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Piraten im Karibischen Meer
 
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Piraten im Karibischen Meer

Ray Milland , Paulette Goddard , Cecil B. DeMille    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Ray Milland, Paulette Goddard, John Wayne
  • Regisseur(e): Cecil B. DeMille
  • Komponist: Victor Young
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Französisch (Dolby Digital 1.0)
  • Untertitel: Deutsch, Tschechisch, Niederländisch, Ungarisch, Polnisch, Französisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 4:3 - 1.33:1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Universal/DVD
  • Erscheinungstermin: 3. März 2005
  • Produktionsjahr: 1942
  • Spieldauer: 119 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B0007CR7E8
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 34.009 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

VideoMarkt

1840. Key West, Florida. Loxi Claiborne will mit ihrem Schoner dem havarierten Schiff von Captain Jack Stuart zu Hilfe kommen. King Cutler und Bruder Dan haben es ausgeplündert. Loxi sucht Anwalt Tolliver auf. Er soll den Piratenring zerschlagen, Stuarts Ehre wiederherstellen. Stuart fährt die Southern Cross hinaus, die im Sturm sinkt. Heimlich an Bord war die in Dan verliebte Drusilla. Stuart und Tolliver tauchen, finden Drusillas Schal. Stuart opfert sich für Tolliver im Kampf mit einer Riesenkrake. Die Cutlers erschießen sich. Loxi ist frei für Tolliver.

Produktbeschreibungen

1840 vor der Küste Florida:
Captain Jack Stuart (John Wayne) gerät mit seinem Schiff "Jubilee" in Seenot und wird nur knapp gerettet. Mit an der Rettung beteiligt ist die hübsche Loxi Claiborne (Paulette Goddard), die gleich ihr Herz an den alten Seebären verliert. Allerdings erobert kurz später noch jemand anderes ihr Herz: Der Rechtsanwalt Stephen Tolliver (Ray Milland).

Da man Stuart die Hauptschuld am Untergang der "Jubilee" gibt, soll er auf dem nächsten Schiff kein Kommando erhalten, sondern nur als Maat eingesetzt werden. Loxi glaubt. Tolliver wolle Stuart absichtlich demütigen, um ihn vor ihr bloßzustellen und kehrt zu Stuart zurück. Nur knapp verhindert Tolliver, dass die beiden sofort vom Schiffspfarrer getraut werden.

Weiteres Unheil droht von King Cutler (Raymond Massey), der als Kopf einer Piratenbande die Küsten unsicher macht. Als Loxi hört, dass er plant, Tolliver zu entführen und als Walfänger auf See zu verschleppen, bittet sie Captain Stuart, das zu verhindern. Das gelingt, aber bald darauf wird Tolliver Stuarts neuer Vorgesetzter - wahrscheinlich dessen Karriereende als Kapitän. Stuart beschließt, mit dem Piraten Cutler gemeinsame Sache

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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
In einer absoluten DVD-Top-Qualität präsentiert sich hier der Klassiker "Piraten im Karibischen Meer" aus dem Jahre 1942 von Cecil B. DeMilles. Zu Recht erhielt er den Oscar für "Beste Spezialeffekte". Untermalt von der Musik Victor Young's (herrlich fand ich den derben Song von "Nellie B.") erlebt der Zuschauer eine abenteuerliche Geschichte von Liebe, Eifersucht, Rivalität und Piraterie an der Küste Floridas um 1840.
Im Kampf um die Liebe von Loxi Claiborne (Paulette Goddard) werden der Captain Jack Stewart (John Wayne) und der Anwalt Stephen Tolliver (Ray Milland) im Laufe der Handlung zu unerbittlichen Rivalen. Dies führt sogar soweit, daß Jack sich auf die Seite des Gauners King Cutler (Raymond Massey) schlägt, der Schiffbrüche an den Küsten Floridas manipuliert, um sich an den Ladungen zu bereichern. Eine verhängnisvolle Entscheidung, wie sich zeigen soll. Gekrönt wird das Filmgeschehen durch einen Tauchgang zur "Southern Cross", um Beweise zu sichern, als die Rivalen sich plötzlich eines Riesenkraken erwehren müssen...
Die Darsteller überzeugen allesamt und lassen den Film und die Story zu einem Genuß werden.
Zusätzliche Extras zum Film gibt es auf der DVD zwar nicht, aber in der Hülle befindet sich ein Heftchen mit einem Überblick weiterer Universalfilme, die als DVD erhältlich sind.
Fazit: Große Kinounterhaltung, die in jedem DVD-Regal stehen sollte!!!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Dave Evans' Nachfolger TOP 1000 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
"Piraten im karibischen Meer", Originaltitel "Reap the wild wind", spielt im Jahr 1840 in Florida, noch vor der großen Zeit der Eisenbahn, als Schiffstransporte die wirtschaftliche Lebensader des Landes waren.

