine Kinder zu grausam sein dürften. Während des ganzen Spektakels setzt sich die Besetzung (Keira Knightley, Orlando Bloom, Geoffrey Rush) mit Seeschlachten, Mahlströmen, Betrug, Verrat, einer wütenden karibischen Wettergöttin und der Rückkehr vom Ende der Welt auseinander – ohne dabei ihre Schlagfertigkeit zu verlieren. Wie immer gibt Johnny Depp tolle Sprüche von sich. Er meint strafend: „Nichts ist höllischer als eine vernachlässigte Frau.“ Er beleidigt einen Kontrahenten mit frechen Sprüchen und nennt ihn am Ende einen "käsigen Hosenlatz". Im vorhergehenden Fluch der Karibik 2 wurde Sparrow getötet und fand sein Seemannsgrab. In der Anfangssequenz ist zu sehen, dass es der Tod mit Sparrow nicht allzu gut gemeint hat – was aber nicht bedeuten soll, dass er keine Gelegenheit ausgelassen hatte, sich zu amüsieren, indem er mit Dutzenden eingebildeter Jack Sparrows an Deck der „Black Pearl“ herumturnte. Aber Sparrow wird in dieser Welt gebraucht, und so bringt ihn eine gewagte Rettungsaktion zurück. Keith Richards’ vielgepriesener Auftritt als Jacks Vater ist wenig mehr als eine Gastrolle, obwohl er wirklich schön wehmütig Gitarre spielen kann. Aber in Sachen Action ist wie immer viel geboten, was durch Depp zusammengehalten wird. Er erweist sich wieder einmal als schlauer als die besser bewaffneten Briten, was ein seiner Perücke beraubter Kapitän kommentiert: "Meinen Sie, er hat das alles geplant, oder improvisiert er einfach drauf los?" – Was die Fans angeht, ist die Antwort auf diese Frage unbedeutend. --A.T. Hurley

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Fluch der Karibik 3 - Special Ed. DV

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117 von 145 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Sechs Personen suchen einen Autor, 19. April 2008
Manchmal fragt man sich wirklich, was in so einem Produzenten- oder Regisseurs-Gehirn vor sich geht. Da legen Bruckheimer, Verbinski & Co. mit "Fluch der Karibik" einen furiosen Unterhaltungsfilm hin - mit einer witzigen, temporeichen Handlung, tollen Schauspielern und dem schillerndsten Filmcharakter des Jahrzehnts (Jack Sparrow) - und demolieren anschließend ihren mühsam aufgebauten Ruf durch zwei völlig chaotische und letztlich missratene und überflüssige Fortsetzungen.

"Si tacuisses, philosophus manisses" ("Hättest du geschwiegen, wärst Du ein Philosoph geblieben.") - schon der Spätrömer Boethius wusste vor über 1500 Jahren, dass man, wenn man alles Mitteilenswerte gesagt hat, besser seinen Schnabel halten sollte. Nur zu gerne würde man manchen Hollywood-Verantwortlichen zum Nachsitzen in die Lateinschule schicken, auf dass sie über solcherlei Lebensweisheiten grübeln mögen.

Bei "Fluch der Karibik 3" kann man geradezu lehrbuchhaft sehen, weshalb Fortsetzungsteile so oft in die Hose gehen, obwohl der Stoff meiner Meinung nach noch genügend Raum für neue Geschichten geboten hätte. Das geht erst mal damit los, dass man mit den bewährten Hauptdarstellern langfristige Verträge abschließt und damit die Drehbuchautoren unter Zeitdruck setzt. Das ist ungefähr so: Johnny Depp, Keira Knightley, Orlando Bloom, Geoffrey Rush, Billy Nighy und Tom Hollander stehen am Freitag Abend vor meiner Wohnung und wollen eine Party feiern. Ich habe das völlig verschwitzt und gar nichts vorbereitet. Jetzt sitzen die sechs in meinem Wohnzimmer und knabbern Erdnüsse, während ich im Bademantel in der Küche panisch herumtelefoniere, um noch auf die Schnelle was organisiert zu bekommen. "Sechs Personen suchen einen Autor", hätte Luigi Pirandello dazu wahrscheinlich gesagt.

