Frei nach dem Motto: Oh Baby es gibt Fisch! Viel nackte Haut, wenig Story, so wird uns hier die x-te, aber wohl beste Version der Piranhas präsentiert. Alles perfekt inszeniert, damit man sich fühlt, als sei man mittendrin und im Splatter - Genre werden gleichzeitig neue Maßstäbe gesetzt!
Anfangs habe ich mich gefragt, wie ein Darsteller wie Richard Dreyfuss sich zu so einem Movie überreden lässt! Der hat sich wohl aber auf sein damaliges Mitwirken im weißen Hai besonnen und kurzerhand ein Stelldichein gegeben. Aber kaum dabei, auch schon wieder geschreddert. Ein Jerry O Connell (bekannt aus Crossing Jordan, geliebt als Joe in Joes Apartment) lässt hier einen versoffenen Pornoproduzenten raushängen und sein bestes Stück kriegt auch noch seinen Auftritt! Auch sollte erwähnt werden, dass hier Darsteller wie Ving Rhames, Christopher Lloyd oder Elisabeth Shue mit von der Partie sind. Die Story ist schnell erzählt! Ein kleines Unterwasserbeben öffnet einen Spalt in der Erde und lässt ein paar hungrige Piranhas frei! Da kommt der Springbreak gerade recht um sich so richtig den Wanst vollzuhauen. Da wir ja alle wissen, dass dieser Film keinen wissenschaftlichen Hintergrund bedient und somit auch keine Super Story vonnöten ist, haben wir das Hirn vorsichtshalber schon mal auf "bissige Unterhaltung pur" justiert.
Und damit werden wir ausreichend bedient. Tricktechnik vom feinsten ist oberstes Gebot. Da haben die Maskenbildner ganze Arbeit geleistet. Von abgenagten oder weggefetzten Gesichtern über Amokfahrten mit dem Motorboot, bei dem die Körper bloß so fliegen, bis hin zu Schwanz - ausrülpsenden Fischen wird hier eine Menge dargeboten und das auf gutem Niveau, ohne auch nur ansatzweise Langeweile aufkommen zu lassen!
Wer auf solche Splatterstreifen steht, der sollte sich diesen Film unbedingt antun! Das ist kein Billigschrott aus der B-Movie Abteilung sondern durchaus sehenswert!