Ein eigener Wirtschaftszweig war damals offenbar das Retten von auf Riffs gelaufenen Schiffen und Bergen der Ladung, woraufhin ein gewisser Prozentsatz dem Retter bezahlt wurde. Da gibt es nun auch schwarze Schafe, die ein wenig rumsabotieren und deshalb öfter zu Rettungsaktionen kommen.

Auch Jack Stuarts (J.Wayne) Schiff muss gerettet werden, woraufhin er einerseits die hübsche Loxi (P.Goddard) kennenlernt und andererseits aber grobe Schwierigkeiten mit dem Schiffseigner bekommt. Sein Traum, das stolzeste Schiff der Flotte kommandieren zu dürfen, scheint daraufhin zerplatzt. Allerdings legt der engste Mitarbeiter des Schifsseigners, Stephen Tolliver (R.Milland), ein gutes Wort für ihn ein, wovon der Duke aber nichts erfährt.
Tolliver macht das auch nur Loxi zuliebe, in die er verliebt ist, die aber, oh Jammer, Jack Stuart liebt.
Herrlichste Verstrickungen über Ehre, Liebe, Treue folgen, und der Film, der anfangs sehr locker-flockig daherkommt, wird noch sehr dramatisch und gar tragisch. Ungewohnt dabei, dass Wayne nicht durchgängig den "Ritter in scheinender Rüstung" darstellt - das ist eher Millands Job - sondern zwischendurch auch mal menschlich schwächeln darf.
(Der Film entstand wenige Jahre nach Wayne's Durchbruch mit "Stagecoach", da war er noch nicht so auf die absolute Heldenrolle festgelegt.)

Die Spezialeffekte, für die der Film 1943 den Oscar bekommen hat, wirken zwar heute etwas altbacken, sind aber für die damalige Zeit zweiffellos einwandfrei und fast atemberaubend.
Keine Chance dagegen hatte der Zahn der Zeit gegen die schauspielerische Leistung von Goddard und Wayne und - allen voran - Ray Milland, der hier alles an die Wand spielt, was nicht bei "3" auf den Bäumen ist. Ein Genuss, ihnen zuzusehen.

Die Umsetzung auf DVD ist meiner Ansicht nach sehr gelungen, Bild und Ton - soweit ich als Laie das bewerten kann - top, Tonspur in engl./dt./franz. und etliche Untertitelspuren.
Leider keine Specials, aber die wären bei so einem alten Film wahrscheinlich auch schwer heranzukarren, und für den aktuellen Preis erwarte ich das auch gar nicht.

Sehr empfehlenswert für Freunde alter Abenteuerfilme und Duke-Fans, mit dem Zusatz, dass der Seher auch ein wenig Tragödie vertragen muss.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Der Film mit dem Kraken 25. November 2010
Von Tristram Shandy TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Lange Zeit lief Cecil B. DeMilles Film "Reap the Wild Wind" aus dem Jahre 1942 bei mir unter dem obengenannten Titel, denn als Kind war ich sehr schlecht darin, mir die Namen von Filmen zu merken, wenn ich sie mir nicht selbst ausgedacht hatte, und die letzten zwanzig Minuten (oder so) dieses Filmes waren für mich damals am eindrucksvollsten. Doch auch heute noch weiß mich dieser farbenprächtige und temporeiche Abenteuerfilm des nicht gerade durch besonderen Tiefgang - auch wenn hier am Ende des Filmes getaucht wird - auffallenden Regisseurs zu begeistern, was vor allem an der spannenden Geschichte und dem überzeugenden Schauspiel Ray Millands liegt.