Da hat man nun also ein paar Figuren rumstehen, von denen man nicht so recht weiß, was man mit ihnen anfangen soll. Und genau das merkt man dem Film in jeder Minute an. Es gibt schon witzige Szenen und orginelle Einfälle, aber es ist alles mit der heißen Nadel gestrickt. Das Problem ist nicht die verwirrende Zahl an Handlungsfäden, sondern, dass es überhaupt keine langfristigen Handlungsfäden gibt. Ich würde mein gesamtes nicht vorhandenes Vermögen darauf verwetten, dass die Autoren bei Drehbeginn selbst noch keinen blassen Schimmer hatten, wie die Geschichte überhaupt ausgehen soll. Alles wirkt so, als wären immer nur gerade genügend Skriptseiten für die nächsten anderthalb Drehtage vorrätig gewesen, und irgendwann hatten die Autoren selbst keinen Plan mehr, welche Figur eigentlich gerade wen hinters Licht führt und warum. Auch die zahlreichen Handlungslöcher sind mir nur auf diese Art erklärlich. Nie und nimmer hätte ein derart unfertiges, chaotisches und unverständliches Skript jemals in Produktion gehen dürfen.

Am schlimmsten wirkt sich die Unfertigkeit darin aus, dass der Film trotz des Titels nicht das Geringste mit der "Karibik" zu tun hat. Der Anfang spielt in Singapur, der zweite Teil in der Unterwelt und der ganze Rest in einem nicht weiter spezifizierten nebulösen Nirgendwo. Die Fantasy-Kulisse ist eine Maske, mit der die inhaltliche Oberflächlichkeit kaschiert werden soll (was nicht gelingt). Eine der wichtigsten Drehbuchregeln ist die, dass man inhaltlich präzise vorgeht. Dafür hätte man sich zum Beispiel daran erinnern können, dass man um 1700 nicht mal eben so zum Spaß nach Singapur rüberschippern konnte - typischer erzähltechnischer Globalisierungsmüll unserer Zeit. Um dorthin zu gelangen, musste man um Kap Hoorn und anschließend wochenlang durch den Pazifik - was hätte man daraus allein schon für eine tolle Story machen können. Aber dann wäre es natürlich schwer zu vermitteln gewesen, dass ein korrupter britischer Offizier seine Truppen auf ein paar Schiffe verfrachtet und seinen Stützpunkt für mehrere Monate sich selbst überlässt, um auf der anderen Seite des Globus seinen Privatgeschäften nachzugehen ... naja, lassen wir das.

Jetzt mag man sagen, bei einem Unterhaltungsfilm käme es auf solche Spitzfindigkeiten nicht an. Im Gegenteil: genau das tut es. Genau weil der Film in diesen Details so unpräzise ist, wirkt er so künstlich, dass man das Interesse verliert. Im Prinzip besteht der Film zu 80% aus CGI-Effekten, zu 20% aus Studioproduktion und zu Null Prozent aus realistisch wirkenden Außenaufnahmen (anders als der erste Teil). Dabei geht die Entwicklung im Kino schon seit längerer Zeit in eine andere Richtung. "Der Herr der Ringe" wirkt nicht nur durch Tolkiens Fantasy, sondern auch durch die reale Schönheit der neuseeländischen Landschaft. Auch die "James Bond"-Macher haben sich vom Computer-Gehunze verabschiedet und ihre Figuren wieder "geerdet". Ist ungefähr so, wie eine elektronische Cyber-Frau anfangs aufregend sein mag, auf Dauer aber nur ein unbefriedigendes Gefühl der Leere zurücklässt, so dass man den Reiz einer realen Frau doch wieder zu schätzen weiß. Deshalb steht zu hoffen, dass sich die Macher von "Fluch der Karibik" für einen zu erwartenden vierten Teil wieder auf ihre Wurzeln im ersten Film besinnen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Fluch der Karibik - Das Ende einer guten Filmreihe !, 5. Januar 2012
Mal ehrlich, dieser Film ist nichts anderes als "hauen wir halt mal schnell eine Story hin" und das ist wirklich so.

Der erste Teil war sehr einfach zu verstehen mit einer spannenden Story und gutem Humor, ab dort hat mir die Fluch der Karibik Reihe gefallen, der 2. Teil war auch nicht schlecht, war auch noch leicht zu verstehen, aber beim 3. Teil hab ich bei der hälfte aufgehört den Film weiterzuschauen. Warum ? ganz einfach, weil die Story einfach nur hingeklatscht wurde und die Sprüche von Jack Sparrow sind auch nicht mehr das, was sie mal waren, die Story ist einfach nur verwirrend, kauft euch dieses Film nicht, das ist nur herausgeworfenes Geld.

Wirklich sehr schade, die ersten 2 Teile haben mir sehr gefallen, der 4. Teil hab ich auch angeschaut, der war zwar auch nicht mehr so gut wie Teil 1 und Teil 2 aber um Welten besser als der 3. Teil.

Der Film ist einfach nur überladen, das haben sehr viele Menschen hier erwähnt und das ist wirklich so!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Da wird der Fluch allmählich zum Fluch..., 29. Januar 2009
Zwei Sätze sind mir aus "Fluch der Karibik 3" besonders in Erinnerung geblieben: "Hier geht es doch nur ums Geschäft" und "Ich habe mein Hirn verloren" (sagt eines der Sparrow-Hirngespinste) - beides mag wohl im Großen und Ganzen auf Regisseur und Drehbuchschreiber zutreffen. War Teil 1 noch ein spritzig unterhaltendes Abenteuer und in sich schlüssig, wurde mit Teil 2 schon die Geduld der Zuschauer etwas strapaziert, ehe man es sich hier im Teil 3 endgültig verscherzt. Es wird gemeuchelt, gezündelt, gejagt und intrigiert, keiner weiß mehr richtig, wo wer was wie und warum macht und das Schlimmste, was einem Film dann passieren kann ist, dass einem die einst liebgewonnenen Charaktere egal sind. Und das passiert hier spätestens nach einem Drittel des Films.

Erwähnenswert sind die verdammt guten Tricks, die allerdings ob der kruden Einfälle der Story auch ganz schön überstrapaziert werden. Jack als minutenlanger Seil-Abhänger, Schwertkämpfe auf dem Mast während einer tosenden Fahrt in den Malstrom (Edgar Allan Poe lässt grüßen) und dann die Explosion der Endeavour - ehrlich, bei letzterer habe ich an die Tortenschlacht aus Blake Edwards' "Das große Rennen" gedacht. Fliegt Beckett das Schiff splitterweise um die Ohren, bohrt sich nicht mal der kleinste Splitter in die Backe des fiesen Käptn's, während er in Zeitlupe dahinschreitet. Toll anzuschauen - aber eben halt vollkommen empfindungsfrei.

Fast kommt "Fluch der Karibik 3" als Horrorfilm daher, für 12-jährige ist das streckenweise nicht zu empfehlen und hat mit der gewissen Leichtigkeit und Ironie der Geisterpiraten aus Teil 1 nichts mehr gemein. Hier wird zu viel gemordet und zerstört, als dass es zu fassen ist.

Zusammenfassend gibt es drei gute erwähnenswerte Dinge im Film (wenn wir den ohnehin immer bravourös spielenden Johnny Depp mal beiseite lassen): 1. die hier besonders schöne Keira Knightley, 2. richtig gute visuelle Effekte von ILM, und 3. die berechtigte Hoffnung, dass Jack jetzt endlich alleine von dannen segeln möge, der Rest der Crew glücklich wird und uns nicht ein vierter Teil droht, der noch mehr Untotes, Verworrenes, Gemetzeltes und Belangloses beschert, nur um der Kinokasse willen. Und wird es ihn doch geben, dann lasse ich Calypso im Kino los, das schwöre ich Euch... Zwei Sterne, das ist das höchste der Gefühle als Bewertung.
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