In den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts nahmen Schiffe auf ihren Weg vom Mississippi in den Atlantik oftmals die Abkürzung über Key West, wo sie mitunter in Seenot gerieten und von den Einheimischen, die sich auf solche Rettungsaktionen spezialisiert hatten, gegen großzügige Beteiligung am Erlös der Fracht entladen wurden, bevor sie kenterten. Loxi Claiborne (Paulette Goddard) verdient ihr Geld ebenfalls mit solcher Arbeit, denn zusammen mit Kapitän Philpott (Lynne Overman) führt sie das Geschäft ihres Vaters fort - zur Mißbilligung ihrer Familie und ihrer schwarzen Dienerin Maum Maria (Louise Beavers). Ihr Rivale, der diabolische King Cutler (Raymond Massey), verläßt sich allerdings nicht allein auf die Gefahren der Klippen und den Zufall, sondern als Riffpirat lockt er gezielt Schiffe in den Untergang, um ihnen dann beizuspringen und an ihrer Fracht zu verdienen. Eines seiner Opfer ist Kapitän Jack Stuart (John Wayne), dessen Schiff durch den verräterischen Maat Bully Brown (Charles Bickford) auf Grund gebracht wird. Loxi pflegt den verletzten Stuart gesund und verliebt sich in ihn. Sie beschließt, bei seinem Arbeitgeber ein gutes Wort für ihn einzulegen, das er nach seiner vermeintlichen Pflichtverletzung bitter nötig hat, und trifft dort auf den Anwalt Stephen Tolliver (Ray Milland), der sich sofort in die Soutern Belle verliebt. Loxi scheint auf seine Avancen einzugehen, doch tut sie dies nur, weil sie glaubt, auf diese Weise der Karriere Stuarts förderlich sein zu können. Als Tolliver Loxis wahre Motive erkennt, beschließt er dennoch, um Loxis Liebe zu kämpfen, verhindert im letzten Moment die Hochzeit zwischen Loxi und Stuart und macht sich nach Key West auf, um den Riffpiraten das Handwerk zu legen.

Neben der Dreiecksgeschichte um Loxi und ihre beiden Verehrer zeigt uns DeMille auch die tragische Liebesgeschichte zwischen Loxis Cousine Drusilla (Susan Hayward) und Kings Bruder Dan (Robert Preston) sowie den von Intrigen und Mordanschlägen begleiteten Kampf King Cutlers gegen seinen dandyhaften Widersacher Tolliver, der sich, ganz überraschend, mehr und mehr zum Helden der Geschichte aufschwingt, so daß ich ganz perplex darüber bin, daß sich Duke Wayne bereit fand, die Rolle des Jack Stuart zu spielen.

"Reap the Wild Wind" ist ein Film, der seinem Namen alle Ehre macht und auch heute noch neben modernen Abenteuerfilmen bestehen kann. Bei all den Schiffsuntergängen, wüsten Prügeleien und Husarenstücken aller Art, einer Tauchoperation, dem Angriff eines für heutige Verhältnisse etwas behäbig wirkenden Riesenkraken aus Gummi, einer spannenden Gerichtsverhandlung, den Eifersüchteleien zwischen Loxi und ihrer Rivalin Ivy Deveraux, einer komischen Gesangseinlage Paulette Goddards und der Wandlung Stuarts von einem ehrlichen, ambitionierten Kapitän zu einem Spießgesellen Cutlers bleibt für den Zuschauer wenig zu wünschen übrig, zumal es bis ans Ende offen bleibt, welcher der beiden Galane - Tolliver oder Stuart - schließlich die Hand Loxis gewinnen wird.

Neben seinem immensen Unterhaltungswert ist "Reap the Wild Wind" zudem auch ein leicht propagandistischer Film, wird Tollivers Kampf gegen die hinterlistigen Piraten doch auch als der Kampf der Vereinigten Staaten um die Hoheit über ihre Gewässer, als Ringen für die Freiheit des Handels dargestellt - und dies 1942, also ein Jahr, nachdem die USA um ihre von den Japanern bedrohte Herrschaft über den Pazifik in den Zweiten Weltkrieg eingetreten waren. Doch hat DeMille diese politische Botschaft so subtil und unaufdringlich in seinem Film untergebracht, daß der Film heute als reiner Abenteuerfilm empfunden und genossen werden kann.

Ich für meinen Teil freue mich schon auf den Tag, an dem mein eigener Nachwuchs von dem "Film mit dem Kraken" zu schwärmen beginnt.
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